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Polnische Behörden verweigerten "Ehefähigkeitszeugnis" Drucken E-Mail

Eine Polin, deren geplante homosexuelle Ehe mit einer Deutschen von der polnischen Bürokratie behindert worden war, hat sich jetzt erfolgreich vor Gericht durchgesetzt. Wie die Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" mitteilt, habe ein Verwaltungsgericht der Frau im Streit mit dem Standesamt recht gegeben.
Die Ärztin hatte bei der zuständigen Behörde eine in Deutschland erforderliche Bescheinigung, dass sie nicht verheiratet ist, beantragt. Die BeamtInnen stellten sich aber quer und verweigerten das Ehefähigkeitszeugnis. Als Begründung führten sie an, dass solche Bescheinigungen nur Personen erhalten könnten, die eine heterosexuelle Ehe schließen wollten. Auch ein Bezirksamt bestätigte diesen Standpunkt. In Polen sind homosexuelle Ehen nicht zugelassen.
Das Gericht befand dagegen, jede/r BürgerIn habe das Recht, ein Ehefähigkeitszeugnis ohne Begründung zu verlangen. Laut "Gazeta Wyborcza" haben immer mehr PolInnen solche Probleme. Das polnische Innenministerium hatte dabei die Frage bereits 2002 im Sinne der homosexuellen Antragsteller geregelt.

APA/Gazeta Wyborcza/diestandard.at/ds/25.08.2008

 
Olympiade: Medallien kosten Polen 1.725 Millionen Zloty. Drucken E-Mail

3 x  Gold , 6 x Silber und 1 x  Bronze haben Polens  Olympioniken  gewonnen und sich damit auf Rang 20 in der Nationenwertung platziert. Angereist waren 258 Sportler, gelohnt hat es sich für die sieben Gewinner. Für GOLD gibt es 200.000, für SILBER 150.000 und für Bronze 75.000 Zloty. Macht zusammen 1.725 Millionen Zloty bzw. rund  380.000 Euro. Allerdings: Für GOLD bzw. lausige  67.000 Euro bückt sich  kein gedopter Chinese oder Jamaika-Wunderflitzer zum Start. Es hätte jedoch teurer für Polen ausgehen können. Versprochen war allen, die  über 35 Jahre alt sind und trotzdem eine Medaille gewinnen, eine lebenslange Rente in Höhe des polnischen Durchschnittsverdienstes. So alt war keiner der Medaillen-Gewinner.

Gazeta/ds/24.08.2008
 

 
Bye, bye Großbritannien und Irland? Drucken E-Mail

Unter polnischen Arbeitsmigranten in Irland und Großbritannien herrscht zunehmend Rückkehrstimmung, weil die Zahl der freien Stellen stark zurückgegangen ist, sich die wirtschaftlichen Bedingungen in der Heimat verbessert haben, die Betreffenden keine Beförderungschancen sehen und sie eine Rezession in  beiden Ländern befürchten.
Beim größten polnischen Online-Arbeitsvermittler pracuj.pl werden zurzeit 1300 Fachkräfte für Irland und Großbritannien gesucht.
Das sind 30 Prozent  weniger als vor einem Jahr. Der Chef der Gruppe Pracuj, Przemyslaw Gacek, vermutet, dass die Briten und Iren jetzt häufiger Bulgaren und Rumänen anstellen, weil diese für noch weniger Lohn als die Polen bereit zu arbeiten sind. Der Bürgerrechtsbeauftragte hatte 2007 errechnet, dass  seit Polens EU – Beitritt 2004 rund 1.5 Millionen Landsleute Arbeit im Ausland gesucht haben.

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Microsoft im Visier der Konsumentenschutzbehörde Drucken E-Mail

Von den rund 1,5 Milionen Laptops, die im vergangenen Jahr in Polen verkauft wurden, hatten 96 Prozent das Betriebssystem Windows vorinstalliert. Die polnische Konsumentenschutzbehörde UOKiK wirft dem US-Software-Konzern Microsoft vor, auf illegale Weise die Konkurrenz auf dem polnischen Markt für Betriebssysteme einzuschränken - und hat ihre Unterlagen nun der EU-Kommission übergeben. Käufer von Computern würden genötigt, mit dem Rechner auch das Microsoft-Betriebssystem Windows zu kaufen, heißt es in einer Mitteilung der Behörde vom Mittwoch.

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Polen riskiert scharfe Konfrontation mit Russland Drucken E-Mail

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,573215,00.html

SPIEGEL ONLINE/21.08.2008


 
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