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Verbaler Böller Drucken E-Mail

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok, erklärte: "Die Schüsse auf das deutsche Ausflugsschiff belasten die deutsch-polnischen Beziehungen wie auch die Beziehungen zwischen Brüssel und Warschau außerordentlich."

CDU-Bundesvorstandsmitglied Brok sagte weiter: "Die polnische Führung versucht zu provozieren, wo es nur geht, um von ihren schlechten Meinungsumfragen abzulenken. Ich kenne keine vergleichbaren Verhaltensmuster in der Geschichte der EU." Er bitte die polnische Führung, "nicht weiter anti-deutsche und anti-europäische Gefühle im polnischen Volk zu wecken."

reuters/ds/22.10.2006

 
Deutsch-polnische Datenverbindung wird angeschlossen Drucken E-Mail

Mittels einer Glasfaserverbindung über die Oder soll der Datenaustausch zwischen Forschern und Studierenden aus Deutschland und Polen wesentlich beschleunigt werden. Die innovative Hochleistungs-Datenverbindung wird sowohl für die Spitzenforschung zur Verfügung stehen als auch den grenzübergreifenden Datenverkehr z.B. zwischen Frankfurt (Oder) und Slubice beflügeln.

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Aldi expandiert in Polen Drucken E-Mail

Die deutsche Supermarktkette Aldi will bis Sommer kommenden Jahres 20 bis 30 Märkte in Polen eröffnen. Auch ein Logistikzentrum und Lager solle gebaut werden, berichtete am Freitag die Tageszeitung "Rzeczpospolita".

Aldi in Polen war für eine Bestätigung nicht erreichbar. Auf der Internetseite des Unternehmens sucht Aldi aber bereits Grundstücke und Personal. Dem Zeitungsbericht zufolge will Aldi Märkte in den Regionen um Warschau, Lodz, Poznan (Posen) im Westen und in Schlesien im Südwesten bauen. Die Aldi-Konkurrenten Lidl und Plus sind in Polen schon vertreten. Wettbewerber ist auch das portugiesische Unternehmen Jeronimo Martin mit seinen Biedronka-Märkten.

APA/AFP/der Standard/ds/ 20.10.2006

 
Polen will weder Ostee-Pipeline noch russisches Gas Drucken E-Mail

Polen will sich nach wie vor nicht am Bauprojekt der Ostee-Pipeline beteiligen und sucht Alternativen für russischen Gas. Das sagte der Vorsitzende des polnischen Senats, Bogdan Borysewicz, am Donnerstag vor Journalisten in Moskau.
"Wir wollen keinen Anschluss an die nordeuropäische Pipeline, weil uns das nichts bringt", sagte er.

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Grenzvorfall auch mit Weissrussland Drucken E-Mail

Wahrlich, das war eine Woche, die nur einem Land passieren kann, das links und rechts Grenzen hat und von  Zwillingsbrüdern regiert wird.

Sonntag, am 15. 10. begann der Schlamassel. Aus dem ungeliebten Weissrussland hatten sich klammheimlich 240 Illegale durch die Bug schwimmend nach Polen aufgemacht. Wachsame polnische Grenzposten hatten sie zwar schnell ausgemacht, waren aber dann überfordert, die schiere Anzahl zur Rückkehr zu zwingen. Die polnischen Medien hatten den Vorfall noch nicht druckreif formuliert, da meldeten sich die noch regierenden Brüder als gewiefte Krisenmanager zurück: Die neue Regierung sähe mit Mann und Maus wieder so aus wie die alte.

Das war am 17.10., und den Medien blieb gerade mal dieser eine Tag, um sich über die Regierungsposse aufzuregen, da kam der nächste Knaller. Das heißt, so genau weiß man bis heute nicht, ob es zwei- oder dreimal knallte. Lediglich Warnschüsse in die Luft hätte man abgegeben, erklärte die polnische Küstenwache. Versinken wollte man uns mitsamt Passagieren, Schnaps und Zigaretten, lautet die deutsche Version.

Bei so viel Aufregung geriet der Grenzzwischenfall vom Sonntag fast in Vergessenheit. Dabei hatten gerade hier die polnischen Grenzposten ihre liebe Mühe und Not mit den 240 Illegalen, die partout nicht auf polnischsprachige Anweisungen reagierten. Einige unter ihnen schienen aus Angst vor der Zurückweisung sogar zu kollabieren. Die erkennungsdienstlichen Fotos jedenfalls sollen nur gelungen sein, nachdem ein herbeigerufener Arzt mit Spritzen für Beruhigung sorgen konnte. Der Grenzzwischenfall ging dann doch noch glimpflich aus, alle 240 Illegale sind wieder in Weissrussland. 

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SPIEGEL ONLINE - KOMMENTAR Drucken E-Mail

Butterfahrt mit Polen-Böller

Von Claus Christian Malzahn

Vor der deutsch-polnischen Ostseeküste liegen die Nerven blank. Schuld daran sind beide Seiten. Die nachbarschaftliche Verkrampfung wird sich erst lösen, wenn die Europa-Generation das Ruder in beiden Ländern übernimmt.

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Papst – Cartoon aus dem wahren Popetown Drucken E-Mail

Späte Reaktion auf "Popetown": Kurz vor der Weihnachtssaison bringt der Vatikan einen Zeichentrickfilm über das Leben Papst Johannes Paul II. auf den Markt. Mit der DVD soll vor allem Kindern das Leben des verstorbenen Pontifex näher gebracht werden

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