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Fußball EURO 2012
PZPN - Chef Lato unter Beschuß Drucken E-Mail

Als  Spieler war er ein Nationalheld,  als  Funktionär spielt er sich zusehends ins Abseits: Grzegorz Lato, Präsident des polnischen Fußballverbands PZPN, hat sich bisher mit eigenwilligen Ansichten und geringem Hang  für Einsichten hervorgetan. Sein jüngster Coup war die Präsentation des Trikots, mit dem die Nationalmannschaft zur  Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land auflaufen sollte. Sollte! – denn daraus wird nichts. Der bekrönte Adler als polnisches Nationalwappen war ersetzt worden vom PZPN-Logo, einer Buchstabenkonstruktion mit Adlerkopf-Kontur. 
Lato-Vorgänger Michal Listkiewicz stellte sich an die Spitze nationaler Empörtheit: „Unsere Tradition und unsere Ehre müssen geachtet werden. Die Fußballspieler sollten mit dem Adler auflaufen, genauso wie die meisten polnischen Sportler in anderen Disziplinen.“ Nun muß der ohnehin klamme PZPN noch einmal Geld  locker machen für neue Entwürfe. Um Geld geht es auch im vermutlich neuen Skandal.

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EURO 2012: Polen plant Big Brother-Überwachung Drucken E-Mail
„Indect“ heißt ein neues Überwachungssystem, das Polen erstmals zur Fußball-Europameisterschaft einsetzen will zur Überwachung der Hooliganszene und zur Identifizierung von Straftätern. Die Software entscheidet in Sekundenschnelle selbstständig über „Auffälligkeiten“ und weiteres Vorgehen. Von der EU mit elf Millionen Euro gefördert, liegt die Federführung bei der Universität Krakau, die dem Bundeskriminalamt (BKA) eine Partnerschaft an dem Projekt angeboten hat.
Doch die hat das BAK mehrfach abgelehnt und erklärt: „Das Vorgehen widerspricht allen Datenschutzbestimmungen und ist in Deutschland eindeutig verfassungswidrig“. Inzwischen hat sich eine Protestbewegung im Internet formiert -  angeführt von
http://www.stopp-indect.info/?lang=de.
Das WAZ-Portal „DERWESTEN“ schildert beispielhaft, was Fans widerfahren kann:
http://www.derwesten.de/politik/polen-plant-die-totale-ueberwachung-der-em-fans-id6130223.html

DERWESTEN/ds/05.12.2011
 
Polityka: Rassismus in polnischen Stadien die Stirn bieten Drucken E-Mail

Der polnisch - nigerianische Journalist Remi Adekoya hat am Montag in einem Gastbeitrag in der Londoner Tageszeitung Guardian rassistische Auswüchse in polnischen Stadien angeprangert. Auf diesen Missstand muss die Politik schnell reagieren, fordert der Journalist Adam Szostkiewicz im linksliberalen Nachrichtenportal Polityka Online:

 

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EURO 2012: Besuchern wird dringend Dreifachimpfung empfohlen Drucken E-Mail

Am 8. Juni beginnt mit dem Eröffnungsspiel in Warschau die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Einfach hinfahren wie zu Spielen in westeuropäischen Ländern – davor warnen in unterschiedlichen Bekanntmachungen das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf und das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).
Spätestens 14 Tage vor der Anreise
sollten Fans ihren Impfstatus überprüfen, besonders die nach 1970 Geborenen, die  in ihrer Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurden. Ohne prophylaktische Impfungen kann ein Infektions-Cocktail Krankheiten auslösen wie Masern/Mumps/Röteln, Keuchhusten, Diphterie, Hepatitis A und B sowie die  frühsommerliche von Zecken übertragene Meningoenzephalitis (FSME).

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EURO 2012: Polens Kader steht – mit 18 Fußball-Legionären Drucken E-Mail

Kaufen kann er sich zwar nichts dafür, aber dieser Titel ist Polens Nationaltrainer Franciszek Smuda (Foto)  bereits sicher: Sein 23-köpfiges Aufgebot ist das europäischte der 16 Turniermannschaften.18 der nominierten Spieler kicken in ausländischen Ligen: Holland (1), Russland (1), England/Schottland (2), Belgien (2), Türkei (2), Frankreich (3) und Deutschland (7). Keiner in Spanien, dem Top-Anwärter auf den Titel. Smuda setzt voll und ganz auf die Bundesliga-Spieler, speziell auf das polnische Trio Lukasz Piszczek, Jakub Blaszczykowski und Robert Lewandowski von Borussia Dortmund.
Bei 51 von 80 Toren war es beteiligt, sicherte damit Borussia Dortmund die erneute Meisterschaft – und nahm im Pokalfinale den FC Bayern München auseinander; Lewandowski schoß den Bayern drei der fünf Tore ins Netz. Für Smuda sind die polnischen Borussen „das Skelett unserer Mannschaft". Er setzt
auf attraktiven Fußball in einem 4-2-3-1-System, ganz so, wie auch Borussia Dortmund spielt.

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