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20 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft: Die Bilanz dieser beispiellos intensiven Phase deutsch-polnischer Beziehungen liefert der Band Erwachsene Partnerschaft des Deutschen Polen-Instituts: Über 30 Fachleute aus Deutschland und Polen untersuchen, beschreiben und bewerten die unterschiedlichsten Aspekte des nachbarschaftlichen Miteinanders, von politischen und wirtschaftlichen Fragen bis hin zu Gesellschaft und Kultur. Daraus entsteht ein einzigartiger Überblick über das deutsch-polnische Verhältnis heute, der jedoch nicht nur in die Vergangenheit blickt, sondern auch Erwartungen an die Zukunft formuliert. Infos: http://www.dpi-da.de/Publikationen/Blaue-Reihe/Band_29_Inhalt.php dpi/ds/06.06.2011
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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat das Image der Deutschen international aufpoliert. Da wird sogar gelacht und multikulti gefeiert. Vier Jahre später, in Südafrika, punktete Deutschland spielerisch hinzu. Die Jogi - Elf begeisterte nun auch in Polen, weil die gebürtigen Polen Klose und Podolski auf dem Spielfeld fetzten. Zudem tobte kein Trainer chicer gekleidet als Jogi Löw an der Grundlinie auf und ab. Welches Bild von den Deutschen haben die Polen jetzt, wollte das Goethe-Institut mit einer Umfrage wissen ? Goethe - wen wundert´s, wenn das Goethe-Institut fragt ? - ist die Ikone. Aber dann hallo: Kanzlerin Angela Merkel wird als bedeutender eingestuft als Bach, Beethoven und Benedikt XVI, dessen Papsternennung die „taz“ mit Trauerfarbe und dem Spruch „Oh, mein Gott“ vermeldete. „Welt“ - Korrespondent Dr. Gerhard Gnauck berichtet über Erkenntnisse aus der Umfrage.
Link: http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13402008/Guenter-Grass-gilt-hier-noch-als-subversiv.html
ds/31.05.2011
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Vor dem Prüfungsstress im Sommer verkleiden sich polnische Studenten als Bananen, Hippies, Sambatänzer und legen mit Umzügen ganze Unistädte lahm. Die Juwenalia, „die Spiele der Jugend“ ist seit dem Mittelalter ein traditionelles Studentenfest, angefangen hat alles in Krakau. Deutsche Partygäste würden das Spektakel am liebsten importieren. Für SPIEGEL ONLINE berichtet Veronika Widmann (mit Fotogalerie).
Link: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,763625,00.html ds/28.05.2011
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Am gestrigen Sonntag punkt 15 Uhr warteten bereits Hunderte auf den Einlaß in die Görlitzer Kaisertrutz (Foto), einer 500 Jahre alten Kanonenbastion, die für sechs Millionen Euro restauriert wurde und nun bis zum 31. Oktober in einer Ausstellung die Geschichte einer der bedeutendsten Handels - und Kulturstrassen des Mittelalters wiederaufleben lässt. Unter dem Titel "Via Regia - 800 Jahre Bewegung und Begegnung" wird auf einer Museumsfläche von 1.800 Quadratmetern Wissenswertes über das Leben an der mittelalterlichen Handelstrasse, die vom Rhein über Hessen, Thüringen, Sachsen bis nach Schlesien und Krakau führte und als Pilgerstrasse zum Wegenetz von Kiew bis Santiago de Compostela gehörte.
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Die Berlinerin Esther Kinsky und der Warschauer Ryszard Turczyn sind mit dem Karl-Dedecius-Preis 2011 für polnische und deutsche Übersetzer ausgezeichnet worden. Sie erhielten die mit jeweils 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitag in Darmstadt, wo das Deutsche Polen-Institut seinen Sitz hat. Den Preis vergeben seit 2003 alle zwei Jahre das Institut sowie die Robert Bosch Stiftung (Stuttgart). Die Verleihung erfolgt abwechselnd in Polen und Deutschland. Der Preis ist nach Karl Dedecius benannt, dem Gründer des Instituts und Nestor der Übersetzer polnischer Literatur. Er übersetze u.a. Werke von Adam Mickiewicz, Zbigniew Herbert, Stanisław Jerzy Lec, Czesław Miłosz, Tadeusz Różewicz und Wisława Szymborska. Karl Dedecius wurde am Freitag 90 Jahre alt.
DPI/düa/ds/22.05.2011 |
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