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Es
bedarf großer Geduld, um sie zu lernen.
Stanislaw Jerzy Lec
(1909-1966), polnischer Satiriker.
 Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig.
Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten
in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der
ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete
Lec.
29.01.2012
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Am 31. Januar 1606 sprang der protestantische englische Offizier Guy
Fawkes kurz vor dem Hochziehen
mit der Schlinge um den Hals vom Galgenpodest und brach sich das Genick. Drei
Monate zuvor hatte er Sprengladungen in den Kellergewölben des House of
Parliament deponiert, um sie am 5. November hochgehen zu lassen, dem Tag der
traditionellen Parlamentseröffnung. König Jakob I. (engl. James I.) sollte mit
seinem katholischen Glauben zur Hölle fahren. Die Pulversäcke wurden vorzeitig
entdeckt, doch an den mißglückten Anschlag erinnert man sich seitdem in England
am 5. November in feierlicher Laune mit Feuerwerken. Guy Fawkes ist im
Internet wiederauferstanden, die
Aktivisten von Anonymous verstecken sich hinter seinem inkonisierten Konterfei.
Vergangenen Donnerstag taten es ihnen die Delegierten der linksliberalen
Bewegung Palikot nach, der drittgrößten Fraktion im Sejm (Foto). Der Grund: ihre
Wut über das Acta-Abkommen,
das Polen am Donnerstag ebenso wie 21 andere europäische Staaten unterzeichnet
hat. In keinem anderen Land sind die Proteste gegen
das internationale Urheberrechtsabkommen so massiv wie in Polen. Dazu ein umfassend dokumentierter Bericht
von n-tv-online:
http://www.n-tv.de/politik/Anonymous-hockt-in-Warschau-article5339921.html
ds/n-tv/28.01.2012
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Die Hauptthemen auf dem
Wirtschaftsgipfel in Davos am Mittwoch waren der Kollaps mehrerer EU-Staaten und das mögliche Scheitern
des Euro. Bundeskanzlerin Merkel solle endlich in die Puschen kommen und den
Fahrplan aus der Krise vorlegen. Ihr zögerliches Lavieren habe die Krise nur verschlimmert, indem
sie den Schuldensündern “drakonische
Maßnahmen aufzwang”, kritisierte Spekulantenlegende George Soros, und auch
Weltbankpräsident Robert Zoellick
forderte mehr
Richtlinien-Kompetenz von Deutschland. Italiens neuer Premier Mario
Monto hingegen bettelte um eine Aufstockung des Euro-Rettungsschirms und
appellierte an das Mitgefühl der europäischen Nachbarn. Großbritanniens Premier
David Cameron klappte die Ohren zu. Der deutsch-französische Plan eines Fiskalpakts
für mehr Haushaltsdisziplin mit einer weiteren Aufstockung des Rettungsschirms sei
“Wahnsinn”, an dem sich sein Land mit keinem Cent beteiligen werde, stellte
Cameron klar. |
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Die Europäische Kommission hat gestern entschieden,
Polen vor den Europäischen Gerichtshof zu zitieren, weil das Land seiner
Verpflichtung nicht nachgekommen ist, die Biodiversität zu schützen und „alte“
Gemüsesorten zu erhalten. Die Biodiversität und die Erhaltung von Gemüsesorten,
die traditionell in bestimmten Regionen angebaut werden, sind von genetischer
Erosion bedroht. Die Richtlinie 2009/145/EG über Erhaltungssorten von
Gemüse schreibt die Einführung vereinfachter Vorschriften für das
Inverkehrbringen von Saatgut gegenüber denjenigen für Gemüsesorten vor, die in
der landwirtschaftlichen Intensivproduktion eingesetzt werden. Polen hat den
Rechtsakt nicht adäquat umgesetzt und ist somit seinen Verpflichtungen aus dem
EU-Recht nicht nachgekommen. |
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Seit knapp zwei Monaten gehört die einst
holprig-schottrige Fahrt von Berlin nach Poznan (Posen) der Vergangenheit an.
Mit der Fertigstellung der rund 100 Kilometer langen Trasse besteht praktisch Durchfahrt von
Berlin (A12) bis nach Poznan (A2).
Die Fahrzeit hat sich von einst fünf auf jetzt etwa drei Stunden verküzt.
Streckenplan: http://www.autostrada-a2.pl/pl/index
ds/27.01.2012
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“Polen
und Deutsche. Schwierige Annäherungen – gute Perspektiven.” lautet der Titel
einer von der Konrad Adennauer Stiftung veröffentlichten Analyse zum 20.
Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags. Prof. Dr. Hans Maier ( bayerischer
Staatsminister a.D.), Janusz Reiter ( polnischer Botschafter in Deutschland und
den USA a.D.), Professor Dr. Bernhard Vogel (thüringischer Ministerpräsident a.D.) und Prof. Dr. Karol Sauerland (Lehrbeauftragter an den
Universitäten von Thorn und Warschau) sehen gute Perspektiven für eine Vertiefung der nachbarschaftlichen
Beziehungen. Link zur Analyse:
http://www.kas.de/wf/doc/kas_29815-1522-1-30.pdf?120110145029
KAS/ds/26.01.2012
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