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Polnische Bischöfe mahnen „vernünftige Diplomatie“ an Drucken E-Mail

Mit ihrem historischen Hirtenbrief im Jahr 1965 ergriffen Polens Bischöfe die Initiative, mit ihren deutschen  Amtbrüdern einen Versöhnungsprozeß einzuleiten. Deutschland habe Polen unermeßliches Leid zugefügt, aber auch die Vertreibung Millionen Deutscher nach dem Krieg verdiene Mitleid. „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ formulierten Polens Bischöfe in ihrem Hirtenbrief unter maßgeblichem Einfluß des damaligen Krakauer Erzbischof Karol Wojtyła und späteren Papst Johannes Paul II.

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Spätlese unfrisierter Gedanken Drucken E-Mail
Die Flachen haben mehr Platz in der Welt.
Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

  Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

10.09.2017

 
Lodzer Lust: Eine Stadt erfindet sich neu. Drucken E-Mail
  Lodz ist mit knapp 700.000 Einwohnern nach Warschau und Krakau die drittgrößte Stadt in Polen. Vom Provinznest erlebte die Stadt einen rasanten Aufstieg zu einem der wichtigsten Textilzentren im Europa des 19. Jahrhunderts. Gewaltige Fabrikhallen und prachtvolle Paläste der Fabrikherren erinnern an die stürmische Zeit, der Andrzej Wanda mit seinem Film „Das gelobte Land“ ein Denkmal gesetzt hat. Denn mit dem Niedergang der Textilwirtschaft wurde die einstige Pracht dem Verfall überlassen. Neue  Aufmerksamkeit erlangte sie 1948 als cineatisches Zentrum. An der staatlichen Hochschule für Film lernten Waida, Polanski und Janda ihr Handwerk und räumten  internationale Auszeichnungen ab. Lodz wurde (und wird) seither als  „Holly-Lodz“ wahrgenommen.

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Reparationen: Falls Deutschland zahlt, kann Polen zahlen. Drucken E-Mail
Polens Regierungspartei PiS hat einen Expertenstab eingesezt, bis Oktober zusammenzurechnen, wieviel Deutschland  dem Land als Reparationzahlung schuldig ist. Eigentlich galt das Thema mit bilateralen  Verträgen als einvernehmlich abgehakt. Doch im Juli blies PiS-Parteichef Kaczynski  den Ballon wieder auf. Er ist als einfacher Abgeordneter im Sejm der Strippenzieher der Regierung. Folglich sprach Ministerpräsidentin Szydlo von einer „moralischen“ Schuldzahlung, die Außenminister Waszczykowski mit rund 840 Milliarden Euro angab und in einem späteren Radio-Interview auf  „möglicherweise“ über eine Billion Euro erhöhte.
 
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Ungarn und Slowakei müssen Flüchtlinge aufnehmen Drucken E-Mail
Im Streit um die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU hat der EuGH ein Machtwort gesprochen. Ungarn und die Slowakei scheiterten mir ihrer Klage gegen die 2015 beschlossene Verteilungsquote für Geflüchtete in Griechenland und Italien. Bratislava will das Urteil akzeptieren, Budapest kündigte Widerstand an. Findet die EU in der Migrationspolitik nun zur Einheit zurück?

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Morawiecki plant ganz Polen als Wirtschaftssonderzone Drucken E-Mail
  Polens Finanz- und Wirtschaftsminister Mateusz Morawiecki (Foto), gleichzeitig Vize-Chef in der PiS-Regierung, hat ein international anerkanntes Standing. Der einstige Banker präsentiert sich PR-geschickt als Macher im Kontrast zu muffigen  Denkmodellen seines Parteichefs  Kaczynski, der Polens Wirtschaftskraft überschätzt und internationalen Investoren droht, ihre Vorhaben  nur zu akzeptieren, soweit sie  sich für  Polen rechnen. Die globalen Spielregeln indes sind andere.

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