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Kränkliche Befindlichkeiten Drucken E-Mail
Nach einer Untersuchung im Rahmen des Share-Programms der EU fühlen sich 61,7 Prozent der polnischen Männer und 62,5 Prozent  der polnischen Frauen nach dem 50. Lebensjahr krank. Das sind deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern. In Deutschland, Tschechien oder Spanien z. B. beklagen nur ca. 40 Prozent  dieser Altersgruppe ihren Gesundheitszustand. Ganz offensichtlich spielt bei vielen dabei eine ungesunde Lebensweise eine Rolle, die vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems fördert.  Die Ernährung mit übermässigen Schweinefleischkonsum sei weniger ausgewogen als in anderen EU-Ländern -  und  der Anteil der Raucher überdurchschnittlich hoch.

europa.eu/ds/12.10.2008
 
Bürger in Zdunska Wola wählten Bürgermeister ab Drucken E-Mail

In Polen ist erstmals seit 1990 ein Bürgermeister abgewählt worden. Für die Abwahl stimmten vergangenen Sonntag 10.500 bzw. ein Drittel  der wahlberechtigten Einwohner. Sie haben genug von ihrem Bürgermeister Zenon Rzezniczak (Foto), gegen den wegen Korruption, bezahlter Gönnerschaft, Befugnisüberschreitung und Wahlrechtsverletzung ermittelt wird. Im September war er gegen 150.000 Zloty Kaution aus der Untersuchungshaft freigekommen. Kurz vor der Abstimmung hatten seine Fürsprecher  Plakate mit dem Foto seiner  Tochter Marysia aufgehängt, die die Bürger dazu aufrief, nicht zum Referendum zu erscheinen. Doch die erst dreijährige Tochter konnte mit ihrem Anliegen nicht überzeugen. Auch in Olsztyn (Alleinstein) regt sich Bürgerprotest.

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17.300 Zloty Maximallohn für staatliche Manager Drucken E-Mail
Laut dem so genannten "Schornstein-Gesetz" dürfen staatliche Manager maximal 17.300 Zloty bzw. 4888 Euro brutto verdienen. Das gilt auch für Direktoren von Krankenhäusern, die von Selbstverwaltungen in GmbHs umgewandelt wurden. Solange Krankenhäuser noch staatlich sind, dürfen ihre Chefs maximal 12.000 Zloty verdienen. Diese zwei Beträge sind der vier- bis sechsfache  Durchschnittslohn von 2897 Zloty bzw. 818 Euro.

gazetaprawna.pl/Polen am Morgen/ds/11.10.2008
 
FIFA pfeift polnischen Fußballverband zurecht. Drucken E-Mail
Die am gestrigen Freitagmittag von der FIFA herausgegebene Pressemeldung bestätigt, dass die polnische Delegation als Gesprächspartner anwesend war – aber wohl nur am zugewiesenen Katzentisch. Der Konflikt mit der FIFA drehte sich vor allem um die Person des polnischen Fußball-Präsidenten Michal Listkiewicz, den der polnische Sportminister  kurzfristig geschasst hatte wegen der Annahme, die Korruption im polnischen Fußballgeschäft nicht ausmerzen zu können oder nicht zu  wollen, weil er selber darin verstrickt sei.
Listkiewicz  bestreitet die Vermutungen  vehement, nicht aber, dass er den allmächtigen FIFA – Boß Joseph Blatter (Foto) mit einer attraktiven Polin bekannt gemacht hat, die jetzt den Nachnamen Blatter trägt. Ein britischer Verbandsfunktionär verschwand in der Versenkung, nachdem er öffentlich erklärt hatte, warum er sich einem Handschlag mit Blatter verweigert habe: „Da kann  man danach  nicht sicher sein, noch alle Finger an der Hand zu haben“.
In der FIFA-Meldung wird dezidiert der Beobachter der polnischen Delegation angeführt: Michal Listkiewicz.
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Mafia-Protest: Parlamentarier erscheint mit Schweinekopf Drucken E-Mail

Aus Protest gegen die korrupten Machenschaften im Polnischen Fußballverband ist am Mittwochabend ein Abgeordneter der Regierungspartei mit einem  Schweinekopf zu einer Diskussionsrunde im Fernsehen erschienen. Der Abgeordnete, Janusz Palikot, präsentierte den blutverschmierten Schweinekopf auf einem Teller und erklärte, dieser sei für die "PZPN-Mafia" bestimmt. Er verlangte die Verhaftung des Verbandspräsidenten Michal Listkiewicz. "Er sollte sitzen", so Palikot.

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