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Panorama
Frauen in der polnischen Politik: Aufwertung durch Quotenmechanismus. Drucken E-Mail
  Die Polinnen hatten sich als eine der ersten in Europa das Frauenwahlrecht erkämpft.Doch internationale Rankings belegen, dass ihre Präsenz auf der politischen Bühne mit durchschnittlich um 30 Prozent unterrepräsentiert ist. Im „Global Gender Report 2018“ nimmt Polen Platz 42 von 149 untersuchten Ländern ein. Und was die Präsenz der Frauen  auf den Minister- und Ministerpräsidentenpositionen betrifft, erhielt Polen  mit dem 50. Platz ein noch niedrigeres Ergebnis. Die Höhe des Einkommens spielt eine entscheidende Rolle, bei hochdotierten Posten kommen auf eine Frau vier männliche Bewerber. Der Beitritt zur EU kommt den Frauen zugute. 2011 wurde ein Quotenmechanismus eingeführt, der Frauen mindestens 35 Prozent der Plätze auf den Wahlisten garantiert. 2015 klappte es noch nicht, und Strafzahlungen waren fällig. Die Polen-Analyse Nr. 236  dokumentiert  die hürdenreiche Geschichte.

Quelle:DPI/ds/09.05.2019
 
 
Bild der "Schwarzen Madonna" mit buntem Heiligenschein entweiht. Drucken E-Mail
  Wer religiöse Werke profaniert, hat den Anspruch auf Künstlerische Freiheit mutwillig verspielt in Ländern, wo Kirche und  Regierung  DNA-kompatibel sind. Profanierung nennt die Kirche jede Form künstlerischer Bigotterie und erwartet von der Regierung strafrechtliche Wegsperrung. Der 51-jährigen polnischen Aktivistin Elżbieta Podlesna drohen zwei oder mehr Jahre Knast. Sie hat sich erdreistet, das berühmte Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“ im Wallfahrtskloster in Tschenstochau plakativ im Posterformat mit einem Regenbogenheiligenschein zu übermalen.
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Theodor-Heuss-Preis für Malgorzata Gersdorf Drucken E-Mail
Seit 1965 wird alljährlich der Theodor-Heuss-Preis für Personen vergeben, die sich couragiert für Rechtsstaatlichkeit und Grundwerte wie Meinungs- und Pressefreiheit einsetzten. Małgorzata Gersdorf wird am kommenden Samstag in Stuttgart  der Preis verliehen - für ihren "Widerstand für den Rechtsstaat". Sie ist ist  die  Präsidentin des Obersten Gerichts in Polen. Heribert Prantl, Kolumnist und Autor der Süddeutschen Zeitung, kommentiert ihren Kampf  gegen die sogenannte Justizreform der PiS-Regierung.

Quelle: SZ/ds/06.05.2019


 
Spätlese unfrisierter Gedanken Drucken E-Mail
Was hinkt – geht.
Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

  Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragt ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete Lec.

05.05.2019


 
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