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Promi - Professor Wolszczan entschuldigt sich für seine IM-Tätigkeit Drucken E-Mail

Der weltweit renommierte  polnische Astrophysiker hat sich zum ersten Mal bei seinen Kollegen und Mitarbeitern entschuldigt. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass der Wissenschaftler in den 80er -Jahren für den kommunistischen Staatssicherheitsdienst gearbeitet hatte. Er habe aber keine für das Regime nützlichen Informationen geliefert und auch niemandem geschadet, lautete die bisherige Stellungnahme des Professors zu seiner Vergangenheit. Das war seinen ehemaligen Kollegen zu dünn. Nun schickte Alexander Wolszczan einen Brief an die Universitätszeitung seiner Hochschule in Thorn.

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Ende der polnischen Irak-Mission - und was nun? Drucken E-Mail

Die polnische Irak-Mission ist beendet. Die letzten im Irak stationierten Soldaten sind zurükgekehrt. Damit endet eine der größten Militäroperationen in der Geschichte der polnischen Armee. 2003, vor Polens EU-Beitritt, hatten 72 Prozent der polnischen Bevölkerung für den Einsatz polnischer Truppen im Irak votiert. In Deutschland stimmten 71, in Frankreich 77 Prozent der Bevölkerung dagegen. Zeitweise bis zu 2.600 Mann stark war das polnische Kontingent, 22 Soldaten kamen ums Leben. 616 Milliarden US-Dollar hat der Krieg bisher allein die USA gekostet – und über 4.000 Gefallene (Stand vom Juli 2008). Beim Terrroranschlag am 11.9.2001 waren 3.015 Personen ums Leben gekommen. Zusammen mit den Amerkanern und Engländern wieder Frieden und Ruhe im Irak herstellen, war die Losung für die polnischen Streitkräfte. Was haben sie hinterlassen  in der arabischen Welt? „Nichts als Chaos und Armut“ kommentiert Polskie Radio:

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Gezänk um Papst-Kirche auf der einstigen Danziger Lenin-Werft Drucken E-Mail

Der Erzbischof von Danzig will auf dem früheren Gelände der Danziger Lenin-Werft eine Kirche zur Erinnerung an Papst Johannes Paul II. bauen. Das meldet die Nachrichtenagentur Ansa. Er habe schon den Bürgermeister der Stadt um ein geeignetes Terrain gebeten, so Erzbischof Slawoj Leszek Glodz (Foto). Die Werft, von der Polens erste freie Gesellschaft „Solidarnoscz“ ausging, ist in finanziellen Schwierigkeiten und mußte deswegen einen Teil ihres Geländes aufgeben; dort will die Stadt demnächst ein neues Wohnviertel errichten.

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Tibet und Menschenrechte bleiben unterm chinesischen Teppich Drucken E-Mail

Premierminister Donald Tusk ist mit großem Expertentroß in China gelandet.Vor seinem Abflug outete er sich als Kenner des chinesischen Kotau: . "Jeder, der China gesehen hat, muss zugeben, dass gute wirtschaftliche und politische Beziehungen zu China für alle Staaten der Welt ein Schlüssel zum Erfolg ist." Damit das auch für Polen klappt, ließ er freundliche Rauchzeichen an seine Gastgeber senden: Tibet und Menschenrechte werde er nicht ansprechen, seine Visite gelte der Intensivierung gegenseitiger Handelsbeziehungen. Das war deutlich – aber auch  aufrichtig. Im Gegensatz dazu hatte sich die deutsche Kanzlerin bei ihrer China-Visite durchgemerkelt, sprach kurz die heiklen Themen an – und dann nur noch über abgeschlossenen Verträge mit China in Milliardenhöhe.

ds/22.10.2008

 
Stereotype über »die Polen« in der deutschen Kultur Drucken E-Mail

„Heute interessieren sich die Polen nicht mehr für ihr Stereotyp des Deutschen ... vielmehr irritiert und verärgert sie das negative Stereotyp des Polen, das sich in Deutschland vor allem in den Medien hartnäckig hält“, stellt Krzysztof Ruchniewicz, u.a. Mitglied des Präsidiums der Deutsch- Polnischen Schulbuchkommission, in einer aktuellen Analyse zur deutsch-polnischen Befindlichkeit fest.
Kanzlerin Angela Merkel genießt im Nachbarland gleich hinter dem Daila Lama die höchsten Sympathiewerte unter  den Persönlichkeiten der internationalen Politik. Überdurch-schnittlich  gut entwickelt hat sich seit 1989 auch bei den Deutschen das Bild zum Land  Polen und seiner Bewohner – nachdem sie es besucht haben (immerhin bereits ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung). Was die Polen zurzeit am meisten im nachbarschaftlichen Verhältnis irritiert, zeigt diese Grafik aus der Analyse.

  
Link zur Polen-Analyse Nr. 40 (15 S.):
http://www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen40.pdf

dpi/ds/22.10.2008

 
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