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Markenprodukte müssen EU-weit absolut identisch sein Drucken E-Mail
Im Oktober 2017 erhob Polens damalige Ministerpräsidenten Beata Szydło  auf einer Tagung der Visegrad-Staaten schwere Vorwürfe gegen westeuropäische Unternehmen.Testkäufe in ihrem Land hätten ergeben, das bekannte Markenprodukte weniger qualitätvoll sind, obwohl die Packungen dies nicht erkennen lassen. Von der  Polnischen Kontrollbehörde (NIK) informiert, sei die unterschiedliche Qualität auch in der Slowakei festgestellt worden. Szydlo sprach von einer vorsätzlichen Täuschung in diskriminierender Absicht, die man nicht akzeptieren werde. Sprechend für die Visegrad-Staaten werde Polen Klage vortragen bei der EU-Kommission.
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Starke Volkswirtschaft noch ohne gesellschaftlichen Wohlstandstatus Drucken E-Mail
Mit jährlich rund  fünfprozentiger Wirtschaftssteigerung ist Polen der Primus inter Pares unter den bevölkerungsstärksten EU-Staaten.Das schlägt sich auch im Ranking der weltweit größten Volkswirtschaften nieder, wo Polen 2018 nach Berechnungen des  Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Rang 22 aufgerückt ist. Mit einem Bruttosozialprodukt in Höhe von umgerechnet  586 Milliarden US-Dollar wurde die Wirtschaftsleistung von Schweden knapp übertroffen und unter den EU-Staaten Rang 7 eingenommen. Für dieses  Jahr prognostiziert der IWF noch eine Deplatzierung  der Schweiz  - und 2024 von Großbritannien.
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Polen festigt Position als drittstärkster Obstlieferant der EU Drucken E-Mail
Zwei Drittel der EU-Obst-Anbaufläche entfielen 2017 auf Spanien, Italien und Polen, zusammen rund 870.000 Hektar. Davon hat Spanien mit 33 % den größten Anteil vor Italien (22% ) und Polen (13%). Doch während  sich seit 2012  in Spanien wie in Italien die  Anbaufläche um zwei Prozent verringert hat, erhöhte sie sich in Polen um elf Prozent. Dabei wurde gezielt die Anbaufläche für Äpfel ausgeweitet mit dem Ergebnis, das Polen mittlerweile der größte Apfellieferant in Europa ist. 2017 wurden rund 350 Millionen Euro Umsatz erzielt.
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Polen will eigene E-Auto-Marke auf den Markt bringen Drucken E-Mail
Polen verfügt über eine starke  Fahrzeugindustrie, doch in den hochmodernen Fabrikationsstätten laufen fast ausschließlich ausländische Marken vom Band. Das soll sich ändern mit der Entwicklung eigener Elektroautos. Schon 2025 sollen rund eine Million Elektroautos auf Polens Straßen fahren, ausgeliefert von einem nationalen Autohersteller namens ElectroMobility. Darauf haben sich die vier polnischen Energieunternehmen Enea, Energa, PGE und Tauron verständigt.Im Gespräch ist ein Investitionsvolumen von rund 466 Millionen Euro.

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Arbeitskosten in Polen etwa ein Drittel des EU-Durchschnitt Drucken E-Mail
Arbeit im EFTA- Land Norwegen wurde 2018 mit umgerechnet 50 Euro/Stunde vergütet, in der EU sind die Spitzenreiter Dänemark und Island mit 43,5 und 42,5 Euro/Stunde. Für die 19 Staaten der Eurozone ergibt sich ein Durchschnittslohn von 30,6 Euro und 27,4 Euro für die gesamte 28er-EU. In Polen betrug der Stundenlohn 10,1 Euro, doch hat er sich seit dem EU-Beitritt 2004 überdurchschnittlich erhöht von damals 4.7 Euro/Stunde. Die nachfolgende Grafik gibt einen statistischen Überblick, detaillierte Informationen liefert Eurostat.

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