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Kirschenklau aufgeklärt Drucken E-Mail

Eine ungewöhnliche Diebstahlmeldung erhielt die Polizei im nordpolnischen Polczyno, als ein Obstbauer den Verlust von drei Tonnen Kirschen anzeigte.
 
Der Mann wollte auf seiner nur von einem Zaun umgebenen Obstplantage prüfen, ob die Früchte schon reif sind, als er merkte, dass kaum noch Kirschen an den Bäumen hingen. Insgesamt fehlten etwa 70 Prozent des Kirschbestands im Wert von 24.000 Zloty (etwa 8.000 Euro), meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP.
 
Während die Polizei noch nach den Kirschen fahndete, war der Obstbauer als Detektiv in eigener Sache erfolgreich. Er meldete sich erneut bei der Polizei und behauptete, seine Kirschen auf einem Marktstand erkannt zu haben. Bei der Überprüfung der 27 Jahre alten Verkäuferin stellte sich heraus, dass sie zu Hause noch 200 Kilogramm Kirschen sowie 50 Gläser mit frischem Kirschkompott hatte

 
Hurenpranger für Freier? Drucken E-Mail

Ein Bordellbesuch in Polen könnte für deutsche Ehemänner schon  bald unangenehme Folgen haben – z. B. einen Anruf von Behörden aus Warschau bei der Ehefrau zu Hause in Deutschland:

„Guten Tag, Frau Müller. Wir wollten Ihnen mitteilen, dass Ihr Mann gestern zwei Stunden lang in Polen war – im Bordell!“
Von solchen Absichten berichtet der „Berliner Kurier“ und bezieht sich auf Abgeordnete der Regierungspartei „PiS“, die durch gezielte Denunziation deutscher Freier die ausufernde Prostitution im Land einzudämmen planen.
Die meisten Kunden polnischer Liebesmädchen kommen aus Deutschland. Auch Anrufe polnischer Behörden beim Arbeitgeber könnten dann  drohen!  - sollte die „PiS“ ihre Eingabe im Sejm erfolgreich durchsetzen.

 
Mc Zloty Drucken E-Mail

Wer sich in Polen mit US-Buletten sättigen will, geht mit Dollar oder Euro leer aus.

Man mag es nicht glauben, aber es ist so: Kaum war der Kommunismus versunken, tauchten Coca Cola und Mc Donalds   reklamegrell in den besten Citylagen auf, um gestreßte Westler ín der Nahrungskette zu halten und einheimische Klientel für  ihren Kalorienballast  zu erobern. Dann kam die EU-Erweiterung mit Polen, Tchechien und Ungarn. Und nichts änderte sich – in Tchechien und Ungarn. Wer seinen Magen fastfood stopfen will, wird dafür weiterhin auch gegen Dollar oder EU satt.. Nicht jedoch in Polen. Hier werden die Ami-Buletten ausnahmslos nur gegen Sloty überreicht.

 
Fluchen kann 50 Zloty kosten Drucken E-Mail

Wenn Polen erregt sind, heißt das „kurva, kurva“.  Das kann seit Sommer 2004 in der 127.000 Einwohner zählenden Stadt Elbing teuer werden.

Denn dieser häufigste polnische Fluch bedeutet Hure/Hurensohn. 50 Zloty Strafe sind dafür fällig – wenn die Polizei zufällig mithört. Und Elbings Polizei hat ein offenes Ohr: über 100.000 Zloty hat die Polizei bereits einkassiert.
Sollte  sich das Elbinger Fluchverbot in ganz Polen durchsetzen, dürfte sich vor allem Polens Scholle als Goldacker erweisen. Denn wer einem ohnehin fluchenden Bauern auch noch "zloty, zloty" zuruft, könnte den Verärgerten zusätzlich provozieren. Ist es doch möglich, dass er den Zuruf als Hinweis auf die ihm drohende Fluch-Strafe versteht. 36 Prozent aller Polen leben auf dem Land.

 
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