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"Sie steinigen ihn mit einem Denkmal" Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker. Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.
ds/21.03.2009 |
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Der Verkauf von alkoholischen Getränken in polnischen Stadien ist verboten. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete letzte Woche der Sejm. Die Gefahr von Ausschreitungen sei einfach zu groß, argumentierten die Abgeordneten. Basta. Doch ausgrechnet der neugewählte Präsident des polnischen Fußballverbands (PZPN), Grzegorz Lato, kritisiert den Parlamentsbeschluss. Wer sich im Stadion nicht Alkoholisches kaufen kann, kommt trotzdem ins Stadion – allerdings wohl zukünftig hackevoll, befürchtet Lato. Denn vor den Stadien bleibt der Verkauf von Bier und härterer Alkoholika weiterhin erlaubt. Das ist Wischiwaschi und ändert nichts, poltert Lato. |
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Der neunjährige Sohn Moritz, der im Oktober von seiner Mutter unter abenteuerlichen Umständen in ihr Heimatland nach Polen entführt wurde, ist wieder zu Hause bei seinem Vater in Mönchengladbach. Das bestätigte Jacek Franek, Anwalt des Vaters. Damit endete ein Scheidungskrieg, der in Polen zum Politikum wurde.
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62 Prozent der Polen haben vergangenes Jahr kein Buch gelesen, 42 Prozent immerhin noch eins. Seit drei Jahren ist ein dramatischer Abwärtstrent feststellbar – und zwar quer durch alle gesellschaftlichlichen Schichten. Diese Ergebnisse brachte eine landesweite Umfrage zutage. Am ehesten werden Liebesromane und Krimis gelesen, gefolgt von Reise- und Sachbüchern. Auch die Deutschen greifen immer seltener zum Buch. Waren es 1992 20 Prozent, die angaben, nie ein Buch zu lesen, sind es inzwischen 28 Prozent laut einer von der "Stiftung Lesen" durchgeführten repräsentativen Umfrage. Bermerkenswertes Ergebnis dieser Umfrage ist ein deutlich überproportionaler Anteil an Buchmuffeln in den ostdeutschen Ländern. Am Internet liegt es nicht, ergab die Auswertung. Die Dichte der Online-Nutzer ist in den alten Bundesländern proportional deutlich höher. Buchverlage und Printmedien spüren empfindlich den rasanten Umzug in die virtuellen Bibliotheken. Wikipedia und Google kosten nichts. Bereits 41 Prozent der Deutschen surfen täglich – und täglich länger.
poland.pl/Stiftung Lesen/ds/21.03.2009 |
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Einen Tag nach dem Schuldspruch im Inzestfall von Amstetten hat im polnischen Bialystok ein ähnlicher Prozess begonnen. Der 46-jährige Krzysztof B., der im vergangenen Jahr in Siedlce festgenommen worden war, ist angeklagt, seine Tochter sechs Jahre lang eingesperrt und unzählige Male vergewaltigt zu haben. Die heute 22-jährige Alicja B. brachte zwei Kinder zur Welt. Sie musste die beiden Jungen, die 2005 und 2007 zur Welt kamen, auf Druck ihres Vaters zur Adoption freigeben.
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