Home arrow Land & Leute
Land & Leute
Poppiger Bison für Podlaskie/Podlasie Drucken E-Mail

Ihren alten, grimmig angriffslustigen Wappen-Bison hat die Woidwodschaft Podlaskie in Rente geschickt, neuer Repräsentant  ist ein poppiger Patchwork-Bison. Die PR-Leute hatten aus Befragungen die Erkenntnis gezogen, dass der Oldie „unattraktiv,  archaich und langweilig“ daherkommt – und überdies von den  Meisten  der Stadt Bialystok zugerechnet wird. Die Kraft und Energie, die das Tier ausstrahlt, wollte man sich schon erhalten als symbolische Attribute  für die Region, aber im modernen Fellkleid.
Die Aufgabenstellung war nicht leicht zu lösen, denn es wimmelt nur so an Stieren, Bisons und Rindern in Stadtwappen – quer durch Europa. Professor Leon Tarasewicz zerlegte den Bison in bunte Patchwork-Bits. Der in der Region in Walily  geborene Professor ist ein über Polens Grenzen hinaus bekannter Künstler. Zu seinen Auszeichnungen zählen u.a. der   „Passport-Prize“ des Wochenmagazins „Polytika“, der  „Jan Cybis Prize“, „Zofia and Jerzy Nowosielski Prize“ und  der„Grand Award of the Culture Foundation for 2006“.

PAIiIZ/ds/13.02.2010

 
Essen bis der Arzt kommt Drucken E-Mail

Heute feiern die Polen den fetten Donnerstag, "tłusty czwartek", einen der süßesten Feiertage überhaupt. Traditionell essen die Polen an diesem Tag viel Süßes und Fettes. Auf diese Weise haben sich die Menschen immer schon auf die bevorstehende, sechswöchige Fastenzeit vorbereitet. Heutzutage erinnert der fette Donnerstag daran, dass die letzte Woche des Karnevals beginnt. In ganz Polen kauft und verzehrt man haufenweise Krapfen und Liebesschleifen.

Polskie Radio/11.02.2010 

 
Es lebt sich besser als unter dem Kommunismus Drucken E-Mail
Die Polen trauern laut einer CBOS-Umfrage dem Kommunismus nicht nach. Es lebt sich besser ohne. 1988, kurz vor dem Abschied vom Kommunismus, hielten noch 20 Prozent Moskau die Treue. Jetzt  sagen  31 Prozent, das es sich marktwirtschaftlich besser lebt, klagen aber über zu geringe Entlohung. Weitere Sorgen: Die gestiegene Scheidungsrate ängstigt (38 %), der Absturz in die Armut (36 %) wird befürchtet, 24 Prozent sehen ihren Job gefährdet, die Zukunft ihrer Kinder gestaltet sich jedoch günstiger (91 %). 81 % glauben, dass ihre Ehe hält, darunter deutlich mehr Männer als Frauen. Die repräsentative Befragung von 1046 Personen fand zwischen dem 2. und 9. Dezember 2009 statt.

CBOS/ds/18.01.2010
 
Stolz und Scham der Polen Drucken E-Mail

Auf die Kunst, Schweinefleisch zu braten, Klöße zu kochen und dazu noch den einzigartigen Schafskäse Oscypek  zu haben, sind über 90 Prozent der Polen stolz, ergab eine Befragung des Wochenmagazins „Przekroj“. Auch die eigene Gastfreundschaft steht hoch im Kurs des nationalen Selbstbildnis – und die Rolle, die Polen im Demokratisierungsprozeß in Belarus und der Ukraine ausübt.
Beschämend finden die Polen den allgemeinen Zustand der Straßen im Land und  den geringen Einfluß polnischer Politiker in Brüssel. Mehrheitlich kritisiert wird auch die noch weit verbreitete Intoleranz gegenüber anderen Nationalitäten, die geringe Fremdsprachenkenntnis und eine zu passive Freizeitgestaltung.

Przekroj/ds/01.01.2010

 
Optimistische Polen Drucken E-Mail

Obwohl das Statistikamt GUS  vergangene Woche einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im November auf 11,4 Prozent bekannt gab, blicken die Polen erstaunlich optimistisch ins neue Jahr. Nur sechs Prozent der Arbeitstätigen befürchten, im kommenden Jahr ihren Job zu verlieren, ergab eine IQS-Umfrage. Acht Prozent fürchten Lohnabzug und wieder sechs Prozent sorgen sich um die Abzahlung  von Krediten. 30 Prozent der Befragten blicken mit Zufriedenheit auf die ausgehende Dekade zurück, 16 Prozent nicht. 
 
puls biznesu/ds/28.12.2009

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 46 - 54 von 212
(C) 2019 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.