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Im neuen von der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers vorgelegten Europa-Bericht
ist Polens Hauptstadt auf den dritten Rang der attraktivsten Städte für
Gewerbeimmobilen vorgerückt. 2010 nahm die Metrople den zehnten Rang ein, Paris, Berlin und Hamburg wurden
seitdem überholt. Vor Warschau rangieren nur noch Istanbul und München. Nach Einschätzung
der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), einem weltweit agierenden
Berufsverband von Immobilienfachleuten, zählt Polen neben Russland, Malaysia und Brasilien zu den derzeit attraktivsten
Ländern für Gewerbeimmobilien.
The Warsaw
Voice/RICS/ds/02.02.2012
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Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska ist
tot, sie starb am Mittwochabend im
Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit in Krakau, meldeten polnische Medien
unter Berufung auf Szymborskas Assistenten Michal Rusinek. "Sie starb
friedlich im Schlaf", sagte Rusinek der polnischen Nachrichtenagentur PAP.
Im Jahr 1996 wurde sie mit dem Literaturnobelpreis
ausgezeichnet. Die Jury lobte "ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen
und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit
hervortreten lässt". Unter den 108 bisher geehrten Schriftstellern war sie
eine der zwölf Frauen.
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Um 7,6 Prozent hat
sich die Gästezahl polnischer Hotels 2011 gegenüber dem Vorjahr erhöht und lag
damit weit über dem europäischen Durchschnitt mit rund drei Prozent, meldet die
Tageszeitung Rzeczpospolita. Moderat erhöht haben sich die
Zimmerpreise von durchschnittlich 63,7 auf 65,6 Euro. Spätestens ab Juni ist das alles Schnee von
gestern, denn dann geht´s richtig zur Kasse. 800.000 bis eine Million Besucher erwarten die Organisatoren der
Fußball-Europameisterschaft. Zu viele für die Hotels und deshalb eine
willkommene marktwirtschaftliche Herausforderung. Die Preise werden dramatisch
anziehen, prognostieren mit dem Hotelgewerbe
Vertraute. Je später Buchungen eingehen, desto teurer werden sie sein.
Top-Sterne-Hotels haben ihre Übernachtunspreise bereits verfünffacht, wird
gemeldet. 2012 wird das Boomjahr für die polnische Hotelerie, dem Fußball sei
Dank.
ds/02.02.2012
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Kaum
hatte die polnische Regierung vergangenen Donnerstag in Tokio dem umstrittenen
Anti-Internetpiraterie-Abkommen ACTA zugestimmt, breitete sich Chaos im Regierungs-Netzwerk aus:
Seiten wurden zugemüllt, Contens verändert, Daten abgefischt, die Website von
Ministerpräsident Tusk lahmgelegt. Alles halb so schlimm, ließ die
Regierung offziell erklären, denn der interne Infomationsfluß sei vom Internet
abgenabelt und alle PCs zusätzlich mit einer Sicherheitssoftware kodiert,
Hacker hätten keine Chance, in dieses interne Netwerk einzudringen. “Aktionen
gegen Regierungsseiten haben keinen Einfluß auf die internen Regierungsabläufe,
die Funktionsfähigkeit der Regierung war zu keinem Zeitpunkt strategisch gefährdet“,
so das Fazit der Staatskanzlei. Doch es steht keineswegs zum Besten mit der Sicherheit im Cybernetz.
Polen gehört zu den am meisten gefährdeten Ländern wie eine Studie des Software-Herstellers McAfee zeigt. |
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Ab 1. Februar bietet
Mobilfunk-Discounter “blauworld” den Nutzern seiner Prepaid-Karte die Zusatzoption
Polen- und Russland-Flat an. Wer sie bucht, kann bis zu 500 Minuten ins Fest-
und Mobilfunknetz dieser Länder günstig telefonieren. Bei voller Nutzung des 24,90 Euro teuren
Minutenkontingents liegt der rechnerische Minutenpreis bei unter 5 Cent. Anrufe
ins polnische Mobilfunknetz sind damit beispielsweise um 80 Prozent günstiger
als der blauworld Standardtarif mit 25 Cent pro Minute. Außerdem entfällt bei
Buchung der neuen Option die einmalige Verbindungsgebühr von 15 Cent bis das
Minutenkontingent aufgebraucht ist. Die neue Polen- und Russland-Flat 500 kann über die kostenlose Handy-Kurzwahl 1155
zum bestehenden Blauworld-Tarif dazu gebucht werden. Das Angebot gilt zunächst
bis zum 30. April 2012. Es ist mit allen anderen Optionen kombinierbar – mit
Ausnahme der international Flat 500.
Link:http://www.blauworld.de/tariff/poland_and_russia_flat_500
blauworld/ds/01.02.2012
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Der
polnische Justizminister Jarosław Gowin hat am Wochenende in einem Interview,
offenbar auf Geheiß von Premier Donald Tusk, die Unterzeichnung des
Anti-Piraterie-Abkommens Acta durch Polen begrüßt, obwohl er dies vergangene
Woche noch für schlecht befunden hatte. Das konservative Nachrichtenportal
Wprost kritisiert den autoritären Führungsstil Tusks:
"Dass es ein Politiker
schafft, sich innerhalb von nur ein paar Tagen um 180 Grad zu wenden, zeigt,
mit welch harter Hand Tusk seine Regierungspartei PO führt. Zumal dies offenbar
unabhängig von den alltäglichen innerparteilichen Ränkespielen und Konflikten
geschieht. Die Lehren, die alle Mitglieder der PO daraus ziehen müssen, sind
klar: In der Bürgerplattform kann zwar jeder seine Meinung haben - doch
nur unter der Bedingung, dass diese Meinung im Einklang mit der Auffassung von
Tusk steht. Denn der Herr Minister will doch nicht schon bald nur noch Abgeordneter
sein."
eurotopics/01.02.2012
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