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Am 1. September übernimmt der deutsche Dirigent für vier Jahre die Künstlerische
Leitung des Polish Radio Symhony Orchestra in Katowice (Kattowitz), dem er auch
als Chefdirigent vorstehen wird. Schon mehrmals hat er das
Sinfonieorchester in Kattowitz und auf Gasttourneen dirigiert. Der heute 43-Jährige
machte bereits im Alter von 17 Jahren in seiner Geburtsstadt auf sich
aufmerksam mit der Gründung des Regensburger Kammerchors. Er studierte Romanistik und
Musikwissenschaft an der Universität Regensburg, Gesang und Dirigieren an der
Hochschule für Musik und Theater München sowie am Salzburger Mozarteum. Später
hat er zahlreiche renommierte europäische Orchester dirigiert. Seit 2006 ist er
Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters und steht in gleicher
Funktion seit 2011 dem Tongyeong
International Music Festival (TIMF) in Südkorea vor. Den wohl ehrenvollsten
Ritterschlag empfing er 2008 mit der Aufnahme in die Mitgliederversammlung des
Goethe-Instituts.
thenews.pl/wikipedia/ds/08.02.2012
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Seit 1993
besteht die “Visegrád-Gruppe” aus den Staaten Tschechien, Slowakei, Ungarn
und Polen. Ihr Gründungsmotiv war die Wiederbelebung historischer und
kultureller Gemeinsamkeiten als ostmitteleuropäisches Pendant zu den
Benelux-Staaten Niederlanden, Belgien und Luxemburg, die den Prozeß der Europäischen
Union in Gang gesetzt hatten. Am 1. Mai 2004 traten die Visegrád-Staaten der EU und NATO bei. Von einem ambitioniertern
Visegrád-Einfluß ist jedoch nichts zu bemerken – und das liegt an den Bürgern
der Staaten selbst. Sie wissen zu wenig übereinander. 80 Prozent der Ungarn können
keine polnische Persönlichkeit der Geschichte nennen, über 90 Prozent der Polen
keinen Namen aus der Slowakei und Ungarn, und Tschechn und Slowaken sind sich
historisch so fremd, als hätte es die Tschechoslowakei nicht
gegeben. Zu solchen Ergebnissen kam eine im Herbst 2011 durchgeführte
Untersuchung der Geschichtskenntnisse in den vier Ländern. Deren Auswertung ist
Thema der Polen-Analysen 102.
Link: http://www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen102.pdf
ds/07.02.2012
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„Die letzten Zeitzeugen - gerät Ausschwitz in Vergessenheit?“.
Günther Jauch moderiert.
ds/05.02.2012
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Die polnische Dichterin und Nobelpreisträgerin Wisława
Szymborska ist am Mittwoch im Alter von 88 Jahren gestorben. Das konservative
Nachrichtenportal Wprost Online huldigt ihr als eine große, aber dennoch
unbekannte Künstlerin: "Sie ist geboren, hat Verse geschrieben und ist
dann gestorben. Szymborska schrieb für uns zwar Poesie, doch ihr Privatleben
behielt sie ausschließlich für sich. ... Sie hat so geschrieben, dass sogar
diejenigen, die keine Gedichte mögen, problemlos deren Bedeutung verstehen
konnten. Dabei hat sie selbst einmal gesagt, dass es unter tausend Menschen
vielleicht nur zwei gibt, die die Poesie tatsächlich mögen. Sie hat nie mit
einem oberlehrerhaften Ton geschrieben oder mit irgendeiner Form geschockt,
sondern die Welt mit den nach Möglichkeit einfachsten Worten beschrieben."
eurotopics/ds/04.02.2012
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Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska ist
tot, sie starb am Mittwochabend im
Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit in Krakau, meldeten polnische Medien
unter Berufung auf Szymborskas Assistenten Michal Rusinek. "Sie starb
friedlich im Schlaf", sagte Rusinek der polnischen Nachrichtenagentur PAP.
Im Jahr 1996 wurde sie mit dem Literaturnobelpreis
ausgezeichnet. Die Jury lobte "ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen
und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit
hervortreten lässt". Unter den 108 bisher geehrten Schriftstellern war sie
eine der zwölf Frauen.
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