Home arrow Home
Home
Europarat schert sich nicht um polnisches Veto Drucken E-Mail

Der Europarat hat den 10. Oktober zum europäischen Tag gegen die Todesstrafe erklärt - trotz des polnischen Vetos. Gegen den von Italien eingebrachten Vorschlag schlug Polen  einen "Tag für das Leben" vor, der auch der Verurteilung von Abtreibung und Sterbehilfe gewidmet sein sollte. Von den 47 Ländern im Europarat stimmten 46 gegen diesen Vorschlag. Empört kündigte Polens Außenministerin Fotyga  ein Veto an, hatte dabei aber wohl Europarat und EU-27-Gemeinschaft durcheinander gebracht: EU-27-Verträge müssen einstimmig beschlossen werden , der Europarat hingegen kann mit einfacher Mehrheit Beschlüsse fassen.

Weiter …
 
Glückliches Polen Drucken E-Mail

Während hierzulande konjunkturellem Aufschwung prompt die Frage „wie lange noch?“ folgt, breitet sich jenseits der Oder eine glückselige Stimmungslage aus. Von 18.000 der befragten Polen gaben 78 Prozent an, zufrieden mit ihren Lebensbedingungen zu sein. So zufrieden hat sich die Bevölkerung  nicht geäußert, seit es Umfragen gibt.
„Man ist glücklich darüber, dass der  Lebensstandrad steigt und sich die finanzielle Situation verbessert hat“, fand die Forschungsgruppe um Prof. Janusz Czapiński heraus Allerdings habe die gewonnene Glückseligkeit auch Nachteile: Laut der Studie wird bedauert, dass sich die zwischenmenschlichen Beziehungen deutlich verschlechtert hat und der Stellenwert der Ehe noch deutlicher gesunken ist. Das kennt man im alten EU-Europa, die Polen sind angekommen.

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit/ds/03.010.2007

 
Burda Verlag verstärkt Position in Polen Drucken E-Mail

Der Verlagskonzern Burda will von seinem französischen Partner Lagardère Active dessen Anteil von 49 Prozent am gemeinsamen Polengeschäft übernehmen. Damit würde die Burda Verlag Osteuropa GmbH alleiniger Eigentümer der Hachette Filipacchi Burda Poland (HFBD). Die Absegnung der polnischen Kartellbehörde gilt als sicher.

Weiter …
 
Tengelmann minus Plus in Polen? Drucken E-Mail

Im August berief sich die Financial Times Deutschland (FTD) auf  Insiderkreise, denen zufolge die Handelsgruppe Tengelmann überlege, ihre polnische Discountkette Plus an einen direkten Marktkonkurrenten zu verkaufen. Schleppende Geschäfte seien der Grund für die mit 9,3 Milliarden Euro Jahresumsatz drittgrößte deutsche Kette hinter Lidl und Aldi. Doch „da ist nichts dran“ kommentierte die deutsche Sprecherin den FTD-Bericht. Auch in Polen „ist nichts dran“ an den Verkaufsgerüchten, erklärte jetzt die dortige Unternehmenssprecherin. Nur glauben es auch ihr die Experten nicht, denn Plus hat sich in Polen noch schlechter entwickelt als in Deutschland.

Weiter …
 
Hauptpreis für polnischen Dokumentarfilm „Klinika“ Drucken E-Mail

Beim 16. Europäischen Filmfestival „documentArt 2007“ wurde der Film des polnischen Regisseurs Tomasz Wolski als bester dokumentarischer Beitrag ausgezeichnet. Eingereicht waren 371 Filme aus ganz Europa, in die engere Auswahl gelangten schließlich 43 aus 15 Ländern. Die Jury lobte  Wolkis Film als „Poesie mit den einfachsten Mitteln des Kinos“, dokumentiert ist die Situation alter Menschen in einer Klinik.
„documentART“ versteht sich als cineastische Ost-West-Drehscheibe für Film, Video- und Multimedia-Projekte. In diesem Jahr fand das Festival erstmals gleichzeitig in Szeczecin (Stettin) und  Neubrandenburg statt. Der mit 3000 Euro dotierte  „Latücht“- Hauptpreis wird vom Schweriner Kultusministerium vergeben.

polskieradio/Mvregio/ds/29.09.2007

 
Unseliger Papst-Tod dank ärztlicher Sterbehilfe? Drucken E-Mail

In Italien gibt es in diesen Tagen einen Eklat. Papst Johannes Paul II. soll aufgrund ärztlicher Sterbehilfe aus dem Leben geschieden sein. Mithilfe eines - aus Sicht der Kirche - kriminellen Handels. Er hätte, wäre es mit normalen Dingen zugegangen, mit seiner Parkinson-Erkrankung noch Wochen, Monate oder Jahre leben können, behaupten Mediziner. Die Kirche schweigt. Die Debatte geht ins Mark der päpstlichen doktrinären Ethik. Die Folgen sind nicht abzusehen. Über die Hintergründe  berichtet das Kulturzeit-Magazin von 3SAT:

Weiter …
 
EU-Gerichtshof für Menschenrecht kassiert polnische Widersprüche Drucken E-Mail

Gleich in drei Fällen verwarf der Europäische Gerichtshof in Straßburg die Revisionsklagen der polnischen Regierung. Fall 1: Der ehemalige Parlamentsabgeordnete Tadeusz Matyak war mit der Begründung gefeuert worden, er habe den Untersuchungsausschuß belogen, indem er die ihm vorgeworfene Zusammenarbeit mit der kommunistischen Sicherheitspolizei bestritt. Das Straßburger Gericht gab ihm Recht und klagte Polen an, nach Aktenlage  keine „faire Behandlung“ zugelassen zu haben. Polen muß die entstandenen Verfahrenskosten - $ 1.680 – bezahlen.
Fall 2: Er gilt indirekt als als Ohrfeige für  Polens Premier Lech Kaczinsky. Als Bürgermeister von Warschau hatte er die Gay-Parade verbieten lassen. Das Straßburger Gericht bestätigte das zuvor ergangene Urteil: Das Verbot war illegal, weil es fundamentale Menschrechte missachtet hat. Das dritte Urteil wird wohl weiterhin die Nation spalten in Befürworter und Gegner des  restriktiven polnischen Abtreibungsrechts. Polen muß Alicja Tysiac mit 25.000 Euro  entschädigen dafür, von ihr  verlangt zu haben, das dritte Kind auszutragen, auch wenn ihr dadurch Erblindung drohe.

Weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1441 1442 1443 1444 1445 1446 1447 1448 1449 1450 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 10088 - 10094 von 10788
(C) 2020 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.