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Geschichte & Kultur
Außenminster Maas erleichert Gespräche in Warschau Drucken E-Mail
  Die deutsch-polnischen Beziehungen waren gestern gut. Außenminister Heiko Maas wurde in Warschau von seinem polnischen Amtskollegen Jacek Czaputowicz als gern gesehener Gast begrüßt. Dabei hatten sich die der PiS-Regierung nahestehenden Medien wundgeschrieben an einer zündstoffreichen Themenliste: US-Truppenverlegung nach „Fort Trump“ in Polen, Aussetzungen von Partnerschaften mit polnischen LGBT-freien Städten, deutsche Weigerung, Verhandlungen über Kriegsreparationsforderungen aufzunehmen. Maas konnte das Gesprächsklima auf angenehmer Temperatur halten mit einer Zuwendung für Auschwitz-Birkenau.


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Rekordpreis im polnischen Auktionshandel: 7 Mio. Euro für Porträt. Drucken E-Mail
  Die Stuhlreihen waren leer im  Auktionshaus, coronabedingt liefen die Bietergefechte via Video-Schaltung. Das kommt der Geheimniskrämerei im internationalen Kunstmarkt zugute, und so ist mitunter selbst dem Auktionshaus nicht bekannt, hinter welchem Anonym sich der Käufer versteckt. Als Höhepunkt der Versteigerung  kam ein Portrait-Gemälde aus dem 19. Jahrhundert zum Aufruf, das zwei historisch namhafte Polen betrifft: Jan Matejko, Polens berühmtester Maler des 19. Jahrhunderts, und der von ihm porträtierte Arzt  Karol Gilewski (Foto). Für den polnischen Kunstmarkt zum überraschend hohen Aufrufpreis von umgerechnet zwei Millionen Euro  endete das Bietergefecht  mit  dem Zuschlag von umgerechnet  7 Mio. Euro.


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Deutsch-polnische Beziehungen waren schon besser Drucken E-Mail
Erstmals seit Erscheinen des Deutsch-Polnischen Barometers im Jahr 2000 zeigen mehr Deutsche Sympathie für die Polen (55%) als umgekehrt Polen Sympathie für die Deutschen (42%). Das überrascht nicht, sondern zeigt, wie schnell Poltik Meinungsbilder kolorieren kann. Seit 2015 malt die PiS-Regierung am Geschichtsbild vom ewig heldenhaften Polen, das sich mit Opfermut brutaler deutscher Übermacht entgegenstellte, zuletzt im Zweiten Weltkrieg sechs Millionen Tote zu beklagen hatte und einen Raubzug unzähliger Kulturgüter erfuhr.Seit 2004 sind Polen und Deutschland  Partnernationen in der EU. Enge nachbarrliche Beziehungen wurden gefördert, gegenseitige Klisches und Meinungen thematisiert. Doch seit 2015 kommen aus Polen andere Signale.


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Kosciuszko-Denkmal in Washington geschändet Drucken E-Mail
  Unweit vom Weißen Haus in Washington steht seit 1910 auf einem wuchtigen Sockel die Bronze-Statue des polnischen Freiheitshelden Tadeusz Kosciuszko.Der Sockel ist in diesen Tagen rundum vollflächig mit Graffiti besprüht. Proteste wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyds haben dazu geführt. Gerichtet gegen US-Präsident Donald Trump wurde ausgerechnet das Kosciuszko-Denkmal  beschmierend entehrt.

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„Wenn zwei sich streiten... braucht es einen Dritten.“ Drucken E-Mail
  „Da Deutschland und Frankreich nicht zueinanderfinden, muss Polen der EU neuen Schwung verleihen.“
Ein Kommentar im
IPG-Journal der Friedrich-Ebert Stiftung mit Blick auf die Wiederbelebung des Weimaer Dreiecks.

Quelle: IPG/Bild:de.wikipedia.org/ds/13.05.2010 
 
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