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Gazeta Wyborcza: Fiat stellt nationalen Egoismus über Gewinn Drucken E-Mail
Der italienische Autohersteller Fiat hat in der vergangenen Woche zugegeben, die eigentlich rentable Produktion des Kleinwagens Panda von Polen nach Italien  verlagert zu haben, um die heimische Wirtschaft zu stärken. Die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza ärgert diese unsolidarische und unökonomische Haltung. Sie kommentiert:
 "Die Entscheidung des Konzerns war für die Fabrik in Tychy und ihre Zulieferer ein herber Schlag. Die Produktion des Pandas hat seit 2003 ihre Existenz gesichert. ... Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass in der Autobranche in West-Europa in Zeiten der Krise nationale Interessen nicht nur wichtiger sind als die europäische Solidarität, sondern auch wichtiger als die betriebswirtschaftliche Rechnung. ... Und welche Idee hat die polnische Regierung, um diesen Rückschlag zu überwinden? Das weiß man nicht, weil in keinem Regierungsprogramm etwas zum Thema Autobranche steht."

eurotopics/ds/19.12.2011
 
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Sinnspruch... Drucken E-Mail

Auch der Bart des Propheten kann abrasiert werden.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

18.12.2011

 
Nach Malysz trumpft Kowalczyk auf Drucken E-Mail

Adam Malysz springt nicht mehr, aber Polen kann sich an einem neuen Star aufrichten: Justina Kowalczyk. Die Olympiasiegerin von Vancouver 2010 steht voll im Saft. Beim ersten Saisonstart im slowenischen Rogla lief sie im 10-Kilometer-Massenstartrennen der Konkurrenz auf und davon. 22  Sekunden war sie schneller als die Norwegerin Therese Johaug. Das kommt aus sportlicher Sicht einer Deklassierung gleich.
Kann Kowalczyk  ihre Form halten, wird sie den Nordischen-Skilanglauf in dieser Saison dominieren. Doch anders als Malysz  muß sie noch lernen, auch im Medienzirkus überzeugend aufzutreten. Bisher präsentierte sie sich mit vorwiegend spröden Kommentaren zu ihren Erfolgen. Ihre deutsche Konkurrentin, die Oberstdorferin Katrin Zeller, lobte beispielsweise ihren Erfolg übertschwänglich. Dabei kam sie als beste Deutsche erst als  Sechszehnte über die Ziellinie.

ds/18.11.2011

 
Geschenktipp: "Edward Hartwig - Poetic Rebel" Drucken E-Mail

Edward Hartwig zählt zu den bedeutendsten osteuropäischen und polnischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. 1909 in Moskau geboren, wuchs er in Lublin auf, studierte in Wien bei Rudolf Koppitz Fotografie und machte Warschau zu seinem Lebensmittelpunkt, wo er enge Kontakte zu Künstlern wie Tadeusz Kantor und  Henryk Berlewi hatte; er zählt zu den Gründungsmitgliedern des Polnischen Kunstfotografenverbandes (ZPAF). Erste internationale Anerkennung brachte ihm das Album „Fotografika”, das in verschiedenen Sprachen verlegt wurde. Es folgten eine Vielzahl von Ausstellungen in Europa und Übersee, etwa im Mai dieses Jahres im Londoner Victoria&Albert Museum.  Hartwig starb im Oktober 2003 in Warschau.
Sein Nachlass wird exklusiv von Gaiser & Cie. in Frankfurt am Main vertreten. Seit dem 14. Dezember liegt mit dem Titel „Edward Hartwig – Poetic Rebel“  ein  neues Buch vor, das einen hervorragenden Überblick über das Schaffen von Hartwig gibt. Es  erscheint in Deutsch, Englisch und Polnisch und zeigt auf 127 Seiten 69 Abbildungen mit einem Textbeitrag  von Ashley Givens und einem Interview mit Krystyna Janda.
Preis: EUR 39,95 plus Verpackung und Versand. ISBN: ISBN 978-3-941614-06-2
Bezug und Infos: http://moonblinx.de/shop/article_4/Lieferbar%3A-Edward-Hartwig-Poetic-Rebel.html?pse=apq


ds/S.Gaiser/Wikipedia/17.12.2011

 
Mißtrauernsantrag gegen Außenminister Sikorksi verpufft Drucken E-Mail

Der Mißtrauensantrag der nationalkonservativen Opposition gegen Sikorski ist im Parlament gescheitert. Nach einer hitzigen Debatte stimmten 152 Abgeordnete für den Antrag, 292 dagegen. 231 Stimmen wären erforderlich gewesen für den Mißtrauensantrag und die von Oppositionsführer Jaraoslaw Kaczynski geforderte Demissierung des Außenministers. Grund war eine Rede Sikorskis Ende November in Berlin, in der er sich für die Idee einer Europäischen Föderation aussprach und  die Bundesregierung aufforderte, bei Reformen in Europa die Führung zu übernehmen.

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Grüne fordern Stellungnahme zu polnischem Atomprogramm Drucken E-Mail

Die Bundesregierung soll eine kritische Stellungnahme zum polnischen Atomprogramm abgeben. Das fordern die Grünen in einem Antrag (17/8163), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestages steht. Das polnische Parlament hat im Mai den Einstieg des Landes in die Atomenergie beschlossen. Gleichzeitig wurde dazu von Polen entsprechend der Richtlinien der EU eine Strategische Umweltprüfung mit grenzüberschreitenden Konsultationen eingeleitet. Noch bis Anfang Januar können beim polnischen Wirtschaftsministerium Stellungnahmen abgegeben werden. 

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