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Fußball EURO 2012
EURO 2012: Nach dem Ball rollt die Pleitewelle in Polens Baubranche Drucken E-Mail

Die polnische Baubranche hat sich offenbar mit Projekten für die Fußball-EM überhoben. In diesem Jahr seien bereits rund 100 Baufirmen zahlungsunfähig geworden, darunter auch der Marktführer PBG, erklärte der Kölner Kreditversicherer Atradius. Er versichert Unternehmen dagegen, dass ein Auftraggeber pleite geht und seine Rechnungen nicht mehr zahlen kann. Nach Erkenntnissen von Atradius habe bereits  im ersten Quartal 2012  mehr als jede zweite polnischeBaufirma rote Zahlen geschrieben - weit mehr als im Jahr zuvor.
"Die Aussicht auf lukrative Großaufträge verleitet die Unternehmen dazu, zu günstig anzubieten", sagt Michael Karrenberg, Risikochef bei Atradius für Deutschland und Osteuropa. "Gleichzeitig gehen die Betriebe durch hohe Investitionen weit in Vorleistung. Zahlt der Auftraggeber dann später als erwartet oder gar nicht, kommen besonders Mittelständler schnell ins Straucheln". Karrenberg belegt die Entwicklung in die Pleite faktenreich:


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Rzeczpospolita: Übertriebene Euro-Prämien verärgern Polen Drucken E-Mail
Die Verantwortlichen der Fußball-EM in Polen erhalten bis zu 1,3 Millionen Euro an erfolgsunabhängigen Prämien, obwohl es doch offensichtliche Pannen gab, kritisiert die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita. Sie schreibt:

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EURO 2012: Abschlußzahlen vom Tourismusbüro Drucken E-Mail
Schon vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft im Juni/Juli hatte Polens Tourismusbüro die hohen Erwartungen auf rund  eine Million Touristen aus dem Ausland gedämpft. Es kamen rund 650.000 – und sie gaben 1.376 Milliarden Zloty ( 331,5 Mio. Euro ) aus. Unter ihnen reisten 250.000 Fans mit einem Tagesticket an, pro Kopf beliefen sich  ihre Ausgaben auf umgerechnet 85 Euro.
Erheblich großzügiger traten  die rund 90.000 Fans der „UEFA Family“ auf, das sind eingetragene Mitglieder bei der UEFA und deren Sponsoren, die entsprechend ihrer Wichtigkeit vergünstigte Konditionen genießen, billiger ins Stadion kamen  und  im Hotel mit UEFA-Rabatt eintickten. Diese Privilegios gaben durchschnittlich 743 Euro aus. Pro Tag, versteht sich.
Doch es kamen im Juni auch 820.000 ausländische Touristen, die nichts mit Fußball am Hut hatten.

pit.org/ds/04.11.2012
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Warschauer Nationalstadium bewirbt sich für Fußball-EURO 2020 Drucken E-Mail
Vergangenen Dezember nickte das UEFA –Exekutivkomitee den Vorschlag seines Präsidenten Michel Platini ab, die Fußball-Europameisterschaft 2020 in 13 europäischen Ländern auszutragen. Am Mittwoch gab Verbandspräsident Zbigniew Boniek bekannt, daß sich Polen mit dem Warschauer Nationalstadium am Bewerbungsmodus beteiligen wird. Der ist kompliziert: Das Turnier bestreiten 24 dafür qualifizierte Nationalteams. In 12 Ländern finden in einer (!) Stadt vier Spiele statt. In der 13. Stadt werden die Semifinals und das Finale ausgetragen. Dafür scheidet das Warschauer Nationalstadium bereits aus, weil diese  Spiele vor wenigstens 70.000 Sitzplatz-Zuschauern  angesetzt sind.

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Punk-Zwillinge heißen Slavek und Slavko Drucken E-Mail
Slavek und Slavko heißen die beiden Maskottchen, die während der Fußball-Europameisterschaft 2012 Frohsinn verbreiten sollen. Knapp 39 233 Internetnutzer haben sich an der seit dem 16. November laufenden Online-Abstimmung beteiligt, teilte die Uefa am Samstag in Kiew mit. Zur Auswahl standen auch die Namen Siemko und Strimko sowie Klemek und Ladko. Sie waren chanchenlos.
56 Prozent setzten ihr Abstimmungshäkchen für Slavek und Slavko, 29 Prozent für  Siemko und Strimko, 15 Prozent für  Klemek und Ladko. Die Zwillinge  mit punkiger Irokesenfrisur sind die Nachfolger von Trix und Flix, die während der UEFA EURO 2008 in Österreich und der Schweiz die Fans unterhalten hatten.

Uefa.com/ds/05.12.2012
 
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