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Fußball EURO 2012
EURO 2012: Polen plant Big Brother-Überwachung Drucken E-Mail
„Indect“ heißt ein neues Überwachungssystem, das Polen erstmals zur Fußball-Europameisterschaft einsetzen will zur Überwachung der Hooliganszene und zur Identifizierung von Straftätern. Die Software entscheidet in Sekundenschnelle selbstständig über „Auffälligkeiten“ und weiteres Vorgehen. Von der EU mit elf Millionen Euro gefördert, liegt die Federführung bei der Universität Krakau, die dem Bundeskriminalamt (BKA) eine Partnerschaft an dem Projekt angeboten hat.
Doch die hat das BAK mehrfach abgelehnt und erklärt: „Das Vorgehen widerspricht allen Datenschutzbestimmungen und ist in Deutschland eindeutig verfassungswidrig“. Inzwischen hat sich eine Protestbewegung im Internet formiert -  angeführt von
http://www.stopp-indect.info/?lang=de.
Das WAZ-Portal „DERWESTEN“ schildert beispielhaft, was Fans widerfahren kann:
http://www.derwesten.de/politik/polen-plant-die-totale-ueberwachung-der-em-fans-id6130223.html

DERWESTEN/ds/05.12.2011
 
Gutes Jahr für Hotels schon vor der EURO 2012 Drucken E-Mail

Um 7,6 Prozent hat sich die Gästezahl polnischer Hotels 2011 gegenüber dem Vorjahr erhöht und lag damit weit über dem europäischen Durchschnitt mit rund drei Prozent, meldet die Tageszeitung Rzeczpospolita. Moderat erhöht haben sich die Zimmerpreise von durchschnittlich 63,7 auf  65,6 Euro. Spätestens ab Juni ist das alles Schnee von gestern, denn dann geht´s richtig zur Kasse. 800.000 bis eine Million Besucher  erwarten die Organisatoren der Fußball-Europameisterschaft.
Zu viele für die Hotels und deshalb eine willkommene marktwirtschaftliche Herausforderung. Die Preise werden dramatisch anziehen, prognostieren mit dem Hotelgewerbe Vertraute. Je später Buchungen eingehen, desto teurer werden sie sein. Top-Sterne-Hotels haben ihre Übernachtunspreise bereits verfünffacht, wird gemeldet. 2012 wird das Boomjahr für die polnische Hotelerie, dem Fußball sei Dank.

ds/02.02.2012

 
EURO 2012: Private TV-Sender vorübergehend im Abseits Drucken E-Mail

Zwei Halbfinal-Spiele und das Endspiel müssen die privaten TV-Sender TVN und Polsat noch abwarten, bis sich wieder Normalität einstellt. Wie in Deutschland die Sender ARD und ZDF überträgt auch in Polen die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt TVN alle Spiele. Laut einer Nielsen-Analyse verfolgten im Durchschnitt 6,38 Millionen Polen jedes Spiel der Gruppen-Ausscheidungen. TVP 1 und TVP 2 erhöhten die marktanteilige Zuschauerquote von 6,5 auf 37,5 Prozent.
Gleichzeitig fiel während der EM-Spiele die Zuschauerquote für TVN von 15,5 Prozent (Juni 2011) auf 9,9 Prozent, Polsat kam glimpflicher davon mit  11,3 Prozent gegenüber 14 Prozent im Vorjahresmonat. Das exklusive Übertragungsrecht spielte TVP mit über 3000 eingeblendeten Werbespots vor und während der Gruppenspiele laut Nielsen 83 Millionen Zloty ein, rund 20 Millionen Euro.

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UEFA bittet zur Kasse Drucken E-Mail

Die Fußball-Europameisterschaft ist die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt, davor liegen die Olympiade und die Fußball - WM der FIFA. Es heißt aber, dass die UEFA der professionellste Abzocker ist. Anläßlich der Fußball – EM 2008 in der Schweiz und Österreich war ein so genanntes „Company Hospility Programm“ ins Leben gerufen worden von der hundertprozentigen Tochter „UEFA Events SA“. Sie spielte ohne große Mühe Millionengewinne ein.

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EURO 2012: DFB-Elf trumpfte auf mit mehr Glück als Klasse Drucken E-Mail

„Am wichtigsten ist das Ergebnis“, sagte Trainer Löw nach dem  1: 0 über Portugal. Und sein portugiesischer Kollege haderte: "Deutschland hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir einige Dinge in den Griff bekommen, ein unglückliches Tor bekommen und gut reagiert. Das Ergebnis ist nicht fair." Beide haben  recht.
Überraschend unauffällig im deutschen Team war Mesut Özil, urteilen deutsche Medien unisono. Nichtsdestotrotz erhielt er nach dem Spiel den Pokal für den besten Spieler auf dem Platz – von Carlsberg. Die Experten im Dienst des dänischen Bierbrauers nannten nüchterne Zahlen, unter anderem die Zahl 10.371. Genau so viele Meter war Özil über den Platz gelaufen - bis zu seiner Herausnahme aus dem Spiel  in der  87. Minute. Özil bedankte sich selbstkritisch: „Ich freue mich über die Auszeichnung, aber ich weiß, dass ich besser spielen kann“. 

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