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Die ökologische Landwirtschaft hat in Polen einen hohen politischen Stellenwert. Gemäß des Polnischen Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum soll die Entwicklung der Ökobranche alternative Einkommensquellen für Landwirte eröffnen sowie zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und damit zur ländlichen Entwicklung und zum Schutz der Umwelt beitragen. Durch die attraktive finanzielle EU- Förderung zur Umstellung auf Öko-Landbau befindet sich Polen auf gutem Weg, das für 2013 anvisierte Ziel von 25.000 Bio-Betrieben und 500.000 ha Bio-Fläche zu erreichen. |
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Thomas Dudek mit einem Bericht für Telepolis
In Polen wird angesichts der Abhängigkeit vom russischen Gas über die Energieversorgung diskutiert, wodurch sich die Haltung zur Ukraine verändert. Im Vergleich mit anderen osteuropäischen Mitgliedern der Europäischen Union ist Polen nicht besonders hart von dem Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine betroffen. Die Versorgung der Industrie und der Bevölkerung ist gesichert. Doch wenn der Lieferstopp nach Westeuropa länger andauern sollte, was nach der Ablehnung des durch die EU vermittelten Abkommens seitens Russlands aufgrund einer von der Ukraine hinzugefügten Erklärung wieder wahrscheinlicher wird, könnte es auch östlich der Oder zu einigen Engpässen kommen, wie PGNiG, der größte Gasversorger des Landes, mittlerweile zugeben musste. Aus diesem Grund ist in Polen eine erneute Diskussion über die Energieversorgung des Landes ausgebrochen, die indirekt auch eine Debatte über die Haltung Polens zur Ukraine ist, als dessen Mentor sich Warschau versteht. |
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Die Gaskrise erinnert Europa an seine Achillesferse: Die EU ist mittlerweile zwar die größte Volkswirtschaft der Welt, zugleich aber in ihrer Energieversorgung weitgehend auf Importe angewiesen. Das betrifft nicht nur Gas, sondern auch andere Rohstoffe. Ein Bericht von Nikolas Busse (Brüssel) für die F.A.Z. |
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Die polnische Regierung will trotz des Widerstands der Opposition an ihrem Plan für die Euro-Einführung 2012 festhalten. Die fehlende Zustimmung der konservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) werde den Zeitplan nicht infrage stellen, sagte Vize-Finanzminister Ludwik Kotecki am Donnerstag. Für den Beitritt zur Euro-Zone muss in Polen die Verfassung geändert werden, da bisher nur die Nationalbank Währung ausgeben und über die Geldpolitik bestimmen darf. Dies fiele bei der Euro-Einführung der Europäischen Zentralbank zu. Für eine Verfassungsänderung braucht die Regierung allerdings die Stimmen zumindest einiger PiS-Abgeordneter. |
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