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32 Prozent der Polen glauben an den Nikolaus alias Santa Claus alias Saint Nicholas oder deutsch: Weihnachtsmann. 68 Prozent bezweifeln seine Existenz, ergab eine Befragung des polnischen Ablegers von MillwardBrown SMG/KRC, dem weltweit größten Marktforscher. Die Mehrzahl derer, die an den Nikolaus glaubt, bezieht sich auf den (griechischen) Bischof von Myra, der zwischen 270 und 346 n.Chr. lebte und Legenden zufolge armen Menschen (heimlich) geholfen und eine Reihe von Wundern vollbracht haben soll (Quelle: Wikipedia, siehe unten).
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Das entspricht etwa 14 Prozent der erwachsenen Internet-User lau einer Befragung von MillwardBrown. Jeder zehnte IT-Käufer will rund 100 Zloty berappen, etwa 25 Euro. 15 Prozent von den 1006 Befragten denken sogar aus Ausgaben zwischen 500 bis 1000 Zloty (120-245 Euro). Die Renner sind: Kosmetik, Bekleidung, CDs, Spielzeug, Bücher und Filme. MillwardBrown/ds/11.12.2009
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Die polnischen Senioren sind in einer schlechteren Kondition als ihre Altersgenossen in anderen EU- Staaten. Das geht aus SHARE hervor, einer Untersuchung zu Alterungsprozessen in der Gesellschaft. Laut der Studie schätzen nur acht Prozent der polnischen Männer und sechs Prozent der polnischen Frauen über 50 ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Der Rest der Bevölkerung klagt u.a. über Magenprobleme, chronischen Husten, Gelenkschmerzen und Depression, sagt Dr. Michal Myck vom Zentrum für ökonomische Analysen in Szczecin/Stettin: "Die Polen bewegen sich sehr wenig. Ein Großteil der Bevölkerung über 50 hat Übergewicht und die polnischen Männer rauchen europaweit am meisten." Nur 40 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen über 50 betreiben aktiv Sport. |
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Joanna Podgórska, Soziologin, hat im Wochenmagazin „Polityka“ eine Analyse gewagt über das tiefverwurzelte polnische Seelenleben. „Polen sind Trinker, Antisemiten, Diebe, Betbrüder und Drückeberger“. Diese Stereotypen habe man irgendwann irgendwie verinnerlicht. „Unsere fehlende Selbstsicherheit zieht Misstrauen gegenüber Fremden und in die Überzeugung nach sich, dass uns alle ausnutzen wollen. Wir wünschen uns, dass die Welt uns anerkennt, aber wenn sie uns lobt, glauben wir ihr nicht. Wir sind empfindlich in punkto Nationalstolz, aber wir lieben es, uns mit negativen Vergleichen zu geißeln“, so die Autorin. Ihre bemerkenswert interessante Analyse hat das Online-Portal Deutsch-Polnischer-Kalender übersetzen setzen. Hier der Link: Polityka auf Deutsch
ds/28.11.2009
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„Wir haben gelernt, nicht zuletzt vom guten Julian Tuwim, dass das deutsche und das polnische Volk einander viel näher sind, als viele glauben, und das sogar sprachlich. Wir sagen nur: sznaps, fuzel, szampan, szlaftrunk, achtel, drynkowa, katzenjammer, sztof, bruderszaft, abstynencja - sowie, wie man in Warschau sagt, wenn man wirklich keinen, aber auch gar keinen Tropfen mehr zu sich nehmen sollte: fertyk.“ Mit diesem Resümee endet Jörg Thomanns Reisebericht durch Westpolen für die Leser der F.A.Z. – eine Hommage an die Trinkkultur im Nachbarland, die dem Autor sichtlich gut getan hat. Lassen Sie sich überraschen!
http://www.faz.net/s/Rub6F18BAF415B6420887CBEE496F217FEA/Doc~ E7BE7232289B2441A98826167AF9D7217~ATpl~Ecommon~Scontent.html
ds/22.11.2009 |
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