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Geschichte & Kultur
Nazi-Kunstraub: Gemälde des 17. Jahrhunderts wieder in Polen Drucken E-Mail
  Das Gemälde “Ships in a Rough Sea” des holländischen Malers Simon de Vlieger (1601-1653) ist wieder im Besitz des Nationalmuseums in Warschau. 1944 war es von den Deutschen requiriert worden. Wilhelm Ohlenbusch wird mit dem Kunstraub in Verbindung gebracht, vermutlich aus privaten Beweggründen. Der stramme Nazi und SA-Sturmbannführer habe maritime Gemälde gesammelt, heißt es. In Polen hatte es der Mann ohne Schulabschluß zur Nazi-Karriere gebracht, ab 1944 war er Leiter des Hauptamtes für „Volksaufklärung und Propaganda“  im sogenannten Generalgouverment Polen, damit auch zuständig für Warschau. Vor deutschen Gerichten mußte er sich nie verantworten. Vermutet wird, dass das Gemälde nach Ohlenbuschs Tod (1997) aus Familienkreisen dem Handel angeboten wurde.

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Weltkriegsmuseum steht nach Eröffnung vor der Schließung Drucken E-Mail
  Die Architektur ist grandios, rund 100 Millionen Euro hat das Danziger Weltkriegsmuseum (Museum des Zweiten Weltkriegs) gekostet. 2012 fand die Grundsteinlegung statt. An diesem Wochenende wird Museumsdirektor Machcewicz zum Tag der offenen Tür die ersten Besucher begrüßen. 1920 Karten waren binnen Stunden vergriffen – und daraus schöpfte Machcewicz seine Hoffnung: "Haben erst einmal ein paar Tausend Menschen unsere Ausstellung gesehen und sich überzeugt, dass Polen darin nicht zu kurz kommt, wird es vielleicht schwieriger, die Ausstellung völlig umzukrempeln."

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133 Bewerbungen für Deutsch-Polnischen Journalistenpreis Drucken E-Mail
  Zum 20. Mal jährt sich der Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis mit der Preisverleihung am 31. Mai während der 10. Deutsch-Polnischen Medientage. Die Workshopthemen kreisen in diesem Jahr u.a. um die Themen Populismus, Migration und das „postfaktische Zeitalter“, die Politik der beiden Regierungen und ihre Konsequenzen für die regionale Zusammenarbeit beider Länder sowie die Zusammenarbeit Deutschlands und Polens im Bereich des Aufbaus einer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und «Journalismus in der Grenzregion» vergeben und ist mit je 5000 Euro dotiert.

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Neuer Besucherrekord in Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau Drucken E-Mail
  2016 haben 2.053.000 Menschen die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen besucht, davon fast drei Viertel aus dem Ausland. Das teilte das staatliche Museum mit. Im  Jahr zuvor waren rund  1.7 Millionen  Besucher gezählt worden. Laut der vorliegenden 2016-Statistik kamen 424.000 Besucher aus Polen, über die Hälfte davon Schulklassen. Das erklärt die sprunghafte gestiegene Besucherzahl. Unter der Tusk-Regierung war der obligatorische  Schulklassenbesuch der Gedenkstätte eingeschränkt worden durch Streichung der Reisekosten. Die PiS-Regierung indes will die Erinnerung an deutsche Verbrechen aufleben lassen.

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Nationalmuseum in Szczecin gekrönt als Weltgebäude 2016 Drucken E-Mail

Das neue, dem Nationalmuseum von Szczecin/Stettin zugehörige  „Dialogzentrum Umbrüche“ ist am Freitag auf dem „World Architecture Festival“ in Berlin in der Kategorie „Kultur“ als Weltgebäude 2016 ausgezeichnet worden. Mit dem europäischen Preis für „Öffentliche Stadtarchitektur“ war es bereits im Frühjahr ausgezeichnet worden. Dokumentiert wird die Vorgeschichte zum Zweiten Weltkrieg, das Ergebnis der Vernichtung von Szczecin  und die Nachkriegsentwicklung. Das Ganze findet unterirdisch statt unter vollständig vorgefertigtem Betonplateau. 

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