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Geschichte & Kultur
Museen vor Neuausrichtung - Polens Regierung schreibt Geschichte Drucken E-Mail
Der Grundstein für das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig wurde bereits gelegt - doch Polens rechtskonservative Regierungspartei PiS sieht Änderungsbedarf: Die Ausstellung müsse mehr "die polnische Wahrheit" verteidigen. Steht das Land vor einer neuen Geschichtspolitik? Ein Bericht von Florian Kellermann auf Deutschlandradio Kultur.

deutschlandradiokultur.de/19.04.2016
 
Auszeichnung für Tagesspiegel-Filmredakteur Jan Schulz-Ojala Drucken E-Mail
  Der langjährige Filmredakteur des Tagesspiegel, Jan Schulz-Ojala, wird vom Polnischen Institut Berlin für sein Engagement in der Berichterstattung über polnische Filmkunst ausgezeichnet. Seine Texte bewiesen "einen ganz besonderen journalistischen Blick nicht nur für die polnische Filmlandschaft", sondern seien auch "von einer besonderen Sensibilität für die jüngste europäische Geschichte geprägt", begründet die Direktorin des Instituts, Katarzyna Wielga-Skolimowska, die erstmalige Vergabe dieses Preises ihres Hauses an einen Journalisten.

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Europäische Auszeichnungen für zwei polnische Museen Drucken E-Mail
Das 1977 gegründete Europäische Museums Forum (EMF) zeichnet jährlich ein Museum als Europäisches Museum des Jahres aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Königin von Belgien. Auch vom Europarat werden jährlich Museumspreise verliehen, die thematische Konzeption samt baulicher Präsentation  prämieren. In der Regel findet die Jurierung in einer gemeisamen Veranstaltung statt - wie dieses Jahr im spanischen San Sebastian. Über 49 Präsentationen aus 24 europäischen Staaten war zu urteilen. Mit dem Renommierpreis wurde das „Museum der Geschichte der polnischen Juden“ in Warschau ausgezeichnet, und vom Europarat das Solidarnosc-Museum in Gdansk (Danzig) prämiert.

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Smolensk-Spielfilm: Überfällige Aufklärung oder Mythenbildung? Drucken E-Mail
  Auf dem Weg zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Massenmordes von Katyn zerschellte am 10. April  2010 die Regierungsmaschine Polens beim Landeanflug. An Bord: der damalige Präsident Lech Kaczynski und seine gesamte Entourage – eine nationale Katastrophe für die Polen. Jetzt will ein politisch motivierter Spielfilm beweisen, dass es sich bei dem Flugzeugabsturz um ein gezieltes Attentat handelte. Der Regisseur lässt wissen, dass es zwar ein Spielfilm sei, aber auch eine Rekonstruktion der tatsächlichen Ereignisse.
Im ARD-Kulturprogramm "ttt" werden erste Ausschnitte aus dem Film gezeigt, dazu diskutiert Moderator Dieter Moor mit dem Regisseur, was dran ist an der Kritik, der Film diene der  Mythenbildung in Polen. Denn wenn es nach dem Willen von Jarosław Kaczynski und der derzeit regierenden PiS geht, soll das Flugzeugunglück zum Gründungsmythos des "neuen" Polen werden. 
Sendung am Sonntag (10.4.) auf ARD unter Kulturmagazin „ttt“ ab 23.05 Uhr.

ARD-ttt mit Foto/ds/08.04.2016
 
Regierungschefin Szydlo für totales Abtreibungsverbot Drucken E-Mail
  Das polnische Episkopat steht kompromißlos zum Abtreibungsgesetz. Schwangerschaftsabbruch ist in Polen nur erlaubt nach einer Vergewaltigung, bei schwerer Behinderung des Fötus oder Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt. Nach Meinung der Bischöfe und der Abtreibungsgegner können auch diese Gründe keine Abtreibung rechtfertigen. Unterstützt werden sie von Regierungschefin Beata Szydlo. Im Rundfunk sagte sie, sie werde das Bügerbegehren Pro - Prawo do Życia (deutsch: Für ein Recht auf Leben) unterstützen. Findet es in drei Monaten 100.000 Beführworter, kommt es im Sejm zur Aussprache – sollte es jedenfalls.

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