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Geschichte & Kultur
Bischöfe feiern 50. Jahrestag der deutsch-polnischen Aussöhnung Drucken E-Mail
Am heutigen Tag vor 50 Jahren begann der legendäre Briefwechsel zwischen den katholischen Bischofskonferenzen Deutschlands und Polens, er gilt als Meilenstein der Aussöhung zwischen beiden Völkern. Die Initiative ging von den polnischen Bischöfen aus mit ihrem Hirtenbrief vom 18. November 1965. Das Antwortschreiben der deutschen Amtsbrüder datiert vom 5. Dezember 1965. Die Katholische Nachrichten-Agentur dokumentiert Auszüge aus dem Briefwechsel.

Domradio/KNA/ds/18.11.2015
 
Erfolgreicher Start des PolenMobils Drucken E-Mail
Nach dem Vorbild des FranceMobil, das Schulen in Deutschland besucht, möchte das PolenMobil bei deutschen SchülerInnen und LehrerInnen Interesse für das Land Polen wecken. Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen sollen landeskundliche, historische, kulturelle und politische Inhalte zu Polen, die später auch im Unterricht aufgegriffen werden können, vermittelt werden und auf das Land neugierig machen. Auch die polnische Sprache soll den SchülerInnen auf spielerische Weise nähergebracht werden. Am Albert-Einstein-Gymnasium in Potsdam fand am 16. September 2015 die Auftaktveranstaltung mit über 200 Schülern statt. Bislang haben sich schon 82 Schulen angemeldet, 54 Schulen haben bereits eine feste Zusage bekommen.

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Noch ist Europa nicht verloren Drucken E-Mail
„Ich bin ein Anhänger ethnisch-religiös gemischter Gesellschaften. In den polnischen Medien habe ich oft argumentiert, muslimische Einwanderer müßten keine Katastrophe sein. Schließlich sei Deutschland mit mehreren Millionen (schlecht integrierten) Muslimen zum mächtigsten Staat Europas geworden“.

Stefan Chwin, Essayist und Universitätsprofessor in Danzig, gibt in  seinem Esssay Einblicke, „warum ein großter Teil der Polen Unabhängigkeit und Katholizismus in eins setzt und sich vor einer Invasion des Islam fürchtet.“

Quelle: www.welt.de/ds/06.11.2015

 
Shitstorm über NIKE-Preisträgerin Olga Tokarczuk Drucken E-Mail
  Am 5. Oktober wurde die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk mit dem NIKE, dem höchsten polnischen Literaturpreis, ausgezeichent für ihren Bestseller 'The Books of Jacob', in dem sie ihren polnischen Landsleuten in Erinnerung schreibt, jüdische Mitbüger bedroht, verfolgt und in den Tod getrieben zu haben. Seitdem ergießt sich in polnischen Internet ein Shitstorm über die Literatur-Preisträgerin.
Rechtsradikale forden ihren Landesverweis und wohl aus diesem Kreis wurde auch ihre Privatadresse mitgeteilt. Rund tausend Beschimpfingen und Drohungen habe sie seitdem erhalten, sie solle das Land verlassen, erklärte Tokarczuk. Und wiederholte  in einem TV-Interview: “Wir stellen die Geschichte Polens als die eines toleranten Landes dar, aber wir haben schreckliche Dinge getan”.

Gazeta Wyborcza/ds/17.10.2015
 
1945 ging Breslau im Krieg unter und es entstand Wroclaw Drucken E-Mail
"Heute erzählt diese niederschlesische Metropole ihre spannende polnisch-deutsche Geschichte ganz offen - als Kulturhauptstadt Europas 2016...Und jetzt sei die Zeit gekommen, das weltoffene Wroclaw zu präsentieren. Ein Schlagwort der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 lautet: "Raum für die Schönheit".

Ein lesenswerter Bericht in der Südwest-Presse.

Quelle: SWP (JÜRGEN KANOLD)/08.10.2015
 
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