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Wir berichteten gestern über ein Gespräch der „Märkischen Oderzeitung“ mit Polens Botschafter Dr. Marek Prawda (Foto). Thema war die zunehmende Grenzkriminalität, besonders das Verschieben von gestohlenen Fahrzeugen über die Grenze nach Polen. Zu lasche Kontrollen in Polen machen es den Dieben leicht, das Gestohlene auch in andere östliche Nachbarländer zu verschieben. Diesen Vorwurf ließ der Botschafter nicht gelten, denn tatsächlich hat Polen Kontrollmechanismen gegen Autoklau eingeführt wie sie effektiver nirgendwo sonst in Europa sind. Doch das greift nur für vom Autoklau betroffene Polen in Polen. In Deutschland sei es „vielleicht noch zu einfach, Autos zu stehlen“, weil sich die Besitzer nicht ausreichend präventiv gegen Diebstahl schützen. Damit hat der Botschafter wohl recht, aber diplomatisch wohl den falschen Ton angeschlagen. Und das hat er nun davon: |
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Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat den polnischen Nachwuchsspieler Jakub Swierczok verpflichtet. Der 19-jährige Stürmer wechselt für dreieinhalb Jahre vom polnischen Zweitligisten Polonia Bytom auf den Betzenberg.Jakub Swierczok absolvierte für Bytom 17 Partien, in denen er zwölf Treffer erzielte. Für Polens U20-Nationalmannschaft war er bisher in einem Spiel aktiv (1 Tor). Stefan Kuntz, FCK-Vorstandsvorsitzender, zum Transfer: „Wir haben Jakub Swierczok intensiv beobachtet. Er ist ein sehr talentierter junger Spieler, der über einen guten Torinstinkt verfügt. Wir sind überzeugt, dass er das Potential hat, sich langfristig in der Bundesliga durchzusetzen.“ fck.de/ds/03.01.2011 |
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Die staatliche polnische Bahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK senkt ihre Trassenpreise für Strecken, auf denen der Verkehr durch Baustellen behindert wird. Wie die Aufsichtsbehörde UTK mitteilte, folgt PKP PLK damit einer Regulierungsentscheidung von Anfang November. Die Senkung betrifft nachträglich für den Zeitraum 15.11.2011 bis 10.12.2012 70 Streckenabschnitte mit einer Länge rund 1000 km. Für das Fahrplanjahr 2012 sind es rund 51 Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 818 km. Konkret bedeute dies etwa für 88 km auf der Strecke Warschau – Danzig eine Senkung um 40 Prozent, teilte UTK mit. Die jeweils betroffenen Strecken werden auf der Website von PKP PLK mitgeteilt.
Eurailpress/ds/03.01.2012 |
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92 Unternehmer aus der Uckermark haben eine Petition an den Landtag unterschrieben, in der sie Hilfe anfordern im Kampf gegen Grenzkriminalität. 80 von ihnen sind in den vergangenen drei Jahren mehrfach bestohlen worden. Schaden insgesamt: 2,2 Millionen Euro. Laut Polizei-Statistik wurden 2010 rund 4.100 Brandenburger PKW in Richtung Osten verschoben (2007: 2.500). In der grenznahen Region Uckermark stellte die „Sonderkommission Grenze“ von Januar bis Mitte Dezember 521 gestohlene Fahrzeuge sicher. 516 Tatverdächtige wurden festgenommen, 321 waren Polen, 82 Litauer und 73 Deutsche. Über die Zunahme an Diebstählen äußerte sich Polens Botschafter Dr. Marek Prawda im Gespräch mit der „Märkischen Oderzeitung“: |
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Die Amtszeit von Jerzy Buzek als Präsident des EU-Parlaments ist zum Jahreswechsel nach zweieinhalb Jahren abgelaufen. Das linksliberale Nachrichtenportal Polityka Online zieht ein rundum positives Fazit:
"Vor etwa zweieinhalb Jahren befürchteten viele EU-Parlamentarier aus der alten EU, dass ein Politiker aus den neuen Mitgliedsländern nicht wissen wird, wie die EU-Institutionen überhaupt funktionieren. Und dass er sich auf dem Posten des Parlamentspräsidenten nicht zurecht finden wird. Auch wenn das niemand laut gesagt hat, konnte man die Unruhe spüren. Währenddessen hat Jerzy Buzek sein Mandat genauso ausgefüllt wie das ein Deutscher, Spanier, Franzose oder Ire gemacht hätte. Es gab zwar einige Holprigkeiten, doch die wären auch anderen auf dem Posten passiert. Er hat sich bewiesen und er hat gezeigt, dass man jemandem aus den neuen EU-Ländern problemlos vertrauen kann. Außerdem hat er für unser Land und für jene Polen eine hervorragende Reklame gemacht, die sich künftig für andere europäische Posten bewerben."
eurotpics/02.01.2011 |
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Ein Kalender mit historischen Plakatdrucken sollte für Warschau werben - nun bereitet ein antisemitisches Motiv der polnischen Hauptstadt einigen Ärger. Auf einem ursprünglich 1925 veröffentlichten Plakat ist ein in polnischer Uniform gekleideter Mann zu sehen, der Ratten vertreibt. Einige Tiere tragen Davidsterne und jüdische Kippa. Nach Protesten und Beschwerden verzichtete die Stadtverwaltung auf einen geplanten Nachdruck des Kalenders, berichtete die Zeitung Gazeta Wyborcza. Die erste Auflage sei bereits im Umlauf – mit einem Grußwort von Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz, die den Kalender für die Erinnerung an die „Atmosphäre alter Zeiten“ gelobt hatte.
Polskie Radio/ds/02.01.2012 |
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