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EM 2012: Galgenfrist für Polen und die Ukraine. Drucken E-Mail

Die Fußball-EM 2012 soll wie geplant in der Ukraine und Polen über die Bühne gehen. Dieses Ergebnis brachte die heutige Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees, das die beiden Austragungsländer jedoch zu mehr Engagement bei der Vorbereitung aufforderte. Insider sprechen von einer sechsmonatigen Galgenfrist. Zeit vor allem für die Ukraine, den bisher vollmundigen Ankündigungen Taten folgen zu lassen. Zeit aber auch für die UEFA, Plan B vorzubereiten bzw. Gespräche mit Ersatz-Ausrichtern zu führen.

dpa/sid/ds/26.09.2008

 
Viele Polen lassen sich in Großbritannien scheiden Drucken E-Mail
Im Jahr 2006 haben sich über 7000 Polen/Innen in Großbritannien scheiden lassen, etliche Hundert begaben sich extra deshalb ins Inselreich. Der Grund: Scheidungen sind in Großbritannien schon nach sechs Ehemonaten möglich und mit durchschnittlich 400 Euro Kosten erheblich billiger. Viermonatiges Getrenntleben reicht als Nachweis, das persönliche Erscheinen vor Gericht ist nicht erforderlich. Den Papierkram  erledigen polnische Anwälte, über 100 sollen es bereits sein.

Polskie Radio/ds/26.09.2008
 
Merkel Ehrendoktorin der Polytechnischen Universität von Breslau Drucken E-Mail

In einer feierlichen Zeremonie wurde Bundeskanzlerin Merkel gestern die Ehrendoktorwürde verliehen (Foto:APA). Bei der Zeremonie sicherte Merkel zu, sich persönlich für die Vertiefung der deutsch-polnischen Beziehungen einzusetzen und so zu einer dauerhaften Partnerschaft nach dem Vorbild der deutsch-französischen Beziehungen beizutragen. Sie wies aber auch deutlich die polnischen Bedenken gegen das in Berlin geplante Zentrum gegen Vertreibung noch einmal zurück.

Passagen aus der Rede:

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Staatsanwaltschaft untersucht “deutsche” Geburten Drucken E-Mail

Seit der EU-Erweiterung 2004 haben etwa 400 Polinnen  in einer Geburtsklinik im 30.000 -Seelen-Grenzstädtchen Schwedt ihre Kinder zur Welt gebracht, weil der Service in Deutschland ihrer Meinung nach besser und sicherer ist. Dem polnischen Gesundheitsfond  NFZ erklärten sie  die Umstände, die zur plötzlichen Niederkunft führten, anders, und zwar durchweg so: Beim Shopping in  Schwedt hätten sich völlig unerwartet starke Wehen eingestellt, die es gerade noch erlaubten, die nächstgelegene Klinik zu erreichen. Das war die deutsche, die leider zu anderen Sätzen und obendrein noch in Euro abrechnet. Auf der polnischen Seite kostet eine normale Geburt 1000 Zloty (340 Euro), auf der deutschen, eben in Schwedt, 1500 Euro. Zahlen muß der NFZ. Der mag inzwischen den „Erklärungen“ nicht mehr Glauben schenken – und hat nun die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Gazeta Wyborcza/Polen am Morgen/ds/25.09.2008


 
Gesetz gegen Hooligans – und banges Warten auf UEFA - Beschluß Drucken E-Mail

Zwei Tage vor dem Beginn der Tagung des UEFA - Exekutivkomitees hat Polen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Lösung des Sicherheitsproblems im Fußball getan.  Die Regierung  beschloss gestern einen Gesetzentwurf, der harte Strafen für Hooligans vorsieht. Aggressive Sportfans können danach mit einem Stadionverbot bis zu sechs Jahren belegt werden. Ein wirksames Kontrollsystem soll verhindern, dass unerwünschte Personen in die Stadien gelangen. Unerlaubtes Vordringen auf das Spielfeld kann eine Haftstrafe bis zu drei Jahren nach sich ziehen. Drastisch erhöht werden sollen zudem die Geldstrafen. Die Regierung will den Entwurf unverzüglich an das Parlament weiterleiten.

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