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Fußball EURO 2012
EURO 2012: Rückblick, Teil 2. Drucken E-Mail

Noch Anfang des Jahres geisterte der Hiob durch viele Redaktionen. Das Warschauer Stadion wird nicht rechtzeitig fertig sein, nirgendwo wachsen die Rasen richtig an, wer mit dem Auto kommt, muß Baustellen umfahren, kann sich nicht auf GPS-Ortung verlassen, dafür aber auf gepfefferte Unterbringungskosten. In der Ukraine hilft nur Gottvertrauen. Die Nummer erweist sich als  zu groß für beide Länder. Und nun das: Zu den 31 Spielen strömten 1.442.083 Fans in die acht Stadien, 173.000 mehr als zur EM 1996 in England. Das Mutterland des Fußballs verlor den seither gehaltenen Rekord.
Polen investierte rund 22 Milliarden Euro, 19,75 Milliarden davon  übernahm die EU im Rahmen des Finanzierungsplans bis zum Jahr 2015 für Infrastrukturprojekte in Polen. Die Ukraine hat regierungsamtlichen Angaben zufolge rund 15 Milliarden Euro investiert, was den Staatshaushalt aber nur mit sieben Milliarden Euro belastet habe – dank einer großzügigen  Achtmilliarden-Gabe  der Oligarchen. Weil das in der Ukraine finanziell so läuft, ist die EURO 2012 für die Regierung damit abgehakt. Denn für die Nachfolgekosten kommen wohl auch die  Oligarchen auf. 

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EURO 2012: Nach dem Ball rollt die Pleitewelle in Polens Baubranche Drucken E-Mail

Die polnische Baubranche hat sich offenbar mit Projekten für die Fußball-EM überhoben. In diesem Jahr seien bereits rund 100 Baufirmen zahlungsunfähig geworden, darunter auch der Marktführer PBG, erklärte der Kölner Kreditversicherer Atradius. Er versichert Unternehmen dagegen, dass ein Auftraggeber pleite geht und seine Rechnungen nicht mehr zahlen kann. Nach Erkenntnissen von Atradius habe bereits  im ersten Quartal 2012  mehr als jede zweite polnischeBaufirma rote Zahlen geschrieben - weit mehr als im Jahr zuvor.
"Die Aussicht auf lukrative Großaufträge verleitet die Unternehmen dazu, zu günstig anzubieten", sagt Michael Karrenberg, Risikochef bei Atradius für Deutschland und Osteuropa. "Gleichzeitig gehen die Betriebe durch hohe Investitionen weit in Vorleistung. Zahlt der Auftraggeber dann später als erwartet oder gar nicht, kommen besonders Mittelständler schnell ins Straucheln". Karrenberg belegt die Entwicklung in die Pleite faktenreich:


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Michel Platini dankt Polen für die UEFA EURO 2012 Drucken E-Mail
UEFA-Präsident Michel Platini war zu Besuch in Polen, wo er sich mit dem polnischen Präsidenten Bronisław Komorowski getroffen hat. Dabei dankte er dem Land Polen und seinen Menschen für die erfolgreiche Ausrichtung der UEFA EURO 2012 im letzten Sommer.
Polen und die Ukraine veranstalteten ein großartiges Turnier, neben dem denkwürdigen Geschehen auf dem Platz blieb vor allem auch die grandiose Atmosphäre in den beiden Ländern in Erinnerung. "Polen und die Ukraine haben ihre Sache sehr gut gemacht, was die Organisation der EURO 2012 betrifft", sagte Michel Platini. "Sie haben die Latte sehr hoch gehängt."
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Warschauer Nationalstadium bewirbt sich für Fußball-EURO 2020 Drucken E-Mail
Vergangenen Dezember nickte das UEFA –Exekutivkomitee den Vorschlag seines Präsidenten Michel Platini ab, die Fußball-Europameisterschaft 2020 in 13 europäischen Ländern auszutragen. Am Mittwoch gab Verbandspräsident Zbigniew Boniek bekannt, daß sich Polen mit dem Warschauer Nationalstadium am Bewerbungsmodus beteiligen wird. Der ist kompliziert: Das Turnier bestreiten 24 dafür qualifizierte Nationalteams. In 12 Ländern finden in einer (!) Stadt vier Spiele statt. In der 13. Stadt werden die Semifinals und das Finale ausgetragen. Dafür scheidet das Warschauer Nationalstadium bereits aus, weil diese  Spiele vor wenigstens 70.000 Sitzplatz-Zuschauern  angesetzt sind.

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Fußball - EM 2012 zahlt sich aus Drucken E-Mail
Während der Fußball-EM 2012 in Polen/Ukraine hatte sich die polnische  Nationalelf zwar bereits in der Vorrunde aus dem Turnier  verabschiedet, dennoch dem Touristikamt Rekordzahlen eingespielt: Rund 15 Millionen Besucher waren aus dem Ausland angereist, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Sie trugen mit ihren Ausgaben anteilig sechs Prozent zum Bruttosozialprodukt  bei. Die meisten Touristen kamen aus Deutschland (32,4 %), der Ukraine  (13.5 %), aus Weißrussland (10.8 %), Russland  (4.5 %), Litauen (4.1 %) und Großbritannien (3.3 %). In diesem Jahr deutet alles auf einen nachhaltigen Tourismus-Besuch hin.  Im ersten Halbjahr 2013  kamen 7.3 Millionen Ausländer zu Besuch – acht Prozent mehr als im Vorjahr.

thenews.pl/ds/26.09.2013
 
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