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Max24.pl ist jüngstes Opfer von Online - Hackern. Drucken E-Mail
Das Online – Portal  Max24.pl  hat durch einen Hacker- Angriff  nach eigener Schätzung rund eine Millionen Zloty (310.000 Euro) verloren. Der Hacker – Angriff  täuschte  in kürzester Zeit Millionen Kundenbesuche vor – und legte damit den Server lahm.
Geschäftsführer Jaroslaw Baksalary vermutet dahinter die Konkurrenz. Jährlich gehen europäischen Unternehmen durch Online – Kriminalität rund  65 Milliarden Euro verloren. Die Verfolgung solcher Straftaten ist schwer, weil sich die Hacker gut tarnen und von  mehreren Ländern  aus operieren. Das Problem ist die noch mangelhafte Zusammenarbeit und  internationale Vernetzung von Ermittlern und Gerichten. Nach einer Erhebung von Gdata wurden im 1. Quartal 2008 mehr Viren und Spyware verschickt als im gesamten Vorjahr.
Auch Polentoday wurde jüngst von einem Kriminellen lahmgelegt. Tipp: Sofort Strafanzeige erstatten. Sie zwingt  die Staatsanwaltschaft, das LKA  Ermittlungen aufzunehmen. Das LKA kann  von den Servern einen Nachweis des Datentransfers  anfordern. Mit einer zivilrechtliche Klage geht das nicht, sie maximiert einzig  die anwaltlichen Kosten für ein juristisches Palaver. Die Strafanzeige, auch gegen Unbekannt, löst wirksamere Ermittlungen aus.

GWS/Polen am Morgen/ds/19.08.2008
 
Zu viele Polen malochen zuviel. Drucken E-Mail
Wegen ihrer Arbeitssucht (Workoholic) leiden immer mehr Polen an Depression, mangelnden sozialen Kontakten und sinkender Produktivität. Laut dem Hauptstatistikamt GUS sind eine Million  Polen täglich über 12 Stunden beschäftigt. 1,2 Millionen haben mehr als zwei Jobs. 80 Prozent aller Angestellten leisten Überstunden. Viele  fürchten, ihren Job zu verlieren oder nicht befördert zu werden, falls sie nur 40 Stunden in der Woche arbeiten würden. Nur 16 Prozent sind mit dem Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung (Life-Work-Balance) zufrieden. Damit ist Polen EU - Schlusslicht. In Finnland, wo 36 Prozent zufrieden sind, liegt die Arbeitsproduktivität mit an der Spitze.

Polskie Radio/Polen am Morgen/ds/19.08.2008
 
Hochradioaktives Kobalt 60 in Polen gestohlen Drucken E-Mail

In Polen sind nach Informationen des ARD-Magazins „Plusminus“ elf Bleibehälter mit hochradioaktivem Kobalt 60 gestohlen worden. Wie das Wirtschaftsmagazin unter Berufung auf eine Warnmeldung deutscher Sicherheitsbehörden berichtet, ist das Material auch geeignet zum Bau so genannter schmutziger Bomben. Die Gewerbeaufsicht in Bremen befürchtet aber eher, dass es auf einem Schrottplatz landet. Gefährlich: Das Kobalt könnte beim illegalen Recyceln für Gegenstände wie „Armbanduhren, Taschen oder Metallschränke“ eingeschmolzen werden, heißt es in dem Bericht.

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Tusk als Kaczynskis Nachfolger? Mehrheit der Polen ist dagegen. Drucken E-Mail
Regierungschef Donald Tusk (PO) hätte beim Wahlkampf um das Präsidentenamt große Chancen. Zwei Jahre vor den Wahlen zum höchsten Amt im Lande stehen 29 Prozent der Polen hinter Tusk. Amtsinhaber Lech Kaczynski käme auf neun Prozent Wählerstimmen, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK Polonia für die Zeitung „Rzeczpospolita“ hervorgeht.
Obwohl Tusk damit klar vor Staatspräsident Kaczynski liegt, ist seine Unterstützung bei der Bevölkerung um zwei Prozent innerhalb eines Monats zurückgegangenen, Kaczynski büßte  um drei Prozent ein. Tusks Weg in den Präsidentenpalast könnte jedoch  steinig werden, denn 71 Prozent der Befragten sprechen sich gegen seine Kandidatur um den höchsten Posten und die gleichzeitige Ausübung der Amtsgeschäfte als Regierungschef aus.

Polskie Radio/iar/mn/ds/19.08.2008
 
Italien besiegt Deutschland im EM – Finale Drucken E-Mail

Das ist das Ergebnis einer BILD – Umfrage mit folgendem Länder-Ranking:

                        

Deutschland  vs.  Polen - wie geht's aus?

Das fragte der „Kicker“ seine Leser und gab am Montag, den 2. Juni um 11 Uhr  den Stand bekannt:

59 Prozent tippten auf einen Sieg für Deutschland, 32 Prozent auf einen polnischen Erfolg.

Doch dann ging das Tippen erst richtig los. Am Freitag, den 6. Juni um 11 Uhr stand für 88.119 Teilnehmer fest:

           
In polnischen Internet-Foren war  auf die Kicker-Abstimmung hingewiesen worden.

Tschechien wird Europameister

Der Grazer Universitätsprofessor und Physiker Leopold Mathelitsch errechnete mit 51-prozentiger Wahrscheinlichkeit, dass Tschechien im Endspiel Frankreich besiegt. Deutschland geht  im Halbfinale gegen Tschechien rechnerisch baden, Rumänien gegen Frankreich unter. Italien schafft er es nicht  einmal ins Viertelfinale.

Der Professor wird durchaus ernst genommen: Zur WM 2006 hatte er vorher bekannt gegeben,  dass Italien „sicher“ Weltmeister wird. Sein Rechenmodell wurde danach  auch in der Bundesliga erprobt und in Kurven übertragen:  Die errechneten Ergebnisse lagen verblüffend nahe bei den tatsächlichen.

Noch ein Ergebnis des habilitierten Teilchenphysikers: Österreich wird Letzter. „Ohne Punkte. Die Schweiz auch.“

Ladbroke

Beim britischen  Wettkonzern, mit einem Umsatz allein aus Sportgeschäften von nahezu fünf Milliarden Euro weltweit führend, hat der legendäre Satz des englischen Stürmerstars Gary Linneker immer noch Geltung:“ Fußball ist ein Spiel über 90 Minuten, und am Ende gewinnen immer die Deutschen“.

                                     

Bet 365 und Bwin

Auch hier lohnt sich der Einsatz auf das deutsche Team kaum:

                         

Für die  Tipper der österreichischen Krone-Zeitung wird Italien Vize-Europameister. Besiegt  von Österreich.

Frage: Wer wird Europameister?

Österreich besiegt Italien im Finale -  glauben, hoffen oder ulken die Tipper. Und nehmen die Sport-Redaktion der Krone-Zeitung nicht  ernst. Wie die tippt, zeigt die zweite Zahl aufsteigend von 1 bis 5. Italien siegt, Deutschland verliert im Finale.

Erläuterung zur Tabelle:
1. Zahl: Lesertipp; 2. Zahl: Tipp der Krone – Sportredaktion (5 % = höchstmögliche Quote).

                                                   

Uefa-Chef Platini: “England wird nicht  vermißt bei der Europameisterschaft”.

Seit das Fußballteam von Kroatien die englischer Elf auf eigenem Boden aus der Qualifikation geschossen hat, ist die EM 2008  der britischen Boulevard-Presse nur noch Randnotizen wert. Einzig  die SUN  will gegen die deutschen „Hunnen-Treter“ mobil machen – mit  angekündigten polnisch-sprachigen Sonderausgaben. Vorerst sind drei Ausgaben vorgesehen mit einer Auflage von jeweils 75.000 Exemplaren. „Wir sehen uns   unseren polnischen Lesern gegenüber zu vollster Unterstützung verpflichtet“, ließ das Blatt erklären. Kommt das polnische Team weiter, geht die Unterstützung weiter – gegen andere Teams. 48 Seiten dick soll jede Ausgabe sein und 50 Pence kosten.

Die Springer-deutsche  polnische „FAKT“ hat 30 Redakteure abgestellt für „Fakt“- Sonderausgaben in Irland. Etwa 400.000 Polen leben in Irland.  Die größte polnische-sprachige „Polska Gazeta“ erscheint dort mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Am 7., 11. und 14. Juni wird „Fakt“ mit jeweils 20.000 Auflage Stimmung machen. Kommt das polnische Team weiter, geht  es weiter.  Dann ist das deutsche Team für eine Weile, wenn es weiter kommt, aus der englisch-polnischen Schußlinie.

Despektierlich kommentierte das Boulevard-Blatt „Mirror“ Platinis Antwort auf die Frage, was die EM ohne Englands Beteiligung überhaupt wert sei?  Platini: „Was bedeutet für mich Englands Abwesenheit?  Nichts! Sie mußten sich lediglich qualifizieren. Also kann ich nicht sagen, dass ich England vermisse, denn das würde die Leistung der Kroaten abwerten. Wenn England nicht  in der Lage ist, sich in einer Gruppe von sechs Teams unter die ersten Zwei  zu spielen, ist das Englands Problem“.

BILD/Krone/Kurier/Kicker/Bet365/Bwin/Ladbroke/ds/07.06.2008





 
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