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Geschichte & Kultur
Samuel-Bogumil-Linde-Preis an Mysliwski und Müller Drucken E-Mail

Der seit 1996 jährlich wechselnd  von den Partnerstädten Göttingen und Toruń  vergebene Literaturpreis  würdigt deutsche und polnische Schriftsteller oder Geisteswissenschaftler, die sich um „Verständigung, Versöhnung und freundschaftliche Zuwendung zum jeweiligen Nachbarn“ verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht die mit jeweils 5.000 Euro prämierte Auszeichnung an die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und den polnische Schriftsteller Wieslaw Mysliwski. Die Preisverleihung erfolgt am 23. Oktober in Torún (Thorn). Namensgeber des Preises ist der 1771 in Torún geborene  Sprachforscher Samuel Bogumil Linde (Bild), dem Begründer des ersten Wörterbuchs der polnischen Sprache. 

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Konzept - Fotografie aus Polen Drucken E-Mail
Am 9. September 2011 wird im Freien Museum Berlin die Ausstellung "Konzept-Fotografie aus Polen" eröffnet, die Arbeiten von mehr als 40 bedeutenden polnischen Foto-Künstlern vorstellt. Konzeptkunst war in den sechziger und siebziger Jahren  ein verbreitetes Phänomen in der polnischen Kunstszene. Die ausgestellten Werke dokumentieren die Strömung der konzeptuellen Fotografie und sind das erste Mal in einer solch umfassenden Ausstellung, zu sehen.

Info: 
http://www.freies-museum.com/

ds/07.09.2011
 
„Kulturpreis Schlesien“ für Matthias Kneip und Stanislaw Wysocki Drucken E-Mail

Seit 1977 vergibt das Land Niedersachsen den „Kulturpreis Schlesien“ Personen, die sich Völkerverständigung, Aussöhnung und Frieden verdient gemacht haben. Anfangs wurde der Kulturpreis nur an in Deutschland lebendende Schlesier vergeben, seit 1981 gehören auch in Schlesien lebende polnische Künstler zu den Ausgezeichneten. Die  Preisträger der mit 4000 Euro verbundenen Auszeichnung sind  in diesem Jahr der deutsche Schriftsteller Matthias Kneip und der polnische Bildhauer Stanislaw Wysocki. Jury-Mitglied Prof. Michael Pietsch, Präsident der Schlesischen Landesvertretung, hielt die Laudatio.

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NRW finanziert polnisches Kulturzentrum in Bochum Drucken E-Mail
Bereits im 19. Jahrhundert emigrierten Polen ins Ruhrgebiet, malochten im Steinkohlebergbau, den Stahlschmieden – und integrierten sich. Die Fußball-Vereine aus dem Ruhrpott sind traditionell gespickt mit Namen  polnischer Herkunft. Unter dem kulturellen Dach der „Polonia“ pflegten die polnischen Migranten  heimatliche Verbundenheit. In Bochum wird sie jetzt historisch manifestiert.
Ein Dokumentationszentrum der Kultur und Geschichte entsteht im „Polnischen Haus“. Rund zwei Millionen Euro wird es kosten und aus dem NRW-Landesetat finanziert. Die historische Geschichtsschreibung hat sich der Vorsitzende der Polonia, Rodlo Marek Wojcicki, ausbedungen. "Es wird unser Zentrum sein, und wir wollen darüber entscheiden, was dort gezeigt wird und über welche Zeitperioden unserer Geschichte wir sprechen wollen", erklärte er.
Rund 20 Millionen Polen  leben gefühlt weltweit in der „Polnischen Diaspora”, darunter über zwei Millionen in Deutschland.

Polskie Radio/themews.pl/ds/02.09.2011
 
Goethe-Medaille für drei bedeutende Europäer Drucken E-Mail

Adam Michnik, John le Carre und Ariane Mnouchkine sind gestern im Residenzschloss Weimar mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet worden - sie gilt seit 1975 als offizieller Orden der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Laudatio würdigte der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, die drei  als herausragende Persönlichkeiten der europäischen Öffentlichkeit. Sie hätten zu einem zusammenwachsenden, friedlichen und kreativen Europa beigetragen. Begründungen des Goethe-Instututs:

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