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Lebensstandard gestiegen, aber Krise klopft an dieTür Drucken E-Mail

Jede fünfte polnische Familie lebt gut, aber jeder sechste Pole noch immer in Armut. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der staatlichen CBOS. Danach leben derzeit 16 Prozent der Polen an der Armutsgrenze. 60 Pozent der Familien sind laut der Studie der Mittelschicht zugeordnet – allerdings einschließlich der über 65-Jährigen, die rund elf Prozent der Bevölkerung ausmachen. Deren Rentenbezüge liegen weiterhin im Armutsbereich.

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Cieszyn feiert Krystyna Drucken E-Mail
In der südlich von Katowice gelegenen Gebirgsstadt  kommen heute alle Damen zusammen, die Krystyna heissen. Das ungewöhnliche Treffen findet bereits zum 12. Mal in Folge statt. Jedes Jahr feiern die polnischen Krystynas ihren Namenstag in einer anderen Ortschaft. Diesmal finden die zahlreichen Veranstaltungen eben in Cieszyn statt. In der Nachbarmetropole Katowice erwartet die Damen ein ungewöhnlicher Service - alle Christinas können sich kostenlos von Ärzten untersuchen lassen.

PAP/Polskie Radio/ds/13.03.2009
 
Ein Land im Scheidungstrend Drucken E-Mail

Etwa 70.000 polnische Paare  haben sich im vergangenen Jahr scheiden lassen. Das sind 27 Prozent der Ehen. In Deutschland sind es 52 Prozent. Doch Polen ist streng katholisch, dennoch hat  sich die Zahl der Scheidungen innerhalb eines Jahrzehnts verdoppelt. Als Hauptursache für diese starke Zuwachsrate sehen Soziologen die Arbeitsmigration, wie es in der Fachsprache heißt. Wichtigstes Ziel polnischer Wanderarbeiter war in den neunziger Jahren erst Deutschland; nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union 2004 wurden es die Britischen Inseln, da die Regierungen in London und Dublin im Gegensatz zu Deutschland den Arbeitsmarkt ohne Einschränkungen für Bürger aus den neuen EU-Ländern freigaben.

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Erzbischof Michalik setzt sich klar bei Stichwahl durch Drucken E-Mail

Der Erzbischof von Przemysl, Jozef Michalik, leitet auch künftig die Polnische Bischofskonferenz, deren Vorsitzender er seit 2004 ist (er trat die Nachfolge von Kardinal Józef Glemp an).  Nach Angaben der katholischen Nachrichtenagentur KAI habe Michalik 70 Prozent der Stimmen erreicht. Der 67-Jährige bezeichnete seine Wiederwahl als „große Überraschung“.
2005 war Michalik zusammen mit Kardinal Karl Lehmann einer der Väter der deutsch-polnischen Erklärung zu den „christlichen Werten im Zusammenleben in der Europäischen Union und im gesamten Europa“. Damit wurde auf den seit 1965 laufenden historischen Briefwechsel zwischen beiden Bischofskonferenzen aufgebaut. 2007 teilte Michalek mit, dass ihn der kommunistische Geheimdienst 1975 gegen seinen Willen als Informant registriert habe. Er ist Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindungen K.D.St.V. Hercynia Freiburg im Breisgau.

Mit 135 Mitgliedern ist die Polnische Bischofskonferenz eine der größten Europas. 95,8 Prozent der polnischen Bevölkerung sind Kirchenangaben zufolge katholisch getauft.

Radio Vatikan/wikipedia/Foto:dpa/ds/11.03.2009

 
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