Alle reden über den Euro, die Eurozone, über Griechenland, Portugal, Irland und Spanien, über Eurobonds, „kontrollierte“ Staatspleiten, Zockerbanken und Keulen schwingende US-Ratingagenturen. Einzig Polen, so scheint es, ist fern jeden Lamentos. Seit Jahren gewöhnt an wirtschaftlichem Aufschwung, fließen in diesem Jahr sogar mehr Gelder ausländischer Investoren ins Land. Die polnische Außenhandelsagentur für Investmentförderung (PAIiZ) meldet für das 1. Halbjahr eine Zunahme an ausländischen Direktinvestitionen um etwa zehn Prozent gegenüber 2010. In der Pipeline seien Vertragsabschlüsse, die bis Jahresende auf 20 Prozent Steigerung zulaufen. Rund 170 Projekte wurden bis Ende August an Land gezogen mit einem Investitionsvolumen von gesamt 6,2 Milliarden Euro respektive 42.000 neue Arbeitsplätze.
PAIiZ/ds/23.09.2011 |
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Um mehr als das Vierfache haben sich die Exporte von Mecklenburg-Vorpommern nach Polen in den vergangenen neun Jahren erhöht auf 309,9 Millionen Euro (2010), gab Staatssekretär Stephan Rudolf anlässlich eines Treffens des deutsch-polnischen Wirtschaftskreises in Stettin bekannt. Insgesamt wurden seit 2000 Waren im Gesamtwert von 4,77 Milliarden Euro ausgetauscht. Aus MacPom wurden vor allem Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Kfz-Zubehör sowie Fleischwaren, Fische und Krebstiere importeirt, während Polen vorwiegend Weizen, Ölfrüchte und Steinkohle lieferte.
M-V Staatskanzlei/ds/21.09.2011 |
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Italiens größte Bank ist in den Sog der Spekulationen um das Azzuri-Stiefelland geraten. Von Rom (noch) nicht bestätigt soll China italienische Staatsanleihen gekauft haben. UniCredit steht im Ranking der europäischen Banken auf Platz 7 in allerdings gehörigem Streubesitz. Italien läuft Gefahr, nach Griechenland als nächster Domino-Stein zu fallen. Die Bonität des Landes ist keinen Pfifferling mehr wert, ein Staatsbankrott wäre fatal für die Unternehmen. Auf UniCredit laufen bereits Spekulationswellen zu wie diese, dass die Bank ausländische Beteiligungen aufgeben muß – auch die an der polnischen Bank Pekao, die mit rund fünf Millionen Kunden und mit landesweit über 1.000 Filialen derzeit Nummer drei im Markt ist. Eine Sprecherin des Mailänder Geldhauses bezeichnete derartige Medienberichte jedoch als "komplett gegenstandslos".
Reuters/ds/16.09.2011 |
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55 Prozent der polnischen Verbraucher sind laut einer Umfrage des IQS-Instituts nicht gut auf Waren aus China zu sprechen. Vor allem die älteren Jahrgänge lehnen chinesische Waren ab, was die Befrager als kommunistischen Reflex deuten. Denn: In der Altersklasse 15 bis 24 Jahren lehnt nur jeder Vierte chinesische Importware ab. Das am meisten genannte Argument ist, dass chinesische Waren billiger sind als polnische. 2010 kamen bereits 9.4 Prozent der gesamten Importe aus China – im Wert von 12,6 Milliarden Euros.
thenews.pl/ds/15.09.2011 |
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Laut einer Erhebung der Analysten von „Open Finance” sind im 1. Halbjahr 2011 rund 800.000 Privatkonten eröffnet worden. Befragt wurden 25 Banken, die zusammen 23,8 Millionen Privatkonten verwalten. Die fünf führenden Großbanken haben an Boden verloren, ihr Marktanteil ist knapp unter 60 Prozent gerutscht. Die meisten Kontoeröffnungen im 1. Halbjahr 2011 meldeten in dieser Reihenfolge: mBank ( rund 100.000), Bank Millenium (79.000), ING Bank Slaski und Bank Pocztow (beide je 75.000).
Polish News Bulletin/ds/14.09.2011 |
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