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EU & Polen
Arbeitsemigranten stützen heimischen Konsum Drucken E-Mail

Nach Angaben der Zeitung Dziennik Gazeta Prawna haben die  im Ausland arbeitenden Polen vergangenes Jahr 4,2 Milliarden Euro in ihr Heimatland transferiert. Die Zahl der Arbeitsemigranten wird auf  rund zweieinhalb Millionen geschätzt. Von den etwa 500.000 in Deutschland tätigen Polen wurden der Zeitung zufolge 1,15 Milliarden Euro transferiert.
Diese Summe könnte sich bis zum Jahresende verdoppeln, wenn denn die am häufigsten gehandelte Prognose zutreffen sollte, dass weitere 500.000 Polen auf die uneingeschränkte Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai warten. Deutsche Unternehmen suchen vor allem nach qualifizierten Fachkräften. Das Gehaltsniveau liegt durchschnittlich um das Vierfache höher. Entsprechend könnte 2011 den bisherigen Transferrekord aus dem Jahr 2007 – 5,2 Milliarden Euro -  übertreffen.

Dziennik Gazeta Prawna/Warsaw Voice/ds/04.04.2011

 
Flüssiggashafen „Gazport“ für Erdgas aus Katar Drucken E-Mail

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung gaben am Mittwoch Premier Donald Tusk und Staatsschatzminister Aleksander Grad den Startschuß  für den Baubeginn eines neuen Ostseehafens für Flüssiggas auf der Ostsee-Insel  Wolin, nordwestlich von Swinoujscie (Swinemünde) gelegen. An dem 48 Hektar großen Areal sollen Tanker mit bis zu 160.000 Kubikmeter Fassungsvermögen anlegen. Das rund eine Milliarde Euro teure Projekt wird von einem polnisch-italienisch-französisch-kanadischem Konsortium finanziert und über 2000 Fachkräfte beschäftigen. Den Hauptteil der Lieferungen stellt Katar.
Der Flüssiggashafen werde für Polen und Europa eine „echte Energieunabhängigkeit“ von russischen  Erdgas-Lieferungen bedeuten, betonte Premier Tusk. Derzeit bezieht Polen rund zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Russland, etwa ein Drittel des jährlichen Gasbedarfs. Gazport ist auf eine Lieferkapazität von 7,7 Milliarden Kubikmeter Erdgas angelegt.

thenews.pl/Warsaw Voice/Foto:gazport/ds/24.03.2011

 
Polen viertgrößter EIB - Kunde Drucken E-Mail

Die Europäische Investitionsbank (EIB), deren Anteilseigner die Mitgliedstaaten sind, vergibt Kredite für die Förderung der europäischen Integration. Polen erhielt 2010  mit  5.74 Milliarden Euro den Rekordbetrag seit der EU-Mitgliedschaft – eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber 2009. Damit stieg Polen zum viertgrößten Empfänger von EIB-Krediten innerhalb der Staatengemeinschaft auf.

PMR/ds/23.03.2011

 
Polen zelebriert 1. EU-Prädidentschaft auf Feier komm raus Drucken E-Mail

Turnusgemäß übernimmt eins der 27-EU-Staaten für sechs Monate die EU-Präsidentschaft. Politisch und wirtschaftlich ist das völlig bedeutungslos. Entschieden wird in Brüssel. Ungarn wurde als erstem EU-Neumitglied die  Präsidentschaft vom 1. Januar bis 30  Juni 2011  anvertraut. Im Donau -Parlament wurde jedoch bisher nur über urnationale Themen debattiert.
Polen hingegen will sich entschieden ambitionierter einbringen. Doch bislang liegt in Brüssel lediglich ein Veranstaltungskalender vor. Danach wird in Warschau erst mal vier Tage lang gefeiert was Chopin hergibt. Es folgen landesweit rund 1.300 Festivitäten unterschiedlichster Art, teilte Monika Smolen vom Kulturministerium auf einer Warschauer Pressekonferenz mit.

Am 1.1.2012 übernimmt Dänemark die EU-Präsidentschaft.

ds/20.03.2011

 

 
40 Prozent der polnischen Haushalte entsprechen EU-Standards Drucken E-Mail

Oder anders gesagt: Die Lebens -und Wohnqualität  liegt für 60 Prozent der Familien unterhalb dem durchschnittlichen  Standard der 27  EU - Staaten.  Zu diesem Vergleich kommt eine von Eurostat  für das Jahr 2010 durchgeführte Analyse. Polnische Haushalte sind überdurchschnittlich überbelegt, in ländlichen Regionen erreichen nur 36 Prozent EU - Standard. Jeder 20. Haushalt verfügt über eine eigene Toilette, in 5.6 Prozent aller Haushalte gibt es weder eine Badewanne noch Dusche.

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