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Die Gehälter in Polen sind 2007 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 10,7 Prozent gestiegen. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung der Unternehmensberatung Kienbaum zusammen mit der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer. Während Geschäftsführer knapp 5,8 Prozent mehr Geld erhielten, konnten sich Arbeiter der unteren Gehaltsklassen über rund 12,6 Prozent mehr im Portemonnaie freuen. Für dieses Jahr planen die Unternehmen weitere Gehaltserhöhungen von bis zu 7 Prozent. Doch nicht jeder profitiert davon gleichermaßen, die Gehaltsspanne ist groß. Im vergangenen Jahr begann sie beispielsweise für Führungskräfte bei einem Einkommen von 31.000 Zloty im Jahr (rund 8800 Euro) und endete bei 850.000 Zloty (rund 241.000 Euro). |
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Die in Lodz ansässige Gesellschaft Poland Solution Center, die zur Transition Technologies gehört, wird die wichtigsten IT-Systeme für den Flugzeugbauer Airbus bedienen. Schon heute arbeiten 40 Programmierer in Lodz für Airbus. Mithilfe der in Lodz entwickelten Simulationsprogramme lässt sich die Effektivität der Motoren prüfen. Ein anderes Programm ermittelt die Sitzanordung für bestmöglichen Komfort im Flieger. Auch die Verlegung vieler Kilometer Kabel haben die polnischen Programmierer ausgetüftelt. Der neue Auftrag sieht Programme für die Produktion der Airbusse A350 und A380 vor. Poland Solution Center arbeitet mit der Polytechnischen Hochschule in Lodz zusammen. Die Studenten können hier mit sehr teuren Programmen arbeiten und sich zugleich auf ihre zukünftige Arbeit vorbereiten. Das Poland Solution Center beschäftigt 80 Leute und entwickelt auch Programme für Volkswagen, Rolls-Royce und Tetra Pak. Link zur interessanten Homepage (englisch/deutsch): http://www.ptc-psc.com
Gazeta/ Valkea Media/ Polen am Morgen/ds/01.04.2008 |
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Die Verärgerung in Deutschland über den Beschluß der finnischen Nokia, die Handy-Produktion von Bochum ins Billiglohnland Rumänien zu verlagern, hat die dortigen Gewerkschaften offenbar aufgerüttelt. Zu spüren bekommt das zurzeit der französische Autobauer Renault, dessen verbesserte Lohnofferte die Gewerkschaften vom Tisch gefegt haben. Ford, Mercedes und Mitsubishi können sich als Beobachter schon mal daran machen, ihre Investment-Planungen für Rumänien neu zu überdenken. In Polen und Tschechien wird ebenfalls gerechnet – damit, dass die Löhne in Rumänien schneller als erwartet anziehen und den Billiglohn-Bonus makulieren.
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Die weltgrößte Produktionsstätte für Rasierklingen der Marke Gilette steht in Lodz, in Warschau läßt Procter & Gamble Wegwerf-Windeln herstellen – und ab März 2009 soll die Produktion der Kosmetikmarke OLAY anlaufen. Das Werk entsteht auf einem 33 Hektar großen Gelände in der Sonderwirtschaftszone Lodz (LSEZ). 50 Millionen USD (rund 32 Mio. €) werden investiert, etwa 300 Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt beschäftigt Procter & Gamble derzeit 2.500 Mitarbeiter in Polen. Nach Angaben des US - Konzerns wurden bislang 490 Millionen USD (320 Mio. €) in Polen investiert. Über 70 Prozent der polnischen Produktion wird weltweit exportiert.
paiz.gov./ds/31.03.2008 |
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Die RWE-Tochter für erneuerbare Energien, RWE Innogy, plant Windkraftprojekte mit 200 Megawatt in Polen. Sie habe sich den Zugang zu solchen Projekten in Masuren und Pommern gesichert, teilte die RWE Innogy GmbH mit Sitz in Essen am Mittwoch mit. Dazu habe sie einen Vertrag mit einem polnischen Projektentwickler geschlossen, mit weiteren Entwicklern sei sie im Gespräch. Noch in diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit den ersten Genehmigungen. 2010 sollen die ersten Windkraftanlagen ans Netz gehen. |
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