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Geschichte & Kultur
Brexit: Wenn nichts mehr geht, schlägt Polen eine Lösung vor. Drucken E-Mail
  Erst holt sich Premierministerin Theresa May mit ihrem Brexit-Plan A eine krachende Niederlage im Unterhaus, dann wird sie drei Tage später mit ihrem Plan B versenkt. Die Mine „Backstop“, die sie in beiden Plänen gelegt hat, will weder die EU noch die Mehrheit im Unterhaus hochgehen lassen. Mit dem sogenannten Freitagvertrag von vor 20 Jahren war die kriegerisch-religiöse Auseinandersetzung zwischen dem britischen Nordirland und  dem EU-Mitglied Irland beigelegt worden. Damit sie mit dem Brexit nicht wieder aufleben, bot die EU als Lösung an, auf Grenzziehungen bis 2020 zu verzichten. Damit soll sichergestellt sein, das Mitglieder der EU-Zollunion nicht auf eigene Faust Freihandelsverträge abschließen.

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Weihnachten feiern Katholiken einen protestantischen Brauch Drucken E-Mail
Nachgeblättert auf Polen today 2014

   Rund sechs Millionen Tannenbäume werden in diesem Jahr in polnischen Haushalten weihnachtlich  geschmückt,  in Deutschland  sind es rund 30 Millionen. Und von Deutschland kommt er her - der Brauch, der sich weltweit verbreitet hat.  Aber erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts, obwohl der geschmückte Weihnachtsbaum schon in mittelalterlichen  Schriften  erwähnt wurde.

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Pawlikowskis „ Cold War“ bester Film Europas 2018 Drucken E-Mail
  Mit gleich fünf Trophäen ist der polnische Film „Cold War“ beim 31. Europäischen Filmpreis in Sevilla zum besten Film Europas ausgezeichnet worden: bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, bester Schnitt und beste Schauspielerin. Der von Paweł Pawlikowski schwarz-weiß gedrehte Film ist ein musikalisches Liebesdrama  voller  Leidenschaft und Zerissenheit  zwischen dem Pianisten Wiktor und der Sängerin Zula.

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Rekordpreis im polnischen Kunstmarkt: 1.8 Mio. Euro. Drucken E-Mail
  Für fünf abstrakte Bilder des polnischen Künstlers Wojciech Fangor hatte das Auktionshaus Polswiss Art  als Schätzwert 1.5 Mio. Euro  angesetzt, geboten wurden von einem anonymen Bieter 1.8 Mio.Euro. Es  ist laut dem  Auktionshaus der bisher höchste Zuschlag für einen polnischen Künstler im polnischen Auktionshandel. Polen  belegt im internationalen Kunstmarkt  (noch) einen Nischenplatz, der erzielte  Preis ist insofern kein aufregendes Ereignis, wird aber von Kunstsachverständigen  als Signal dafür gesehen, dass der Kunstmarkt im Kommen ist.

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Deutsche Kriegsreparationen an Polen? Drucken E-Mail
  Seit die konservative PiS-Partei das Land allein regiert, stehen die deutsch-polnischen Beziehungen auf verbreitertem Prüfstand. Parteichef Kaczynski hat sackweise Probleme  abladen lassen, um der Bundesregierung eine Vorstellung zu geben, wie tief sie Polen in der Schuld bleibt – für die zugefügten Kriegsschäden der deutschen Nazi-Diktatur. 2017 wurden erstmals konkretere Zahlen genannt: 840 Milliarden US-Dollar zunächst, es könnten aber auch noch deutlich mehr sein, wurde vom damaligen Außenminister nachgeschoben. Pressesprecher Seibert reagierte schroff: Für Berlin sei das Thema Reparationsforderungen vertraglich längst abgeschlossen im Einvernehmen mit der jeweils zuständigen polnischen Regierung. Doch für Kaczynski können Kriegsschulden niemals erlassen werden, sie bleiben auf ewig eine Erblast, erklärte er. Die Polenanalyse Nr. 227 widmet sich den Hintergründen und Einschätzungen.

Quelle: DPI/ds/02.12.2018
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