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Geschichte & Kultur
Deutschland ist Gastland der Warschauer Buchmesse Drucken E-Mail

Vom 18. bis 21. Mai ist Deutschland Gastland der 8. Warschauer Buchmesse, die auf dem Gelände des Nationalstadiums stattfinden wird. Finanziell unterstützt vom Auswärtigen Amt präsentieren sich auf dem 220 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand 66 deutsche Verlage, darunter Aufbau, Rowohlt, Suhrkamp, Kookbooks, Gabal und Loewe  sowie die polnische Buchhandlung Co-Liber, die  den Buchverkauf übernimmt. Die Präsentation steht unter dem Motto „Siła słow“ „Worte bewegen“.

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Deutsch-Polnische Schulbuchkommission erhält Viadrina-Preis Drucken E-Mail
  Die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission wird am Freitag, dem 9. Juni, mit dem diesjährigen Viadrina-Preis ausgezeichnet. Die Kommission wird für die Erarbeitung einer gemeinsamen Schulbuchreihe zur deutschen und polnischen Geschichte gewürdigt. Die Laudatio hält der deutsch-französische Historiker Prof. Dr. Étienne François, ausgewiesener Kenner europäischer Erinnerungskulturen.
Den Förderpreis erhält die „Initiative Deutschunterricht für AsylbewerberInnen“. Die von Viadrina-Studierenden 2013 ins Leben gerufene Gruppe unterrichtet ehrenamtlich Geflüchtete in Erstaufnahmeeinrichtungen in Frankfurt (Oder) und in Eisenhüttenstadt.

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Magdalena Abakanowicz bleibt in dankbarer Erinnerung Drucken E-Mail
         
86-jährig ist die wohl bekannteste bildende Künstlerin Polens gestorben. Ihre kopflosen Slupturen sind eine einzigartige Demonstration,  inspiriert vom Schicksal der Menschen im 20. Jahrhundert. Die Bildhauerin arbeitete bevorzugt mit dicken Faserstoffen und synthetischen Harzen, benutzte aber auch Metalle, Stein und Holz für ihre Skulpturen. Außerdem entwickelte sie eine eigene Webtechnik und entwarf damit dreidimensionale Objekte, wofür sie 1965 auf der Biennale von São Paulo mit dem Grand Prix geehrt wurde.
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Nazi-Kunstraub: Gemälde des 17. Jahrhunderts wieder in Polen Drucken E-Mail
  Das Gemälde “Ships in a Rough Sea” des holländischen Malers Simon de Vlieger (1601-1653) ist wieder im Besitz des Nationalmuseums in Warschau. 1944 war es von den Deutschen requiriert worden. Wilhelm Ohlenbusch wird mit dem Kunstraub in Verbindung gebracht, vermutlich aus privaten Beweggründen. Der stramme Nazi und SA-Sturmbannführer habe maritime Gemälde gesammelt, heißt es. In Polen hatte es der Mann ohne Schulabschluß zur Nazi-Karriere gebracht, ab 1944 war er Leiter des Hauptamtes für „Volksaufklärung und Propaganda“  im sogenannten Generalgouverment Polen, damit auch zuständig für Warschau. Vor deutschen Gerichten mußte er sich nie verantworten. Vermutet wird, dass das Gemälde nach Ohlenbuschs Tod (1997) aus Familienkreisen dem Handel angeboten wurde.

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Weltkriegsmuseum steht nach Eröffnung vor der Schließung Drucken E-Mail
  Die Architektur ist grandios, rund 100 Millionen Euro hat das Danziger Weltkriegsmuseum (Museum des Zweiten Weltkriegs) gekostet. 2012 fand die Grundsteinlegung statt. An diesem Wochenende wird Museumsdirektor Machcewicz zum Tag der offenen Tür die ersten Besucher begrüßen. 1920 Karten waren binnen Stunden vergriffen – und daraus schöpfte Machcewicz seine Hoffnung: "Haben erst einmal ein paar Tausend Menschen unsere Ausstellung gesehen und sich überzeugt, dass Polen darin nicht zu kurz kommt, wird es vielleicht schwieriger, die Ausstellung völlig umzukrempeln."

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