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Am Montag standen die
Zöllner in Bialystok Spalier. Vorbei defilierte Labrador “Lucky”. Sieben Jahre
lang war er im Dienst an der polnisch-litauischen Grenze, schnüffelte nach geschmuggelten Zigaretten. Dank
seines Riechers konnten seine Zollherrchen rund 40 Millionen Schmuggel-Zigaretten konfiszieren. Zum
Dank wurde der zehnjährige “Lucky” in private Obhut entlassen. Sein Nachfolger
ist bereits eingestellt. Er kommt aus Belgien, heißt Gutam und ist ein rassereiner
Shepard.
thenews.pl/ds/31.01.2012
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Polens
Agentur für ausländische Investitionen (PAIiZ) akquirierte vergangenes Jahr
Projekte ausländischer Investoren mit einem Gesamtvolumen von rund zehn
Milliarden Euro. So manch eingefäldelter Kontakt blieb jedoch auf der Strecke,
scheiterte an als zu kompliziert
angesehenhen bürokratischen Hürden, moniert PAIiZ im aktuellen Jahresreport.
Die größten Probleme bereiten das Steuersystem, Arbeitsrecht und bürokratische
Auflagen für ausländische Unternehmen, die weitere Niederlassungen planen.
Immerhin verbessert hat sich laut PAIiZ-Sprecher Marek
Szostek der Eindruck ausländischer Investoren vom Ist-Stand der Infrastruktur. Begrüßt von den ausländischen
Investoren wird auch die Einrichtung der Sonderwirtschaftszonen mit steuerlich günstigeren Konditionen bis hin zu staatlichen Subventionen. Doch diese von der EU
gebilligte Vorteilsregelung läuft 2020 aus.
PNB/ds/31.01.2012
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Unsere gestrige
Meldung vom Wechsel des Legia
Warschau-Spielers zum Bundesligist 1. FC Kaiserslautern ist überholt. Ariel Borysiuk zog ein
Angebot des belgischen
Erstligisten FC Brügge von Trainer Christoph Daum vor, obwohl er sich bereits
mit dem FCK einig gewesen war. “Wir sind latent verärgert”, kommentierte
FCK-Pressesprecher Christian Gruber die Entscheidung und fügte hinzu: “Der
abgebende Verein Legia Warschau hat keine Schuld, er hat sich absolut korrekt
verhalten”.
transfermarkt/SZ/ds/30.01.2012
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Laut Telepolis
Online sollen in den vergangenen
Tagen in über 80 polnischen Städten ACTA-Gegner auf die Straßen gegangen sein,
um gegen das umstrittene Internetzensur-Abkommen "Anti-Counterfeiting
Trade Agreement"" (ACTA) zu demonstrieren. Am Donnerstag hatte
Botschafterin Joanna Rodowicz-Czechowska in Tokio das
Abkommen unterzeichnet wie auch die Vertreter von 21 der 27 EU-Mitgliedstaaten.
Doch bevor ACTA in der EU in
Kraft treten kann, müssen alle Mitgliedstaaten dem Vertrag zustimmen mit dem Votum der
nationalen Parlamente; auch das Europaparlament muß zustimmen. Und das kann dauern aufgrund
unterschiedlicher Rechtslagen in den einzelnen Ländern (Haftung
von Telefonanbietern und Providern im Falle von Urheberrechtsverletzungen über
deren Kanäle, Internetsperren und ähnliches). Offensichtlich hat die polnische
Regierung die Empfindlichkeiten der 2.0-Generation unterschätzt. |
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Ein
polnischer Getränkehersteller muß seinen Energy-Drink Viaguara umbenennen, weil
der Name zu starke Assoziationen mit der Potenzpille Viagra wecken könne, an
der sich der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer dumm und dämlich verdient.
Die Richter am Luxemburger EU-Gerichtshof gaben der Unterlassungsklage von
Pfizer statt – und kassierten damit den Widerspruch des polnischen Getränkeherstellers.
Der allerdings hatte ihnen argumentativen Vorschub geliefert mit der werblichen
Botschaft, sein Energy-Drink habe „weitere, Psyche und Körper stärkende und
stimulierende Wirkungen“. In der Urteilsbegründung heißt es u.a., das nichtalkoholische Getränke „tatsächlich
nicht die gleichen positiven Wirkungen wie die zur Behandlung von Erektionsstörungen
bestimmten Arzneimittel haben“. "Tatsächlich" klingt fast so, als ob die richterliche
Feststellung auf eigenen Erfahrungen beruht.
dpa/ds/30.01.2012
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Den drohenden
Abstieg aus der Bundesliage vor Augen hat sich der 1. FC Kaiserslautern zwei Tage vor Fristablauf auf dem Wintertransfermarkt mit dem polnischen
Defensivspieler von Legia Warschau
geeinigt. Ariel Borysiuk soll die Abwehr verstärken. Der 20-jährige
U21-Nationalspieler habe das Angebot
über rund zwei Millionen Euro bereits akzeptiert, bestätigte
FCK-Pressesprecher Christian Gruber am Sonntag. Er gehe davon aus, dass Legia
Warschau dem Transfer zustimmt.
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Polnische Lebensmittel und
Getränke sind international auf dem Vormarsch. Um beachtliche 12 Prozent sind
die Exporte 2011 gegenüber dem
Vorjahr gestiegen – auf 13.8 Milliarden Euro. Innerhalb der EU haben sich die
Exporte seit 2004, dem Beitrittsjahr Polens, verdreifacht. Auch in Ländern
außerhalb der EU nimmt die Bergehrlichkeit nach polnischen Erzeugnissen zu. In
Algerien beispielsweise sind polnische Milchgetränke und Joghurts inzwischen
marktführend. Auch nach Ägypten, Mexico, Nigeria, Senegal und den Phillipienen
wird exportiert.
IAR/The Warsaw Voice/ds/29.01.2012
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