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Fußball EURO 2012
PZPN - Chef Lato unter Beschuß Drucken E-Mail

Als  Spieler war er ein Nationalheld,  als  Funktionär spielt er sich zusehends ins Abseits: Grzegorz Lato, Präsident des polnischen Fußballverbands PZPN, hat sich bisher mit eigenwilligen Ansichten und geringem Hang  für Einsichten hervorgetan. Sein jüngster Coup war die Präsentation des Trikots, mit dem die Nationalmannschaft zur  Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land auflaufen sollte. Sollte! – denn daraus wird nichts. Der bekrönte Adler als polnisches Nationalwappen war ersetzt worden vom PZPN-Logo, einer Buchstabenkonstruktion mit Adlerkopf-Kontur. 
Lato-Vorgänger Michal Listkiewicz stellte sich an die Spitze nationaler Empörtheit: „Unsere Tradition und unsere Ehre müssen geachtet werden. Die Fußballspieler sollten mit dem Adler auflaufen, genauso wie die meisten polnischen Sportler in anderen Disziplinen.“ Nun muß der ohnehin klamme PZPN noch einmal Geld  locker machen für neue Entwürfe. Um Geld geht es auch im vermutlich neuen Skandal.

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EURO 2012: Wroclaw Airport glänzt mit neuem Terminal Drucken E-Mail

Drei Monate vor dem ersten sportlichen Großereignis im ehemaligen Ostblock seit dessen Zerfall  „gibt es zwar noch viel zu tun, aber die Vorbereitungen schreiten voran, und wir freuen und auf den Start der EM“, sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kalle nach seiner  letztwöchigen Visite  in Kiew. Seine Botschaft galt den Skeptikern im Westen, die der Ukraine außer Chaos wenig zutrauen. Co-Gastgeber Polen ist diesen Makel inzwischen los. Zwar sind von den 219 angeschobenen  Infrastruktur-Projekten bislang nur 89 abgeschlossen, nur  ein Drittel der zugesagten Autobahn- und Schnellstraßen-Kilometer werden rechtzeitig  fertiggestellt sein, und kaum besser steht es um die Hotelkapazität und den Bahnverkehr. Doch das reicht  den UEFA-Verantwortlichen, den hochfliegenden  Vorhaben hatten sie eh nicht  vertraut. Aus der Reihe getanzt ist allerdings die niederschlesische Hauptstadt Wroclaw (Breslau):


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EURO 2012: Azzuris kommen nur, um mitzuspielen Drucken E-Mail

2006 in Deutschland holte sich die italienische  Mannschaft den vierten  Weltmeister-Stern fürs Trikot. 2010 in Südafrika ging der Titelverteidiger baden, flog bereits in der Vorrunde sieglos  raus.“Wir werden die EURO nicht gewinnen“, verkündete  Italiens neuer Nationaltrainer  Cesare Pandrelli. Man komme nur, um zu zeigen, dass man  seit Südafrika gut gearbeitet hat, doch zum Titelgewinn reiche es nicht. Auf Nachfrage der verschreckten  Journalisten  räumte Pandrelli ein, das die Squadra Azzurra immer für eine Überraschung gut genug ist. Europameister Spanien, Kroatien und Irland sind Italiens Gegner in der Vorrunde.

ds/22.05.2012

 
EURO 2012: Ukrainische Eskapaden frustrieren Polen Drucken E-Mail

„Einst verfolgte Polen mit der Fußball-EM einen politischen Plan: Das Fußballfest sollte dem Nachbarn Ukraine den Weg in die EU bahnen. Doch das Projekt ist gescheitert - an Kiews autoritärer Führung. Jetzt droht auch das Musterland Polen im Strudel der schlechten Nachrichten unterzugehen“, schreibt  SPIEGEL ONLINE und berichtet weiter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/polen-leidet-unter-em-partner-ukraine-a-834514.html

ds/28.05.2012

 

 
EURO 2012: War´s das schon für Polen? Drucken E-Mail

Die Atmosphäre in Warschau vor dem  Auftaktspiel der Fußball-Europameisterschaft  weckt Erinnerungen an das „Sommermärchen 2006 „ in Deutschland, meldeten deutsche Reporter  an ihre Heimatredaktionen. Eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung habe die Polen erfaßt. Schon früh morgens sei überall der polnische Schlachtruf „"Do boju, Polska!" (Auf in den Kampf, Polen!) zu hören gewesen. 50.000 Besucher im grandiosen Nationalstadium  wurden mit einer kurzen, sehr eindrucksvollen Zeremonie auf das Spiel mit Griechenland eingestimmt. Und das Spiel begann wie erwartet: 

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