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Geschichte & Kultur
Magdalena Abakanowicz bleibt in dankbarer Erinnerung Drucken E-Mail
         
86-jährig ist die wohl bekannteste bildende Künstlerin Polens gestorben. Ihre kopflosen Slupturen sind eine einzigartige Demonstration,  inspiriert vom Schicksal der Menschen im 20. Jahrhundert. Die Bildhauerin arbeitete bevorzugt mit dicken Faserstoffen und synthetischen Harzen, benutzte aber auch Metalle, Stein und Holz für ihre Skulpturen. Außerdem entwickelte sie eine eigene Webtechnik und entwarf damit dreidimensionale Objekte, wofür sie 1965 auf der Biennale von São Paulo mit dem Grand Prix geehrt wurde.
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Nazi-Kunstraub: Gemälde des 17. Jahrhunderts wieder in Polen Drucken E-Mail
  Das Gemälde “Ships in a Rough Sea” des holländischen Malers Simon de Vlieger (1601-1653) ist wieder im Besitz des Nationalmuseums in Warschau. 1944 war es von den Deutschen requiriert worden. Wilhelm Ohlenbusch wird mit dem Kunstraub in Verbindung gebracht, vermutlich aus privaten Beweggründen. Der stramme Nazi und SA-Sturmbannführer habe maritime Gemälde gesammelt, heißt es. In Polen hatte es der Mann ohne Schulabschluß zur Nazi-Karriere gebracht, ab 1944 war er Leiter des Hauptamtes für „Volksaufklärung und Propaganda“  im sogenannten Generalgouverment Polen, damit auch zuständig für Warschau. Vor deutschen Gerichten mußte er sich nie verantworten. Vermutet wird, dass das Gemälde nach Ohlenbuschs Tod (1997) aus Familienkreisen dem Handel angeboten wurde.

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Weltkriegsmuseum steht nach Eröffnung vor der Schließung Drucken E-Mail
  Die Architektur ist grandios, rund 100 Millionen Euro hat das Danziger Weltkriegsmuseum (Museum des Zweiten Weltkriegs) gekostet. 2012 fand die Grundsteinlegung statt. An diesem Wochenende wird Museumsdirektor Machcewicz zum Tag der offenen Tür die ersten Besucher begrüßen. 1920 Karten waren binnen Stunden vergriffen – und daraus schöpfte Machcewicz seine Hoffnung: "Haben erst einmal ein paar Tausend Menschen unsere Ausstellung gesehen und sich überzeugt, dass Polen darin nicht zu kurz kommt, wird es vielleicht schwieriger, die Ausstellung völlig umzukrempeln."

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133 Bewerbungen für Deutsch-Polnischen Journalistenpreis Drucken E-Mail
  Zum 20. Mal jährt sich der Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis mit der Preisverleihung am 31. Mai während der 10. Deutsch-Polnischen Medientage. Die Workshopthemen kreisen in diesem Jahr u.a. um die Themen Populismus, Migration und das „postfaktische Zeitalter“, die Politik der beiden Regierungen und ihre Konsequenzen für die regionale Zusammenarbeit beider Länder sowie die Zusammenarbeit Deutschlands und Polens im Bereich des Aufbaus einer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und «Journalismus in der Grenzregion» vergeben und ist mit je 5000 Euro dotiert.

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Neuer Besucherrekord in Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau Drucken E-Mail
  2016 haben 2.053.000 Menschen die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen besucht, davon fast drei Viertel aus dem Ausland. Das teilte das staatliche Museum mit. Im  Jahr zuvor waren rund  1.7 Millionen  Besucher gezählt worden. Laut der vorliegenden 2016-Statistik kamen 424.000 Besucher aus Polen, über die Hälfte davon Schulklassen. Das erklärt die sprunghafte gestiegene Besucherzahl. Unter der Tusk-Regierung war der obligatorische  Schulklassenbesuch der Gedenkstätte eingeschränkt worden durch Streichung der Reisekosten. Die PiS-Regierung indes will die Erinnerung an deutsche Verbrechen aufleben lassen.

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