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Massenbewegung zur Verteidigung der Abtreibungsrechte Drucken E-Mail
Nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts vom vergangenen Donnerstag, dass Abtreibung bei fötalen Defekten verfassungswidrig sei, haben Proteste und Massendemonstrationen das Land überrollt und täglich an Zahl zugenommen. Nachdem das Urteil am Donnerstag verkündet worden war, zog eine spontane Demonstration am den Sitz der regierenden Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) in Warschau vorbei, dann weiter zum Wohnhaus von Jarosaw Kaczyński, dem Vorsitzenden der PiS. Die Demonstrationen und Proteste haben seit der Verkündung des Urteils jeden Tag stattgefunden, an Umfang zugenommen und sich über das ganze Land ausgebreitet. Am Sonntag stürmten Tausende von Demonstrant*innen die Kirchen und standen in vielen Städten vor einer Auseinandersetzung mit der Polizei. Am Montag brachten Blockaden in über 50 Städten den Verkehr im Land zum Erliegen. Ein Bericht von SAV

Quelle:SAV/ds/27.10.2010
 
Erste SURE-Hilfsgelder an Polen, Italien und Spanien Drucken E-Mail
  Zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Coronavirus-Krise haben Polen, talien und  Spanien die ersten 17 Milliarden Euro aus dem neuen EU-Programm SURE bekommen. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel heute mit. Es handelt sich um preiswerte Kredite, mit denen Kurzarbeitsprogramme und Hilfen für Selbstständige finanziert werden können.

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Abtreibungsverbot in Polen noch weiter verschärft Drucken E-Mail
Das Verfassungsgericht in Polen hat Abtreibungen bei schweren Fehlbildungen des Fötus für illegal erklärt. Es gab damit einem Antrag rechtskonservativer Abgeordneter statt. Eines der striktesten Abtreibungsgesetze Europas wird so noch weiter verschärft. Für Medien ist dies keine juristische Entscheidung, sondern eine politische, die ganz grundsätzliche Gefahren birgt.

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KMU-Firmen gut gerüstet für zweite COVD-19-Welle Drucken E-Mail
Angaben des polnischen Schuldenregisters KRG zufolge sind rund 60 Prozent der kleinen und mittelständischen  Firmen (KMU) gut gewappnet gegen eine zweite Viruswelle. 85 Prozent der mittelgroßen Firmen sind mit Warenbeständen abgesichert, ein Fünftel verfügt über ausreichende finanzielle Reserven. Größte Sorge bereitet ein Shutdown von Schulen mit der Folge von notwendiger Heimarbeit des Personals. Besonders kleine Firmen haben bisher schlechte Erfahrungen gemacht: Nur 5,3 Prozent wären in der Lage, sich auf vollständige Heimarbeit einzustellen. 42 Prozent der KMU-Firmen erlauben nur speziell ausgelagerte Heimarbeit, 58 Prozent lehnen Heimarbeit ab. Drei Viertel der Firmen haben bereits Unterstützungsprogramme der Regierung in Anspruch genommen.

Quellen:PAP/KRG/ds/25.10.2020
 
 
Größtes Vertrauen für Duda, Morawiecki und Holownia Drucken E-Mail
  Staatspräsident Andrzej Duda bleibt seit seiner Wiederwahl der vertrauensvollste Politiker des Landes mit 59 Prozent vor Ministerpräsident Mateusz Marowiecki mit 51 Prozent und Szymon Holownia mit 49 Prozent. Holownia ist Gründer der neuen Parteibewegung Polska 2050. Die Liste der Politiker mit dem geringsten Vertrauen wird angeführt von Jaroslaw Kaczynski, dem Chef der Regierungspartei PiS, gefolgt vom Warschauer Bügermeister Rafal Traskowski und dem Justizminister sowie Genrealstaatsanwalt Zbigniew Ziobro. Das ist das Ergebnis der jüngsten repräsentativen  CBOS-Umfrage  in der Zeit vom 28. September bis 8. Oktober mit 1.133 Befragten.

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Epigramm Drucken E-Mail
Schade

Wenn ich im Obstgarten spaziere,
seh ich ihn schon als Konfitüre.

Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker
 

  Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragt ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

24.10.2020



 
Deutsch-polnische Sicherheits- u. Verteidigungszusammenarbeit Drucken E-Mail
  Diese Polen-Analyse Nr. 262  betrachtet die bilaterale Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen in der Europäischen Union und in der Nato. Der deutsch-polnische Bilateralismus steht in verschiedener Hinsicht im Zentrum der regionalen und transatlantischen Sicherheitsdynamiken – zum Beispiel aufgrund der geographischen Nähe zu Russland oder der gemeinsamen Mitgliedschaft in Bündnissen wie der Europäischen Union, der Nato oder der OSZE.
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