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Flaute am Priestermarkt Drucken E-Mail
Im katholisch geprägten Polen geht der Priesternachwuchs stark zurück. Im laufenden Universitätsjahr sei die Zahl der Seminaristen um fast ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr gesunken, gab die Bischofskonferenz bekannt. Während sich im Vorjahr noch 1029 junge Männer in den Priesterseminaren eingeschrieben hatten, waren es  für 2007/2008 nur noch 786. Auch bei den Ordensleuten gab es weniger Nachwuchs als im Jahr zuvor. Nach der Wahl des Polen Karol Wojtyla 1978 zum Papst hatte ein regelrechter Run auf die Priesterseminare eingesetzt.

APA/ds/27.01.2008
 
Sinnspruch Drucken E-Mail

„Alle wollen unser Bestes, lasst es Euch nicht nehmen!“
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

 
So arbeiten die Polen, wenn man sie fragt. Drucken E-Mail

Die Polen schätzen sich als sehr fleißig ein. 46 % sagten in einer Umfrage, dass sie über acht Stunden am Tag arbeiten. Mehr als zwei Drittel gaben an, in der Normzeit von acht Stunden weniger als eine Stunde mit arbeitsfremden Sachen beschäftigt zu sein. 83 % sagten, dass sie am Arbeitplatz noch nie Computerspiele gemacht haben, 63 % waren nie im Internet  - und 54 % haben niemals ihren  Arbeitsplatz für eine Kaffeepause verlassen(!).

Rzeczpospolita/Polen am Morgen/ds/19.01.2008

 
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Familie wichtiger als Arbeit Drucken E-Mail

In den letzten acht Jahren ist die Zahl der Polen, für die Arbeit “sehr wichtig” ist von 77 auf 58 Prozent zurückgegangen. Dagegen stieg die Zahl derjenigen, für die Freizeit sehr wichtig ist, von 24 auf 38 Prozent. Die Zahl derer, für die Freunde und Bekannte sehr wichtig sind, kletterte von 26 auf 47 Prozent. Am wichtigsten ist  die Familie: das sagen 88 % der von OBOP und CBOS Befragten.
Nur 18 Prozent ist die Karriere sehr wichtig (vor drei Jahren waren es noch 39 Prozent). Experten erklären die Zahlen mit dem wachsenden Wohlstand der Polen. Den würden sie nun genießen wollen Und was wird 2008 erwartet?: 62 Prozent der Polen  glauben, dass das kommende Jahr besser als 2007 werden wird. Einen derart großen Optimismus hat es noch nie gegeben.

Polskie Radio/PB/Polen am Morgen/ds/01/01/2008

 
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