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Regierungsziel für 2025: Eine Million Elektroautos. Drucken E-Mail

  Von und 30 Millionen registrierten Autos in Polen sind  etwa  70 Prozent über zehn Jahre alt – und 0.1 Prozent „tanken“ an der Batteriesäule. Elektroautos sind emissionsfrei, und als Emissionssünder steht das Kohleland Polen bei der EU-Kommission unter Dauervorwurf, weil schon jetzt feststeht, das es die Vorgaben der Pariser Klimakonferenz nicht einhält mit Rücksicht auf die Kohlekumpel, die entscheidend zum Wahlsieg der regierenden PiS-Partei beigetragen haben. Aber man will Zeichen des guten Willens senden, etwa mit dem beschleunigten Wandel zum klimasauberen Elektroauto. Der soll mit Staatsmitteln gefördert werden, wie so oft ohne nähere Angaben.

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Polen will schärfstes Tierschutzgesetz beschließen Drucken E-Mail
  Geht es um Tierschutz, steht die Politik in der Frontlinie. Parteiprogramme mit laxen Tierschutzparagraphen können wahlentscheidend sein. In Petitionen im Internet entlädt sich emotionaler Protest, oft genug oder besser: zu oft!  werden Zustände in den osteuropäischen Ländern thematisiert. Auch Polen haftet der Ruf an, Geschäfte mit Tieren vor Tierschutz durchgehen zu lassen. Nun will die PiS-Regierung eine neue Tierschutzverordnung zur Abstimmung ins Parlament einbringen, die Pawel Gebert, Chef der OTOZ-Tierschutzorganisation, lobend unterstützt als schärfste Verordnung, die weit über die bestehenden EU-Richtlinien geht. 

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Danzig auf Platz 3 der beliebtesten Städtetrips in Europa Drucken E-Mail

Vorab dies: Das Ergebnis basiert auf einer Umfrage dieses Portals, das jährlich ein Ranking der beliebtesten Städte in Europa abfragt. Eigenen Angaben zufolge haben sich 426,859 Personen an der Bewertung beteiligt. In die Endausscheidung kamen die Städte Milan, Gdansk, Athens, San Sebastian, Sozopol, Vienna, Stari Grad, Basel, Rotterdam, Rome, Madrid, Paris, Bonifacio und die Wild Taiga,wo immer sich diese befindet. Was Gdańsk/Danzig zur drittbeliebtesten Stadt in Europa auszeichnet, wird so begründet: Es gibt in Europa kein zweites Danzig mit einer vergleichbar über 1000-jährigen Geschichte, die authentisch restauriert Mythen aus der Vergangenheit spürbar aufleben läßt“. Porto (Portugal) und Mailand (Italien) liegen dennoch vor  Danzig.

ds/Foto:Fotolia/23.04.2017
 
Epigramm Drucken E-Mail
Von alten Bräuchen
Ein schöner Brauch wurde leider Legende: zu leben bis ans Lebensende.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

  Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

23.04.2017 
 
Magdalena Abakanowicz bleibt in dankbarer Erinnerung Drucken E-Mail
         
86-jährig ist die wohl bekannteste bildende Künstlerin Polens gestorben. Ihre kopflosen Slupturen sind eine einzigartige Demonstration,  inspiriert vom Schicksal der Menschen im 20. Jahrhundert. Die Bildhauerin arbeitete bevorzugt mit dicken Faserstoffen und synthetischen Harzen, benutzte aber auch Metalle, Stein und Holz für ihre Skulpturen. Außerdem entwickelte sie eine eigene Webtechnik und entwarf damit dreidimensionale Objekte, wofür sie 1965 auf der Biennale von São Paulo mit dem Grand Prix geehrt wurde.
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Nazi-Kunstraub: Gemälde des 17. Jahrhunderts wieder in Polen Drucken E-Mail
  Das Gemälde “Ships in a Rough Sea” des holländischen Malers Simon de Vlieger (1601-1653) ist wieder im Besitz des Nationalmuseums in Warschau. 1944 war es von den Deutschen requiriert worden. Wilhelm Ohlenbusch wird mit dem Kunstraub in Verbindung gebracht, vermutlich aus privaten Beweggründen. Der stramme Nazi und SA-Sturmbannführer habe maritime Gemälde gesammelt, heißt es. In Polen hatte es der Mann ohne Schulabschluß zur Nazi-Karriere gebracht, ab 1944 war er Leiter des Hauptamtes für „Volksaufklärung und Propaganda“  im sogenannten Generalgouverment Polen, damit auch zuständig für Warschau. Vor deutschen Gerichten mußte er sich nie verantworten. Vermutet wird, dass das Gemälde nach Ohlenbuschs Tod (1997) aus Familienkreisen dem Handel angeboten wurde.

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