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Bischofskonferenz legt sich ins Kreuz für “Radio Maryja” Drucken E-Mail

In Polen wächst die Kritik am nationalen Rundfunkrat wegen dessen Haltung zur katholischen TV-Station "Trwam" ("Ich beharre"). Die Aufsichtsbehörde will der Station keine digitale Sendelizenz gewähren. Der Ständige Rat der Polnischen Bischofskonferenz warf dem Rundfunkrat am Montag vor, durch den Ausschluss des Kirchensenders das Prinzip der Meinungsvielfalt im Digital-TV zu verletzen. Zudem werteten die Bischöfe die Entscheidung als Verstoß gegen die "Gleichheit vor dem Gesetz". Sie appellierten an den Rundfunkrat, dem TV-Ableger des rechtskonservativen "Radio Maryja" doch noch eine Lizenz für das im Sommer 2013 in Polen startende Digitalfernsehen zu erteilen.


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Homosexuelle Partnerschaften sollen anerkannt werden Drucken E-Mail

Noch vor ein paar Jahren galt das streng katholische  Polen als eines der schwulenfeindlichsten Länder der EU. Die letzte Oktoberwahl deutete bereits einen gesellschaftlichen Wandel an, der nun offenbar auch in der Gesetzgebung vollzogen wird. Möglichst schon Ende Januar soll ein Gesetz zur eingetragenen Partnerschaft eingebracht werden, kündigte Artur Dunin, Abgeordneter der Regierungspartei, in der Freitagausgabe der „Reczypospolita“ an: „Das  Angebot soll sich an unverheiratete heterosexuelle Paare wenden, aber auch homosexuellen  Paaren soll es offen stehen“, sagte Dunin. Dem Plan zufolge sollen jedoch verpartnerten Paaren nicht alle Rechte von Eheleuten gewährt werden.

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Sinnspruch... Drucken E-Mail

Fassen wir uns kurz. Die Welt ist übervölkert von Wörtern.
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.



Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

15.01.2012

 
Deutschland wächst dank polnischer Zuwanderung Drucken E-Mail

Die Zahl der Einwohner in Deutschland ist nach acht Jahren Rückgang erstmals wieder leicht gestiegen. als 81,80 Millionen Menschen lebten 2011 in Deutschland - gut 50 000 mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Freitag in Wiesbaden veröffentlicht wurde. Hauptursache für das leichte Plus sind mehr Zuwanderer  aus den neuen EU-Ländern, für die seit dem 1. Mai 2011 freier Zugang zum Arbeitsmarkt besteht. Die meisten kommen aus Polen, und davon profitieren vor allem die Metropolen Berlin und Hamburg.

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Geschäftsmodell: Warten auf den Tod der Deutschen Drucken E-Mail

Ab 2040 werden statistisch jährlich etwa eine Millionen Deutsche sterben, die geburtenstarken Jahrgänge treten dann ab – und darauf  bereitet  man sich in Polen vor. Die Branche der Sargbauer ist führend  in Europa.  Das verdankt  sie der bisher großzügigren staatlichen Subventionierung  mit durchschnittlich 1.350 Euro für eine würdevolle Einsargung. Doch damit soll bald Schluß sein, nach und nach will sich der Staat mit Beihilfen vom Acker machen. Den Sargbauern stehen harte Zeiten bevor, bedroht vom Aussterben allerdings sind sie nicht wirklich.

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