Home arrow Home
Home
Mobilfunker Play eröffnet Preiskrieg im B2B – Segment. Drucken E-Mail

Seit zwei Tagen setzt der Mobilfunkbetreiber Play auf regen Kundenzulauf.  Gelockt werden Unternehmen mit  einem B2B-Tarif, der die Angebote des Wettbewerbs halbiert. Play bietet B2B- Mobiltelefonieren zum Minutenpreis von 0,2  Zloty bzw. 5,3 Euro an; die Konkurrenz berechnet derzeit (noch) das Doppelte und mehr. Über den Preis will Play Kundenzulauf generieren, der Markt bietet das Potenzial: In Polen werden sechs  bis sieben Millionen Handys bzw. 15 bis 20 Prozent aller Geräte als Firmenhandy geführt.
“Bisher wird unser Netz von 12.000 Unternehmen genutzt. Wir möchten mit dem neuen Angebot 30.000 bis 40.000 Neukunden gewinnen”, gibt der Sprecher des Play-Eigners P4, Marcin Gruszka, als Zielsetzung an.  “Den größten Zuwachs gibt es bei kleinen Unternehmen und Selbständigen”, bestätigt Mariusz Malec vom Mitbewerber PTC. Play  ist  in den  Ring gesprungen, der Wettbewerb wird nachziehen müssen, um nicht knock-outs zu erleiden.

Rzeczpospolita/polenammorgen/ds/20.10.2007

 
Anzeige Drucken E-Mail
                    Prepaid Vergleich
 
Polen erwartet 2007 Auslandsinvestitionen für 15 Mrd. Euro Drucken E-Mail

Die Agentur für Information und Auslandsinvestitionen PAIiIZ glaubt, dass 2007 mehr als 15 Milliarden  Euro von ausländischen Unternehmen in Polen investiert werden. Die Polnische Nationalbank hatte für 2006 Auslandsinvestitionen für 15 Milliarden Euro registriert, was im Vergleich zu 2005 einem Wachstum von 85 Prozent  entsprach.
“Die Schätzungen für 2007 sind sehr optimistisch: Wir rechnen mit mehr als 15 Mrd. Euro”, sagt PAIiZ-Chef Pawel Wojciechowski. 88 Prozent  der direkten ausländischen Investitionen in Polen kamen von anderen EU-Ländern. 24 Pozent der Kapitals sind aus Luxemburg und 18 Prozent  aus Deutschland nach Polen geflossen. In den letzten Jahren war immer Deutschland der größte ausländische Investor gewesen.

Rzeczpospolita/polenammorgen/ds/18.10.2007

 
EURO-Einführung schon 2010? Drucken E-Mail

Polen sei bereit, die europäische Einheitswährung einzuführen, da es die wirtschaftlichen Kriterien dafür erfülle. Der Termin hänge jetzt nur noch von den Politikern ab.  Die Regierung hat  das Konvergenzprogramm bestätigt, das man der Europäischen Kommission übermitteln will. Demzufolge wird Polens Defizit im Jahr 2007 auf unter 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und bis 2010 sogar auf 2,5 Prozent sinken. Einige Analysten bezweifeln zwar, dass  Polen dieses Versprechen auch für die kommenden Jahre halten kann. Volkswirt Mirosław Gronicki kann sich allerdings momentan keine negativen Überraschungen vorstellen.
Es gibt aber auch andere Meinungen. Der beste Moment für die Euro-Einführung sei schon verstrichen. ... Die Verteiler-Politik der PiS-Regierung werde das Ergebnis nur noch  verschlechtern”, meint dagegen der Analyst Radosław Bodys von Merrill Lynch. Das Finanzinstitut sagt für 2008 ein Defizit von 4,5 Prozent des BIP voraus. Im Hinblick auf die Fußball-EM 2012 im eigenen Land wird Polen, egal unter welcher Regierung, aber sicher ganz besondere Anstrengungen unternehmen.

polenammorgen/ds/18.10.2007
 

 
Danziger Werft vor Untergang gerettet. Drucken E-Mail

Polens legendäre „Solidarnocz“ – Werft ist den Ärger mit der EU-Kommission los. Neuer Verhandlungspartner dürfte der ukrainische Mischkonzern Industrial Donbass Union sein. Werftchef Andrzej Jaworski  bestätigte Meldungen, wonach  die Ukrainer 83 Prozent übernehmen für 400 Millionen Euro mit einer erstrangigen Kaufoption auf den  staatlichen 17-Prozent-Anteil. Davon wird sich Polen wohl trennen, um sich erheblichen Ärger mit der EU vom Hals zu halten. Brüssel fordert 300 Millionen Euro Rückerstattung aus den seit 2004 für die Werft geleisteten Fördermitteln, sollte die Danziger Werft nicht endlich ein für die Zukunft  wirtschaftlich tragfähiges Unternehmenskonzept vorlegen.

Weiter …
 
Wußten Sie... Drucken E-Mail

... was Straßenbahnen in Polen  mit Ex-Kanzler Helmut Kohl  zu tun haben?

Weiter …
 
Pressefreiheit 2007: Polen EU - Schlusslicht. Drucken E-Mail
Reporter ohne Grenzen (ROG) hat  zum sechsten Mal die Rangliste der Pressefreiheit veröffentlicht. Sie vergleicht die Lage der Medienfreiheit in 169 Ländern. Schlusslichter sind nach wie vor Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan. An der Spitze stehen auch in diesem Jahr mit Island, Norwegen und Estland nordeuropäische Länder.
Deutschland ist auf Rang 20, Polen auf Rang 56. Damit erhielt Polen die schlechteste Note aller EU – Staaten. Begründung der ROG: „ In Polen weigern sich die Behörden, Pressevergehen zu entkriminalisieren; Journalisten erhalten häufig Bewährungsstrafen. Seit die Brüder Kaczynski an der Macht sind, mehren sich die strafrechtlichen Verfolgungen von Medienleuten.“

Link zur Rangliste:
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2007.html

reporter-ohne-grenzen/ds/17.10.2007
 
<< Anfang < Vorherige 1441 1442 1443 1444 1445 1446 1447 1448 1449 1450 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 10109 - 10115 von 10836
(C) 2020 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.