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Prominente Polen protestieren gegen rechtsextremen TV-Chef Drucken E-Mail

In Polen haben prominente Kunstschaffende und Intellektuelle gegen den wegen seiner Nähe zu rechtsextremen Parteien umstrittenen Chef des öffentlichen Fernsehsenders TVP, Piotr Farfal, protestiert. Ein demokratischer Staat könne in öffentlichen Funktionen niemanden tolerieren, der Rassismus und Antisemitismus gepredigt habe, den Nazismus lobte und diese Ansichten nie öffentlich widerrufen habe", schrieb der ehemalige Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto, Marek Edelmann, am Dienstag in der Tageszeitung "Gazeta Wyborcza". Jurist Farfal war früher Mitglied von Skinheadgruppen und steht der rechtsextremen Liga Polnischer Familien (LPR) nahe.

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EU interessiert sich für „RedykoBki“ Drucken E-Mail

Eine weitere kulinarische Spezialität aus Polen hat eine realistische Chance, auf die Liste der „Regionalen Produkte der Europaeischen Union“ zu gelangen. Die Redykołki ist eine noch weithin unbekannte Käsesorte aus Podhale (Karpatenvorland). Im Unterschied zum berühmteren und von der EU bereits zertifizierten Schafskäse Oscypki wird der Redykołki  aus Kuhmilch hergestellt – und bevorzugt in Tierformen gepresst.
Bereits vor zwei Jahren wurde der Antrag auf Aufnahme gestellt, erklärt Andrzej Gąsienica Makowski, Landrat der Tatraregion.
Bis die Redykołki in die Liste aufgenommen werden, ist es noch ein langer Weg. Das Produkt muss vorerst in einer Periode von sechs Monaten von den anderen Mitgliedsländern akzeptiert werden. Bekommt die Käsesorte dann endlich das Zertifikat, werden Standards aufgestellt, die Rezeptur und Inhaltsstoffe regeln.

Polskie Radio/ds/07.04.2009

 
Duchschnittlicher Bruttolohn auf 3.185 PLN gestiegen Drucken E-Mail

Auf exakt 3.185,75 PLN brutto hat sich das durchschnittliche Monatseinkommen im Dezember 2008 erhöht laut dem Statistikamt GUS – nach derzeitigem Kurs rund 680 Euro. Doch es gibt ein starkes regionales Gefälle: In Warschau und umliegend in Masowien liegt der Durchschnittslohn bei brutto 5,500 PLN, in den weiter östlichen Regionen um bis zu 2,700 PLN darunter. Und die Schere weitet sich nach Feststellungen des Krakauer Research-Instituts Sedlak&Sedlak, das tröstend kommentiert:  Die Armutslöhne können Anreiz für krisengebeutelte ausländische Investoren sein. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt.

GUS/Sedlak&Sedlak/PAIIZ/ds/28.03.2009

 
ARTE TV bittet zu Tisch in Polen Drucken E-Mail

Die ARTE-Reihe „Zu Tisch“ hat bereits halb Europa in die Töpfe geschaut, Menschen und ihre regionale Küche vorgestellt. Am kommenden Dienstag, 24. März um 18.30 Uhr ist Polen an der Reihe. Im Propgrammtext bringt ARTE schon mal auf den Geschmack:
„Im Nordosten Polens, in der Nähe der litauischen Grenze, lebt Familie Zukowski. Die Zukowskis sind Selbstversorger und ernähren sich von Obst und Gemüse aus ihrem Garten. Im Herbst sammeln sie köstliche Pilze, die in rauen Mengen in den feuchten Wäldern zu finden sind. Aufgetischt werden Piroggen mit Pilzfüllung, Pilzfrikadellen eine besondere Variante des polnischen Nationalgerichts Bigos.“


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Lebensstandard gestiegen, aber Krise klopft an dieTür Drucken E-Mail

Jede fünfte polnische Familie lebt gut, aber jeder sechste Pole noch immer in Armut. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der staatlichen CBOS. Danach leben derzeit 16 Prozent der Polen an der Armutsgrenze. 60 Pozent der Familien sind laut der Studie der Mittelschicht zugeordnet – allerdings einschließlich der über 65-Jährigen, die rund elf Prozent der Bevölkerung ausmachen. Deren Rentenbezüge liegen weiterhin im Armutsbereich.

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