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Über 1.200 Professoren verurteilen Kritik an Johannes Paul II. Drucken E-Mail
Mehr als 1.200 polnische Professoren und Wissenschaftler verteidigen Papst Johannes Paul II. (1978-2005) gegen mögliche Verleumdungen. In einem gemeinsamen Aufruf mit Blick auf eine "Welle von Anschuldigungen" gegen den aus Polen stammenden Papst weisen sie Vorwürfe zurück, er habe pädophile Taten von katholischen Geistlichen vertuscht. Eine gründliche Analyse des Untersuchungsberichts des Vatikan zum entlassenen US-Kardinal Theodore McCarrick habe "keinerlei Tatsachen" festgestellt, die Grundlage für derartige Beschuldigungen sein könnten, so die Unterzeichner laut polnischen Medienberichten (Mittwoch).

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Corona-Hilfen ohne Polen und Ungarn? Drucken E-Mail
EU-Parlamentarier haben eine Möglichkeit ins Spiel gebracht, das Veto Polens und Ungarns wegen des Rechtsstaatsmechanismus zu umgehen und die Corona-Hilfen schnell auszuzahlen: Die in EU-Verträgen vorgesehene "verstärkte Zusammenarbeit" könnte bei den Corona-Fonds greifen, indem ein kleinerer Kreis von EU-Mitgliedern sich zusammenschließt. Wird das Veto zur Sackgasse für Budapest und Warschau?

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Überwältigende Zahl der Polen ist für Verbleib in der EU Drucken E-Mail
81,1 der Polen*innen sind  einer Montagumfrage der konservativen Tageszeitung "Rzeczpospolita" zufolge dafür, dass ihr Land Mitglied der EU bleibt; nur 11 Prozent würden für einen Austritt votieren. Gleichzeitig sind die Polen aber geteilter Ansicht bei der Frage, ob der von der EU geplante Mechanismus, wonach die Auszahlung von EU-Mitteln an die Bewertung der Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien geknüpft werden soll. Dafür sprachen sich rund 44,8 Prozent der Befragten aus, 44,2 Prozent dagegen.

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„Family 500 Plus“: Problem mit erfolgreichem Slogan Drucken E-Mail
  Mit einem Bündel neuer Sozialpakete war die PiS-Partei 2015 in den Wahlkampf gezogen – und siegte, obwohl ihr Wirtschaftsexperten unbezahlbare Versprechen vorgehalten hatten. „Family 500 Plus“ erwies sich als Flagschiff der Sozialpakete, eine monatliche 500 Zloty-Zahlung an Familien für das erste Kind. Das „Plus“ im Slogan steht für eine Ausweitung der Zahlung, entweder mehr für das erste Kind und/oder abgestufte Zahlungen je nach Familienzuwachs. Die Kritiker blieben dabei, dass es sich um eine Mogelpackung handle, die das Staatsbudget nicht hergeben könne; ihre Schätzungen beliefen sich jährlich auf umgerechnet rund neun Milliarden Euro. Doch die PiS-Regierung behielt Wort und begann schnellstmöglich mit der Kindergeldzahlung. Dabei legte sie noch mit zwei Argumenten nach: das Kindergeld würde in den Konsum fließen sowie dazu beitragen, die geringe Fertilitätsrate zu erhöhen. Nach knapp fünf Regierungsjahren ist der Jubel um das Flagschiff „Family 500 Plus“ ruhiger geworden.

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Wie das Veto die EU verändert Drucken E-Mail
EU-Parlamentarier haben eine Möglichkeit ins Spiel gebracht, das Veto Polens und Ungarns wegen des Rechtsstaatsmechanismus zu umgehen und die Corona-Hilfen schnell auszuzahlen: Die in EU-Verträgen vorgesehene "verstärkte Zusammenarbeit" könnte bei den Corona-Fonds greifen, indem ein kleinerer Kreis von EU-Mitgliedern sich zusammenschließt. Wird das Veto zur Sackgasse für Budapest und Warschau?

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Corona-Malaise für welttiefsten Swimmmingpool Drucken E-Mail
Zwei Jahre lang ist im 11.000-Einwohnerort Mszczonow, etwa 40 Kilometer von Warschau enfernt, gebuddelt worden, 8.000 Kubikmeter Beton wurden verbaut, ein gigantischer Glaskomplex unterirdisch versenkt – und mit acht Millionen Liter Wasser gefüllt. Rund 8.9 Millionen Euro hat das Projekt verschlungen, Deepspot heißt es – und ist der tiefste Swimmingpool der Welt: 3.50 Meter tiefer als der bisherige Tiefenpool-Weltrekordinhaber im italienischen Padua (42 Meter). Am Wochende war die örtliche Reputation zur Eröffnungsfeier geladen. Doch Corona-verflixt trat sie zahlenmäßig stärker auf als das Dutzend zahlungsbereiter Pooltaucher. Von diesen allerdings erhielten nur acht Personen Einlaß, weil sie sich als erfahrene Taucher ausweisen konnten. Bekanntheit hat Mszczonow immerhin erreicht: Im Buch der Rekorde ist Deepspot als Attraktion erwähnt, und Wikipedia verweist unter Mszczonow mit einem Link auf Deepspot (polnisch) und  englisch

Quellen: Deepspot/PAP/ds/23.11.2020
 
Corona: Fast totaler Lockdown rettet Leben Drucken E-Mail
  Als Polen im März die Grenzen dichtmachte und einen Lockdown ausrief, war die Empörung im Ausland laut. Zu voreilig seien die Maßnahmen getroffen worden und hätten den Güterverkehr durch stundenlange Staus blockiert. Nach und nach wurde der Lockdown  gelockert und nach und nach stiegen die Infektionszahlen und nahmen die Todesfälle zu. Am 12. März wurde der erste Todesfall der Pandemie zugeordnet, am 23. September waren es 2.344 und am 20. November 22.464. Seit Ausbruch der Pandemie sind 772,823 Menschen  als positiv infiziert gemeldet worden. Lag die Todesrate per eine Millionen Menschen im Juni  bei 31, ist sie am 16. November auf 277 gestiegen, wie die vom Gesundheitsministerim veröffentlichte Grafik zeigt. Damit hat Polen die Pandemie im europäischen Ländervergleich noch verhältlichmäßig gut unter Kontrolle.

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