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Nur Missverständnisse? Drucken E-Mail

Jaroslaw Kaczynski hat sich Mühe gegeben, die Wogen bei seinem gestrigen Besuch in der EU-Zentrale zu glätten. Es sei alles nur ein Missverständnis, was über sein Land berichtet werde, erklärte der polnische Premier. Beruhigend klang das in Brüssel nicht. Schließlich hatte der erzkonservative Katholik gleich noch die Liste der Frevler mitgeliefert: Unfreundliche – natürlich ausländische Medien, europäische Linke und all jene, die keine eigenständige Politik Polens wollten.

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Sperriger Partner Drucken E-Mail

Polen tut sich schwer mit der EU – das bestimmt auch das Klima beim Antrittsbesuch von Kaczynski. Ein Bericht von Thomas Gack aus Brüssel.

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Bald grenzüberschreitender Rettungsdienst Drucken E-Mail

Trotz der jüngsten „politischen Irritationen“ meldet die Landesregierung von Brandenburg Fortschritte in der nachbarschaftlichen Zusammenarbeit: Rettungswagen dürfen bald nach Polen fahren.

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Nachdenkenswert... Drucken E-Mail

Heute leben etwa 330 000 polnische Staatsbürger dauerhaft in Deutschland. Dazu kommen die etwa 700 000 deutschstämmige Aussiedler aus Polen. Und all die illegal in Deutschland arbeitenden Polen, weil sie so tüchtig  und preiswert arbeiten. Sie kommen, weil wir wollen, dass sie kommen, damit wir dem Staat Steuerforderungen vorenthalten können.

Dass polnische Einwanderer sich gut integrieren, zeigt  ein Blick auf die jüngere Geschichte Deutschlands. Zwischen 1870 und dem Ersten Weltkrieg waren etwa eine halbe Million Polen vor allem in das wirtschaftlich aufblühende Ruhrgebiet eingewandert. Was wäre etwa Schalke damals ohne seine polnischstämmigen Fußballspieler gewesen? Wer hat Klinsis Kicker fast zum WM-Titel geschossen? Klose sang die deutsche Hymne artig mit, der jüngere Poldi ist noch im Lernprozeß. Beiden verdanken wir den Sieg über Polens Nationalmannschaft. Wir sind stolz auf sie – und machen uns gleichzeitig mit  Witzen über die Polen her. Warum ticken wir so?

Vielleicht ist es der gleiche Effekt, den man in Deutschland auch gegenüber Holländern beobachten kann: Man grenzt sich umso energischer voneinander ab, je ähnlicher man sich eigentlich ist.

 
Made in Germany : In Osteuropa immer gefragter Drucken E-Mail

Deutsche Produkte werden in den osteuropäischen Ländern immer beliebter. Besonders bei Autos, Maschinen und chemischen Produkten wirkt das Gütesiegel "Made in Germany" verkaufsfördernd.
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, exportierte die Bundesrepublik im zweiten Quartal Waren im Wert von knapp 21 Milliarden Euro in die zehn neuen EU-Staaten. Das waren rund 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 
Allein nach Polen stiegen die Exporte um 35 Prozent auf gut sieben Milliarden Euro.

Zeit online/reuters/30.8.2006

 
Deutsch-polnische Grenzregion bewirbt sich um Toyota-Ansiedlung Drucken E-Mail

Die deutsch-polnische Grenzregion um Pasewalk und Stettin (Szczecin) bewirbt sich um eine Ansiedlung des japanischen Autoherstellers Toyota. Vertreter der Kreise Ostvorpommern und Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Uckermark (Brandenburg) stellten am Freitag gemeinsam mit dem ehemaligen polnischen Wirtschaftsminister Jacek Piechota ein entsprechendes Konzept für einen Standort bei Pasewalk vor. Toyota suche einen Werksstandort in den neuen Bundesländern, erklärten sie. Sie rechneten mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen. Bei Pasewalk lockt den Angaben zufolge ein 220 Hektar großes Gewerbegebiet, das neben einem Flugplatz und unweit der Autobahn A 20 mit einer direkter Anbindung an die Ostseehäfen sowie Stettin und Berlin liege.

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