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Fußball EURO 2012
Opposition instrumentalisiert Hooligans Drucken E-Mail

Die rechtskonservative polnische Oppositionspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) wirft der Regierung vor, ihren Kritikern unter den Fußballfans den Mund zu verbieten. Der PiS-Fraktionsvorsitzende Mariusz Blaszczak forderte die Einberufung des Justizausschusses im Parlament, nachdem die Polizei im ostpolnischen Bialystok am Dienstag 43 Demonstranten festgenommen hatte. Dies sei eine "evidente Verletzung der Meinungsfreiheit" gewesen, erklärte Blaszczak in einem Brief an das Parlamentspräsidium.
Die Fußballfans in Bialystok hatten gegen die Schließung eines Teils ihres Stadions demonstriert und dabei Parolen gegen die rechtsliberale Regierungspartei "Bürgerplattform" (PO) und Premierminister Donald Tusk skandiert. "Tusk, du Trottel, wir stürzen deine Regierung", hieß es unter anderem. Die Polizei stellte den Fans nach der Festnahme Bußgeldbescheide zwischen umgerechnet 125 und 250 Euro aus. Schon beim vergangenen Liga-Spiel in Bialystok waren von den Rängen regierungskritische Sprechchöre gekommen.

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DFB kommt nur mit 473 Fans zum Polen-Spiel Drucken E-Mail
Die Sueddeutsche Zeitung beruft sich auf eine Meldung der dpa, derzufolge der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lediglich 463 Tickets an Anhänger der Nationalmannschaft verkauft hat. 1.500 Tickets waren vom Polnischen Fußballverband zu Verfügung gestellt.  Doch der DFB will aus Furcht vor möglichen Krawallen mit der geringst möglichen Fan-Anzahl im neuen Danziger Stadion aufwarten.
Auch von polnischer Seite wird Vorsorge getroffen: Am Spieltag, kommenden Dienstag, sollen keine Tickets mehr verkauft werden, damit potenzielle Krawallmacher keinen Einlass finden. DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass es bei Auswärtsspielen der DFB-Elf vor allem in Osteuropa Probleme mit gewaltbereiten Fans gegeben hat. Wie üblich würden deshalb die registrierten DFB-Fans auch für das Spiel in Polen von eigenen Ordnungskräften und etwa zwei Dutzend Sicherheitsbeamten begleitet werden.

DFB/dpa/ds/05.09.2011
 
EURO2012: Hunde und Katzen werden vergast oder verbrannt Drucken E-Mail

Die Ukraine hat in Partnerschaft mit Polen die Fußball-Europameisterschaft  2012  zur interationalen Gala-Vorstellung  erklärt. Experten befürchten eher ein ukrainisches Desaster. UEFA-Chef Platini redet Chaos-Berichte aus der Ukraine noch schön, aber jetzt kommt richtig Zunder. Tierschützer aus der Ukraine berichten, daß in den vier Stadion-Städten behördlich angeordnete Jagd auf streunende Hunde und Katzen verordnet ist.
Zum Sprachrohr der Tierschützer hat sich die Zeitung "The Ukrainska Pravda Zhitya“ gemacht. Sie berichtet vom Einsatz mobiler Sonderfahrzeuge, in die aufgefundene Hunde und Katzten gesperrt werden. Während der Fahrt werden die Tiere qualvoll vergast.
 

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EURO 2012. Ukraine meldet „Wir sind bereit“ Drucken E-Mail

Mit einer grandiosen Show vor etwa 58.000 Zuschauern ist am Samstagabend  in der ukrainischen Hauptstadt Kiew die Fußball-Arena  eröffnet worden, hier findet am 1.Juli 2012 das Finale der EURO 2012 statt. Rund 580 Millionen Euro hat die Arena  Medienangaben zufolge gekostet. Ein 36-minütiger Zusammenschnitt der Show ist auf Youtube eingestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=XdBwqig4Ozw.
Das erste offizielle Länderspiel findet am 11. November statt mit der Begegnung Ukraine gegen Deutschland. Vielleicht treffen beide Mannschaften ja auch 2012 im Finale erneut aufeinander. Laut jüngsten Umfragen in der Ukraine erwarten rund 70 Prozent der Fans den Finaleinzug  ihres Teams. Und in Deutschland widerspricht DFB-Trainer Jogi Löw nicht mehr Expertenmeinungen, wonach  nur Europameister werden kann, der die deutsche Elf schlägt.

UEFA/ds/11.10.2011

 
PZPN - Chef Lato unter Beschuß Drucken E-Mail

Als  Spieler war er ein Nationalheld,  als  Funktionär spielt er sich zusehends ins Abseits: Grzegorz Lato, Präsident des polnischen Fußballverbands PZPN, hat sich bisher mit eigenwilligen Ansichten und geringem Hang  für Einsichten hervorgetan. Sein jüngster Coup war die Präsentation des Trikots, mit dem die Nationalmannschaft zur  Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land auflaufen sollte. Sollte! – denn daraus wird nichts. Der bekrönte Adler als polnisches Nationalwappen war ersetzt worden vom PZPN-Logo, einer Buchstabenkonstruktion mit Adlerkopf-Kontur. 
Lato-Vorgänger Michal Listkiewicz stellte sich an die Spitze nationaler Empörtheit: „Unsere Tradition und unsere Ehre müssen geachtet werden. Die Fußballspieler sollten mit dem Adler auflaufen, genauso wie die meisten polnischen Sportler in anderen Disziplinen.“ Nun muß der ohnehin klamme PZPN noch einmal Geld  locker machen für neue Entwürfe. Um Geld geht es auch im vermutlich neuen Skandal.

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