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Haushaltsentwurf für 2021 sieht vier Prozent Wachstum vor Drucken E-Mail
  Noch ein Lockdown wie  im März/April wird es 2021 nicht geben, schließt Polens Regierung mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs aus. Mit Schulden die Wirtschaft schmieren, wieder Schwung in den Laden bringen, und gut wird´s. Alle machen das mit gefalteten Händen, viele darunter mit dem Blick in die Kristallkugel. Polen kann sich nach Jahren boomender Wirtschaft Schulden leisten, und 18.7 Milliarden Euro sind kein Anlaß in Depression zu fallen. Es wären mal gerade vier Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts (BIP), allerdings basierend  auf einen vierprozentigen Wachstumsschub im kommenden Jahr. Doch noch ist die Pandemie nicht totinjiziert.

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Bischöfe fordern Respekt für LGBT-Menschen Drucken E-Mail
Polens katholische Bischöfe haben die Pflicht zum Respekt gegenüber Homo-, Bi- und Transsexuellen betont. „Jeder Akt physischer oder verbaler Gewalt, jedes hooliganartige Verhalten und jede Aggression gegen LGBT-Menschen ist inakzeptabel“, schreiben sie in ihrem „Standpunkt der Polnischen Bischofskonferenz zur Frage LGBT+“, den sie am Freitag bei der Vollversammlung in Tschenstochau beschlossen haben. Zugleich bekräftigten die Bischöfe in dem 27 Seiten umfassenden Dokument nach Angaben der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) aber ihre Ablehnung einer „Gender-Ideologie“ und der Einführung eines „dritten Geschlechts“.

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Fahrräder aus Polen holen auf Drucken E-Mail
  11.4 Millionen Fahrräder wurden 2019 in der EU produziert. Portugal war größter Produzent mit 2.7 Millionen Einheiten vor Italien (2.1 Mio.), Deutschland (1.5 Mio.), Polen (0.9 Mio.) und den Niederlanden (0.8 Mio.). Zusammen entfielen auf die fünf Staaten 70 Prozent der EU-Poduktion. Für dieses Jahr wird eine deutliche Produktionssteigerung prognostiziert, branchenintern als Corona-Boom „begrüßt“. Polens Hersteller haben ausweislich der fünfjährigen  Eurostat-Statisk  besonders die technische Entwicklung von  E-Bikes vorangetrieben.

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Gestern Dornröschen, morgen Supermacht Drucken E-Mail
Desillusioniert von den USA und China, geeint im Kampf gegen Covid – die EU zeigt sich ungewohnt selbstbewusst. Kommt das europäische Jahrhundert?
Ein Beitrag der Friedrich-Ebert-Stiftung

Quelle: IPG/ds/28.08.2020  
 
Stimmung gekippt: Pessimismus infiziert Geschäftswelt Drucken E-Mail

Polen hat die Corona-Pandemie besser, wenn nicht am besten in Europa unter Kontrolle – und deshalb wird Polen mit den geringsten wirtschaftlichen Einbrüchen die Krise meistern.Mit einem Bombardement stimmungsfördernder Meldungen tourte Staatspräsident Andrzej Duda für seine Wiederwahl durchs Land und ließ sich als Heilsbringer in dem von der regierenden PiS-Partei kontrollierten TV-Sender endlos loben.Dennoch kam für ihn nur ein denkbar knapper Sieg heraus mit fragenden Kommentaren von NGOs und der OECD zur Fairnis chanchengleicher Wahlen. Anfang August erklärte ihn das PiS-gewogene Oberste Gericht zum Wahlsieger. Der Monat ist noch nicht vergangen – und Duda sprachlos. Aus Kreisen der Wirtschaft kommen schlechte Nachrichten. Dudas Wahlaussagen sind als Flops implodiert.

 
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TVP Info hat Polens Justizminister ausgeblendet Drucken E-Mail
  Polens Justizminister Zbigniew Ziobro (Foto) scheint in Ungnade gefallen zu sein beim PiS-Parteichef Jaroslaw Kaczynski, dem faktischen Regierungschef des Landes. Selbst einst Mitglied der PiS, gründete er die Partei Solidarna Polska (United Poland) und sicherte mit 18 Mandaten im Sejm die Regierungsmehrheit der PiS ab. Als konservativer Hardliner gilt er als strategischer Verfechter der Justizreform, wünscht die LGBT-Bewegung zum Teufel und lehnt modifizierte Abtreibungsvorschläge rigoros ab. Einen besseren Kronzprinz hätte sich Jaroslaw Kaczynski nicht wünschen können, hieß es noch vor der Präsidentschaftswahl mit hauchdünnen Sieg von Andrzej Duda, von Gegnern als Kaczynkis „Kugelschreiber" verhöhnt. Doch seit Wochen ist auffällig, das Ziobro im öffentlich-rechtlichen  Sender TVPInfo nicht mehr auffällt. Kaczynski habe ihn von öffentlichen Austritten ausblenden lassen, heißt es sogar in PiS-Kreisen mit ausdrücklicher Auffoderung  versprochener Anonymität.

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Sollten Politiker in Polen mehr verdienen als bisher? Drucken E-Mail
Die durchaus regierungsfreundliche Tageszeitung Rzeczpospolita beaufratge das Institut SW Research mit einer repräsentaiven Umfrage. Danach äüßerten sich fast 80 der Befragten, dass weder wichtige Politiker noch sonstwelche ihnen zuarbeitende Abgeordnete mehr wert sind, als sie verdienen. Vor allem Frauen und jüngere Wähler bis zum 34. Lebensjahr  sprachen sich eher für Gehaltserhöhungen aus.

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