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Fußball EURO 2012
EM 2012: Alles paletti bis auf 20 Prozent Drucken E-Mail

Das unterscheidet wohl deutsches von polnischem PR-Management: 300 Tage vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland sorgten sich die Medien, ob alles wie geplant rechtzeitig fertig wird. Es klappte, die WM wurde ein Gala-Hype. 300 Tage vor der EM 2012 schreiben sich polnische und auch ausländische Medien auf ein Chaos-Szenario ein, doch solche Befürchtungen weist das Organisationsbüro  „PL.2012“ weit von sich.
Von den 219 Projekten sind bereits rund 80 Prozent planerfüllt gab PR-Sprecher Mikołaj Piotrowski bekannt. Drei der vier Stadien sind fertig (in Breslau, Danzig und Posen), im Warschauer Nationalstadion werden Baupannen bis zum Jahresende behoben sein. Was sonst noch zur EM 2012 gehört, scheint als nicht mehr machbar abgehakt zu sein.

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Lewandowski: „Unsere Nationalspieler müssen polnisch können“ Drucken E-Mail

Acht Monate vor der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land hat sich Polens Stürmerstar Robert Lewandowski lieb Kind bei den heimischen Medien gemacht – und heftig gegen Nationaltrainer Franciszek Smuda ausgekeilt. Seit Smuda  die polnische Nationalmannschaft coacht, sucht er Verstärkung in ausländischen Ligen, will Stars mit polnischer Herkunft für sein Aufgebot gewinnen.
Das gelang ihm zum Beispiel mit Peter Boenisch, der mit der deutschen U21-Auswahl Europameister wurde. Laut FIFA-Statut müssen sich Spieler mit zwei Staatsangehörigkeiten  im 24. Lebensjahr für eine Nationalität entscheiden. Deutschlands Trainer Jogi Löw war an Boenisch interessiert, strich ihn jedoch – überraschend -aus dem Kader für die WM 2010 in Südafrika. Smuda reagierte sofort, und Boenisch entschied, fortan für Polen zu spielen. In Deutschland aufgewachsen, ist ihm die polnische Sprache allerdings völlig fremd.

 

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EURO 2012 wird die beste Endrunde aller Zeiten Drucken E-Mail

Vergangene Woche weilte UEFA-Chef  Michel Platini in Polen. Die Stadien in Gdansk (Danzig), Warsaw (Warschau), Wroclaw (Breslau) und Poznan (Posen)  nahm er in Augenschein und gab bekannt:

„Ich kann jetzt sagen,  dass Gdansk für die UEFA EURO 2012 gerüstet ist."

Vom Stadion in Warschau zeigte er sich derart beeindruckt, dass er ausdrücklich     
den polnischen Behörden und dem polnischen Fußballverband (PZPN), dafür dankte, beim Bau des Stadions mitgewirkt zu haben. „Ohne sie“, so Platini, „wäre nichts möglich gewesen“.

Platini zu Posen: "Die UEFA ist sehr zufrieden mit der aktuellen Situation in Poznan".  "Ich habe seit meinem letzten Besuch vor zwei Jahren viele Veränderungen gesehen“.

In Breslau überließ er Oberbürgermeister Rafał Dutkiewicz den Kommentar: „Wir sind stolz darauf, Austragungsort der EURO 2012 zu sein“.

Sportminister Adam Giersz faßte zusammen: "Heute können wir sagen, dass wir bereit sind. Es ist letztendlich eine Frage der Qualität, aber wir alle glauben, dass es die beste EURO-Endrunde aller Zeiten wird."

Uefa.com/ds/15.10.2011

 
EURO 2012: Uefa verhängt Rauchverbot vor und in allen Stadien Drucken E-Mail

Seit gestern ist es offziell: Beim dem drittgrößten Sportevent der Welt, der Fußball-Europameisterschaft, werden ertsmals in sämtlichen Stadien  Konsum, Verkauf und Werbung für Tabakwaren verboten sein. Das Konzept einer tabakfreien EURO wurde in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Weltherzverband, dem Projekt "European Healthy Stadia Network", den lokalen Organisationskomitees sowie Gesundheitsförderinitiativen in den Ausrichterländern Polen und Ukraine entwickelt, die auch an der Umsetzung beteiligt sein werden.

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Wo schlafen 2012 all die UEFA-Funktionäre? Drucken E-Mail

Für die EURO 2012 wird in den Gastländern Polen und Ukraine wie verrückt gebaut. Private Hotelketten ziehen Luxus-Herbergen hoch. In Polen  entstehen 21 neue First Class- und Luxushotels mit insgesamt knapp 4.000 Zimmern. Doch voraussichtlich werden nur acht Bettenburgen zum Turnierstart im Juni 2012 fertiggestellt sein. Das größte Projekt darunter ist das "Park Inn" von Radisson Wroclaw mit 260 Zimmern.
In der Ukraine sollen 20 der insgesamt 32 Hotelbau-Projekte bis zur Fussball-EM eröffnen. Hier ist  mit dem „Swisshotel Kiew“ mit 500 Zimmern das  größte Projekt noch im Bau, ob es rechtzeitig fertig wird, steht zurzeit  in den Sternen. Irgendwie kommen rund 7.400 Bettlager zustande, verspricht der ukrainische Fußballverband. Zusammen bringen es damit beide Gastgeberländer auf  maximal  12.500 noble Unterkünfte. Das wird eng für die UEFA. Sie hat sich mit großem Funktionärs-Tross für 16.000 Betten vormerken lassen.

thenews.pl/Uefa/ds/25.10.2011

 
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