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Vertrauen in EU wächst Drucken E-Mail

Immer mehr Polen vertrauen eher der EU als der von den Nationalkonservativen geführte Regierungskoalition in ihrem Land.

Mehr als die Hälfte der Polen, nämlich 56 Prozent, bekundet in dem gestern veröffentlichten "Eurobarometer" Vertrauen in die EU und die europäischen Institutionen. Der Regierung dagegen vertrauen nur 22 Prozent der Polen, dem Parlament 13 Prozent und den politischen Parteien Polens sogar nur neun Prozent der tausend befragten Polen. Insgesamt 61 Prozent der Teilnehmer der Umfrage fühlen sich mit der EU verbunden. "Polen fängt an, die Europäische Union als Ersatzstaat zu betrachten", sagte die Soziologin Elzbieta Skotnicka-Illasiewicz  bei der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse in Warschau. Im Vergleich mit Umfragen in anderen Ländern hätten die Polen ein besonders geringes Vertrauen in die Institutionen ihres eigenen Landes.

dpa/taz,21.7.2006

 
Boomende Grenzwirtschaft Drucken E-Mail

Immer mehr Deutsche gehen mal kurz rüber ins billigere Polen. Entlang der deutsch-polnischen Grenze scheint der Binnenmarkt schon längst zu existieren. "Die Deutschen kommen, und es werden von Tag zu Tag immer mehr", heißt es in polnischen Medien.

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Sprach-Spiele: Posznan heißt wieder Posen Drucken E-Mail

Auf Berlins Plakatwänden tobt scheinbar gerade ein verbaler Rückeroberungs-krieg: "Breslau ist eine Reise wert" schreit es gleich gegenüber vom Bundes-presseamt. "Posen ist wieder da" liest man auf einer Litfaßsäule am Gendarmenmarkt. Und in der Tourismuswerbung am Bahnhof Friedrichstraße ist ganz selbstverständlich von Stettin die Rede.

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Kirschenklau aufgeklärt Drucken E-Mail

Eine ungewöhnliche Diebstahlmeldung erhielt die Polizei im nordpolnischen Polczyno, als ein Obstbauer den Verlust von drei Tonnen Kirschen anzeigte.
 
Der Mann wollte auf seiner nur von einem Zaun umgebenen Obstplantage prüfen, ob die Früchte schon reif sind, als er merkte, dass kaum noch Kirschen an den Bäumen hingen. Insgesamt fehlten etwa 70 Prozent des Kirschbestands im Wert von 24.000 Zloty (etwa 8.000 Euro), meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP.
 
Während die Polizei noch nach den Kirschen fahndete, war der Obstbauer als Detektiv in eigener Sache erfolgreich. Er meldete sich erneut bei der Polizei und behauptete, seine Kirschen auf einem Marktstand erkannt zu haben. Bei der Überprüfung der 27 Jahre alten Verkäuferin stellte sich heraus, dass sie zu Hause noch 200 Kilogramm Kirschen sowie 50 Gläser mit frischem Kirschkompott hatte

 
Hurenpranger für Freier? Drucken E-Mail

Ein Bordellbesuch in Polen könnte für deutsche Ehemänner schon  bald unangenehme Folgen haben – z. B. einen Anruf von Behörden aus Warschau bei der Ehefrau zu Hause in Deutschland:

„Guten Tag, Frau Müller. Wir wollten Ihnen mitteilen, dass Ihr Mann gestern zwei Stunden lang in Polen war – im Bordell!“
Von solchen Absichten berichtet der „Berliner Kurier“ und bezieht sich auf Abgeordnete der Regierungspartei „PiS“, die durch gezielte Denunziation deutscher Freier die ausufernde Prostitution im Land einzudämmen planen.
Die meisten Kunden polnischer Liebesmädchen kommen aus Deutschland. Auch Anrufe polnischer Behörden beim Arbeitgeber könnten dann  drohen!  - sollte die „PiS“ ihre Eingabe im Sejm erfolgreich durchsetzen.

 
AOK intensiviert Kooperation mit Ärzten in Polen Drucken E-Mail

Die AOK Brandenburg weitet ihre Zusammenarbeit mit polnischen Zahnärzten beim Zahnersatz aus. Ab sofort gibt es auch in Zary (ehemals Sorau) eine Vertragszahnärztin der Medpolska.

Patienten der AOK Brandenburg werden dort ohne Zuzahlung mit Zahnersatz versorgt, teilte die Kasse mit. Zary ist rund 65 Kilometer von Cottbus entfernt. Bisher waren die Wege weiter. Dennoch wurde das Angebot, das seit Herbst 2005 besteht, gut angenommen, so die Kasse. "Die Zahnärzte unseres polnischen Vertragspartners Medpolska behandeln mittlerweile über 200 deutsche Patienten und die Zahl der Beanstandungen ist verschwindend gering", so AOK-Sprecher Jörg Trinogga.

Ärztezeitung

 
Mc Zloty Drucken E-Mail

Wer sich in Polen mit US-Buletten sättigen will, geht mit Dollar oder Euro leer aus.

Man mag es nicht glauben, aber es ist so: Kaum war der Kommunismus versunken, tauchten Coca Cola und Mc Donalds   reklamegrell in den besten Citylagen auf, um gestreßte Westler ín der Nahrungskette zu halten und einheimische Klientel für  ihren Kalorienballast  zu erobern. Dann kam die EU-Erweiterung mit Polen, Tchechien und Ungarn. Und nichts änderte sich – in Tchechien und Ungarn. Wer seinen Magen fastfood stopfen will, wird dafür weiterhin auch gegen Dollar oder EU satt.. Nicht jedoch in Polen. Hier werden die Ami-Buletten ausnahmslos nur gegen Sloty überreicht.

 
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