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Immer mehr Polen kassieren britisches Kindergeld Drucken E-Mail

Während die britischen Behörden eine zunehmende Rückreisewelle polnischer Arbeitsmigranten melden, wächst gleichzeitig die Zahl der polnischen Kinder, für die Großbritannien Kindergeld zahlt. 2006 waren es rund 40.000,  2007 bereits 70.000 in Großbritannien geborene polnische Kinder, für die der britische Fiskus aufkommt. Der argwöhnt nun, daß die Polen, anstatt in ihre Heimat zurückzukehren, eher beabsichtigen, ihre Familien nachholen – und es sich so in Großbritannien gut gehen lassen. Dazu äußern sich  britische Medien inzwischen zunehmend wenig „amused“.
Die Geburten Zehntausender polnischer Kinder in britischen Kliniken gingen zu Lasten des britischen Steuerzahlers, monieren die Medien und entdecken eine weiteres Problem: Es steht  die erste Einschulungswelle  polnischer Kinder an, seit  Großbritannien 2004 seinen Arbeitsmarkt   für polnische Arbeitsmigranten öffnete. Nun stellt man fest: Es fehlt am erforderlichen Lehrpersonal. Und befürchtet, dass sprachliche Defizite polnischer Erstklassler den Ausbildungsprozeß englischer Erstklässer erschweren.

Polen am Morgen/ds/08.05.2008

 
Hohe Politik der Mimositäten Drucken E-Mail

Frankreichs Präsident Sarkozy hatte kürzlich kurzfristig seinen lang geplanten Besuch in Polen abgesagt. „Er hat Probleme, auf die wir Rücksicht nehmen“, hieß es diplomatisch verklausuliert von polnischer Seite. Dabei war es offenbar mehr ein innenpolnisches Problem. Präsident Lech Kaczynski und Premier Donald Tusk konnten sich über den Programmablauf nicht einigen, sickert nun aus diplomatischen Kreisen durch. Kaczinsky wollte sämtliche Veranstaltungen in seinem Palast in der Krakowskie Przedmiescie abhalten, Regierungschef Tusk sah sich untergebuttert. Just zu dieser Zeit hatte der gerade wieder frisch vermählte Sarkozy auch Probleme – mit der Berichterstattung französischer Medien. Kurzum: Drei politische Promis waren besorgt um ihr  Image. Und ließen deshalb einvernehmlich das Treffen kurzfristig platzen.

Rzeczpospolita/Polen am Morgen/ds/08.05.2008

 
Geplant: Polnischer Betonblock im Berliner Mauerrest. Drucken E-Mail
Die Pläne für ein Solidarnosc-Denkmal in Berlin werden offenbar immer konkreter. Nach einem Bericht der „Gazeta Wyborcza“ soll ein Betonblock von der Danziger Lenin-Werft  im ehemaligen Mauerstreifen aufgestellt werden. Das habe Bundestagspräsident Lammert (CDU) in einem Interview mit der Zeitung in Aussicht gestellt.
Den Text für die Gedenktafel habe er bereits im letzten Jahr mit dem früheren Parlamentspräsidenten, Dorn, abgestimmt. Geplant sei ein symbolischer Erinnerungsort – kein Denkmal. Damit soll der besondere Beitrag der Gewerkschaftsbewegung zum Zusammenbruch des Kommunismus gewürdigt werden. Die Solidarnosc war 1980 auf der Lenin-Werft entstanden.


Gazeta Wyborcza/Polskie Radio/ds/06.05.2008
 
Sinnspruch Drucken E-Mail
Stottern verfielfacht das Gesagte
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Satiriker.

Stanislaw Jerzy Lec war lange als Presseattache in Wien tätig. Viele seiner Aphorismen und Spitzfindigkeiten notierte er sich auf Servietten in Wiens Kaffeehäusern. Einmal ertappte ihn dabei ein Wiener Journalist, der ihn fragte, ob er auch größere Sachen schreibe? „Nein, nur große“, antwortete er.
 
Vermischtes... Drucken E-Mail

“Polen gibt nur 0,3 % seines Bruttoinlandproduktes für Forschung aus. In der EU liegen diese Ausgaben im Schnitt bei 1,9  Prozent”, vergleicht Michal Kleiber,  Vorsitzender der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN).

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