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Deutsch-polnische Grenzregion bewirbt sich um Toyota-Ansiedlung Drucken E-Mail

Die deutsch-polnische Grenzregion um Pasewalk und Stettin (Szczecin) bewirbt sich um eine Ansiedlung des japanischen Autoherstellers Toyota. Vertreter der Kreise Ostvorpommern und Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Uckermark (Brandenburg) stellten am Freitag gemeinsam mit dem ehemaligen polnischen Wirtschaftsminister Jacek Piechota ein entsprechendes Konzept für einen Standort bei Pasewalk vor. Toyota suche einen Werksstandort in den neuen Bundesländern, erklärten sie. Sie rechneten mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen. Bei Pasewalk lockt den Angaben zufolge ein 220 Hektar großes Gewerbegebiet, das neben einem Flugplatz und unweit der Autobahn A 20 mit einer direkter Anbindung an die Ostseehäfen sowie Stettin und Berlin liege.

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Neue Satire über Polens Präsidenten Drucken E-Mail
Der Wirbel um die "taz"-Satire über den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski hat zwei dänische Künstler zu einer Kampagne mit Aufklebern inspiriert. Die Sticker zeigen zwei Kartoffeln vor einer deutschen Fahne mit verschiedenen Slogans, unter anderem "Polnische Kartoffeln sind viel gefährlicher als deutsche Kartoffeln" und "Kauft nur polnische Kartoffeln".

Die Künstler Jan Egesborg und Pia Bertelsen wollen sich damit nach eigenen Angaben über die polnischen Ermittlungen zu dem satirischen Artikel der Berliner "taz" lustig machen. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft sei lächerlich und bedrohe die Meinungsfreiheit, sagte Egesborg am Freitag in Warschau.
Die beiden Künstler hatten im vergangenen Monat eine ähnliche Aktion in der Türkei gestartet, die sich gegen Bemühungen zur Schließung eines kurdischen Fernsehsenders richtete.
Die "taz" hatte Ende Juni ein längeres satirisches Porträt über den Präsidenten und seinen Zwillingsbruder, Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski, veröffentlicht unter der Überschrift "Polens neue Kartoffel". Lech Kaczynski nannte den Artikel "schändlich".

N24.de/ Netzeitung/28.08.2006
 
Logistikzentrum für Lebensmittel geplant Drucken E-Mail

Eines der bedeutendsten Logistik- und Großhandelszentren für Lebensmittel und landwirtschaftliche Rohprodukte Mittel-/Osteuropas soll auf dem Gelände des stillgelegten Kohlebergwerks „Kleofas" in Katowice entstehen.

Das berichtet die Agentur Infopolen unter Berufung auf die Warschauer Zeitung „Dziennik". Die Versorgungszentrale für die Hüttenindustrie KCZH wolle das 10 ha große Areal kaufen. Für Grundstück und Bau des Zentrums würden rund 25 Mio. EUR veran-schlagt. Im Vorfeld hatten EU-Behörden kritisiert, dass landwirtschaftliche Produkte derzeit von Handelsflächen verteilt würden, welche die für solche Einrichtungen vorgege-benen EU-Normen nicht einhielten.

dvz.de/28.08.2006

 
Parlament verbietet Gentechnik Drucken E-Mail

Nach Angaben der ICPPC (International Coalition to Protect the Polish Countryside) hat am 27. April 2006 das polnische Parlament den Handel mit gentechnisch verändertem Saatgut im Land verboten. Zugleich darf es nicht mehr ins nationale Saatgutregister aufgenommen werden. Seit dem 18. Mai ist das Gesetz rechtsgültig. Polen hat damit einen weiteren Schritt getan, um seine Landwirtschaft möglichst vollständig frei von Gentechnik zu halten.

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TVP startet im Januar Nachrichtensender Drucken E-Mail

Polens staatliches Fernsehen TVP will im Januar 2007 den Nachrichtensender
"TVP Info" starten.

Wie der polnische Branchendienst "Satkurier" berichtet, soll der neue Sender auf das Programm des bisherigen TVP 3 aufbauen. 18 Stunden pro Tag will der Kanal live senden, davon sollen fünf Stunden regionalisiert auseinandergeschaltet werden. Im überregionalen Programm soll es im Viertelstundentakt Nachrichten und Hintergrundinfos geben. TVP Info dürfte den bisherigen Kanal von TVP 3 auf Astra, 19,2° Ost, übernehmen. Somit ist das neue Nachrichtenfernsehen auch in Deutschland empfangbar. www.tvp.pl

SAT1/28.08.2006

 
Dell baut Fabrik in Polen Drucken E-Mail

Rund 12.000 neue Arbeitsplätze sollen in Lodz entstehen.
 
Polnischen Medienberichten zufolge baut der Computerhersteller Dell seine neue europäische Fabrik in Polen. Als Standort sei die Stadt Lodz ausgewählt worden, hieß es. Bislang lässt Dell die Rechner für den europäischen Markt in Irland produzieren. Der Konzern, der das Gerücht nicht kommentieren wollte, plant angeblich Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro. Gemeinsam mit den Zulieferern sollen in Lodz rund 12.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Auch die Slowakei hatte sich Hoffnungen auf das Werk gemacht.

(ajf)/PC-Welt/28.08.2006

 
Justizposse in Polen Drucken E-Mail

Kaczynski betrunken beleidigt

Der Obdachlose Hubert H. hat es in Polen zu unfreiwilliger Berühmtheit gebracht. Im ganzen Land fahndet die Polizei nach dem Mann, seine Geschichte kam auf die Titelseiten der Zeitungen, und die Helsinki-Stiftung für Menschenrechte nahm sich seiner Sache an. "Staatsfeind Nummer Eins" spottete die liberale "Gazeta Wyborcza" über den Eifer der Warschauer Justiz, den 31-Jährigen zu fassen und vor Gericht zu stellen. Und all das nur, weil Hubert H. im vergangenen Dezember bei einer Personenkontrolle im Vollrausch rüde über den polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski geflucht hatte.

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