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Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des US-Pharmakonzerns Barr durch den israelischen Generikahersteller Teva unter Auflagen genehmigt. Die Kommission habe anfänglich wettbewerbsrechtliche Bedenken im Hinblick auf mehrere nationale Märkte für Krebsmedikamente und rezeptpflichtige Vitaminprodukte gehabt, teilten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Freitag mit. Daraufhin habe Teva zugesagt, sich von bestimmten Geschäftssparten zu trennen. Dabei gehe es um 15 Krebsmedikamente in Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn sowie zwei weitere Arzneimittel in Polen. "Unter diesen Bedingungen kam die Kommission zu dem Schluss, dass die geplante Übernahme im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben nicht zu Wettbewerbsproblemen führen wird", hieß es in der Mitteilung weiter. Im Juli hatten sich Barr und Teva auf einen Zusammenschluss geeinigt. Der Wert der Transaktion lag bei insgesamt 7,46 Mrd USD.
Dow Jones/Nachrichten.Finanztreff/ds/20.12.2008
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Als einen Erfolg kann man den letzten EU-Gipfel nicht bezeichnen. Vor allem das beschlossene Klimaschutzpaket hält nicht das, was es ursprünglich versprochen hat. Verantwortlich dafür ist auch Polen, welches 95 Prozent seines Stroms durch Kohlekraftwerke gewinnt. Für Warschau hätte das ursprüngliche Klimaschutzpaket enorme wirtschaftliche Nachteile mit sich gebracht. So ist es nicht verwunderlich, dass in Polen das Ergebnis des EU-Gipfels als ein nationaler Erfolg gefeiert wird, ein Erfolg, der für kurze Zeit sogar innenpolitische Rivalen zu Partnern macht.
Thomas Dudek berichtet für Telepolis:
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In der Grenzstadt Zgorzelec/ Görlitz wurde am Wochenende kräftig gefeiert. Der Grund für das Stadtfest war der Beitritt Polens zur Schengenzone vor einem Jahr. Nach Einschätzung des polnischen Innenministeriums kann man nach dem Wegfall der Grenzkontrollen eine positive Bilanz ziehen, findet Staatssekretär im polnischen Ministerium für Inneres und Verwaltung Witold Drozdz. „Die Statistiken zeigen, dass das Schengen-System gut funktioniert. In den vergangenen zwölf Monaten wurden an der Grenze zu Deutschland und Tschechien insgesamt 2922 illegale Einreisen registriert. Die meisten wurden sofort abgeschoben. Die Arbeit der deutschen und polnischen Beamten verläuft einwandfrei.“
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"Gemeinsam arbeiten für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung" - diese Losung für den Brüsseler EU-Gipfel bringt auf den Punkt, was José Manuel Barroso den Staats- und Regierungschefs der Union nahe bringen will: Stärkung der Konjunktur und Kampf gegen den Klimawandel dürften nicht als Gegensätze, sondern müssten als einheitliche Strategie gesehen werden, mahnte gestern der Präsident der EU-Kommission. Gemeinsam mit den USA unter ihrem neuen Präsidenten Barack Obama solle Europa eine transatlantische Antwort für die Wirtschafts- und Klimakrise finden, die dann "zum Teil einer globalen Lösung" werden könnte. |
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Die irische Agentur für Arbeitsvermittlung, CPL, kommt nach einer Untersuchung zu der Prognose, dass jeder Dritte der geschätzt 200.000 polnischen Arbeitsmigranten im kommenden Jahr seinen Koffer packt. Schon jetzt kehren wöchentlich rund 1.200 Polen die Heimreise an. Nach fast zehnjährigem Boom ist die Bauwirtschaft infolge der weltweiten Wirtschaftskrise abrupt eingebrochen. CPL befragte 1.500 Polen nach ihren Plänen, 500 antworteten. Ein Drittel der Befragten will gehen, 13 Prozent innerhalb der nächsten zwei Jahre, neun Prozent erklärten „Irland nicht wieder zu verlassen".
CPL/Warsaw Voice/ds/10.12.2008 |
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