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Das große Rasen am „Tag der Toten“ Drucken E-Mail

Jahr für Jahr  an Allerheiligen sterben in Polen Hunderte Menschen, weil sie nach dem Totengedenken betrunken Auto fahren.

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Blauer Brief für Roman Giertych Drucken E-Mail

Gemäß einer von der Warschauer Zeitung „Zycie Warszawy“ durchgeführten repräsentativen Umfrage beurteilt Polens Bevölkerung die Arbeit des  Erziehungs- und Bildungsministers als äußerst mangelhaft. In der Bewertungsskala, die von 1 bis 7 den schulischen Zeugnisnoten entspricht (beste Note 7, schlechteste 1) erhielt Giertych die Note 2.87. Vor ihm rangiert Landwirtschaftsminister Andrzej Lepper mit Note 2.90. Außenministerin Anna Fotyga erreichte mangelhafte 3.27, einzig Justizminister Zbigniew Ziobro genießt als Sieger der Umfrage mit Note 4.59 gewisse Anerkennung.

Zycie Warszawy/ds/1.11.2006

 
Er kam, sprach und ging. Drucken E-Mail

Die nur vierstündige Stippvisite des polnischen Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski in Berlin hat sich die Bundesrepublik das übliche hoheitliche  Brimborium mit rotem Teppich, strammer Ehrenformation, motorisierter Polizeieskorte und  Straßenabsperrungen kosten lassen. Selten war es Fotografen vergönnt, das Ergebnis des Treffens derart mimenreich einzufangen wie es wohl inhaltlich war.


Angela Merkel hatte Bismarck gespielt, Jaroslaw Kaczynski sich zwar bemüht, mit Muskelspielerei  zu punkten, aber das kam nicht an. Merkel konnte gelassen  punkten im Wissen, das ihr Sparringspartner kaum mehr als 20 Prozent der polnischen Bevölkerung  hinter sich weiß. Selbst George Bush mochte Germany nichts auswischen und verzog sich auf seine Ranch statt mit dem weit angereisten polnischen Gast zu grillen. Auch Brüssel reagiert inzwischen zunehmend indigniert auf polnische Eskapaden.

Trotz aller Widrigkeiten hatte sich Jaroslaw Kaczinky ein Geschenk für Berlin eingepackt: Die Auszahlung von 1.4 Millionen Euro für das deutsch-polnische Jugendwerk sei abgesegnet. Diesen vertraglich vereinbarten Zahlungsbeitrag hätte das Jugendwerk gern rechtzeitig gehabt, statt Projekte auf Eis legen zu müssen. Das Brimborium in Berlin dürfte sich auf etwa gleichem Kostenniveau bewegt haben.

Das war´s denn auch. Spätestens in  zwei Jahren stehen Neuwahlen in Polen an. Mal sehen, wer dann kommt?

ds/31.10.2006/Foto: n.-tv

 
Bronislaw Geremek geehrt mit „Marion Dönhoff Preis 2006“ Drucken E-Mail

Der ehemalige polnische Außenminister Bronisław Geremek erhält in diesem Jahr den "Marion Dönhoff Preis 2006 für internationale Verständigung und Versöhnung". Dieser Ehrung würdig befanden ihn die Leser der ZEIT. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 3. Dezember im Hamburger Schauspielhaus vergeben, die Laudatio hält der ehemalige deutsche Außenminister Hans Dietrich Genscher.

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Hamburger Bauer-Verlag geht in Polen auf Sendung Drucken E-Mail

Bauer kaufte die Mediengruppe BrokerFM, die unter anderem den populären Radiosender RMF betreibt. Ein Verlags-Sprecher bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Rzeczpospolita".

Demnach wurde ein Vertrag mit den Hauptaktionären abgeschlossen, der Bauer die Kontrolle über 56,3 Prozent der Aktien sicherstelle. Für die verbliebenen Aktien wolle der deutsche Verlag je 144,8 Zloty (rund 37,23 Euro) zahlen. Die Broker-Aktien waren am Freitag mit 179 Zloty aus dem Handel gegangen. Die Transaktion muss noch von den polnischen Wettbewerbsbehörden gebilligt werden.

Der Chef von Bauer Polska, Witold Wozniak, bezeichnete die Übernahme als Teil einer langfristigen Strategie, die Investitionen auch außerhalb des Verlagsmarktest vorsieht.

Der Bauer-Verlag gibt in Polen 30 Zeitschriften mit einer monatlichen Gesamtauflage von 37 Millionen Exemplaren heraus. Zu Broker gehört Polens führender Privatsender RMF FM. Im vergangenen Jahr hat Broker Erlöse in Höhe von 174 Millionen Zloty verbucht.
Der Marktwert von BrokerFM wird auf 590 Millionen Zloty (knapp 150 Mio Eu).

sat1+ kabel/ds/30.10.2006

 
McCreevy rügt Polen für Reform der Finanzaufsicht Drucken E-Mail

Im Streit um die geplante Reform der Finanzaufsicht in Polen verschärft EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy die Gangart. Der Ire fordert die Regierung in Warschau in einem Brief auf, eine effektive, von politischer Einmischung freie Aufsicht sicherzustellen. Er habe die Soge, dass die Unabhängigkeit der Behörde untergraben würde.

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Der wahrhaft polnische Charakter Drucken E-Mail

Bildungsbehörde zieht gegen Vaterlandslose und gegen Darwin zu Feld

Im Land zwischen Oder und Bug droht außer anhaltender »durchleuchtender Hexenjagd« eine »Kulturrevolution« aufzuziehen. Die Rolle des »Kulturträgers« übernahm Vizepremier Roman Giertych.

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