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EU & Polen
EU-Verbraucherrichtlinie ab 25. Dezember rechtskräftig Drucken E-Mail
Am zweten Weihnachtstag tritt in Polen die EU-Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Ein halbes Jahr nach dem Inkrafttreten in Deutschland sind dann auch die polnischen Online-Händler von den neuen Regelungen betroffen. Während in Deutschland die Umsetzung schrittweise geschah, kommt auf die polnischen Händler einem „Mammut-Gesetzespaket“ zu. So ändert sich unter anderem die Widerrufsfrist in Polen von 10 auf 14 Tage. Weiterhin wird das Gewährleistungsrecht geändert. Die bisher geltende Beweislastumkehr von sechs Monaten wird auf 12 Monate verlängert. Zusätzlich wurde die geltende Pflicht zur Meldung des Mangels innerhalb von zwei Monaten ab Kenntnis abgeschafft. Was die Einführung für europaweit handelde Online-Händler bedeutet, ist auf der Website des Händlerbundes erklärt.
Link: http://www.haendlerbund.de/news/aktuelles/1367-verbraucherrechterichtlinie-polen-umsetzung

 Händlerbund/ds/23.12.2014
 
Polens Obstbauern ernten deutlich weniger EU-Hilfen Drucken E-Mail
In der polnischen Öffentlichkeit herrscht kein Zweifel daran, dass die russischen Sanktionen eine Retourkutsche für die polnische Position im Ukraine-Konflikt sind. Doch die Sanktionen treffen alle EU-Staaten. Wohl deshalb setzte Polen auf eine geballte europäische Reaktion und  preschte am lautesten voran mit der Forderung  nach schärfsten Sanktionen. Es gibt einen Lehrsatz: “Wenn man in den russischen Wald hineinruft, kommt manchmal ein Bär 'raus. Und dann gibt's Ärger“.
Zunächst aber war Spaß angesagt: „Wischt Putin eins aus – esst Äpfel!“, glossierte  das Wirtschaftsblatt „Puls Biznesu“, die „Gazeta Wyborca“ ließ gratis Äpfel verteilen, und am meitsen geulkt wurde im Internet. Nun ist der Ärger da für die polnischen Obstbauern.

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Weniger Bock auf EU-Fördermittel Drucken E-Mail
325 Milliarden Euro stehen  aus  dem  Europäischen  Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)  für  den Zeitraum  2014–2020 zur Verfügung. Auch kleinen  Unternehmen  stehen  Fördermittel  zu. Anträge müssen lediglich von den regionalen Verwaltungs-, Bescheinigungs- und Prüfbehörden unterstützt werden. Doch  das ist das Problem. Bevor der Antrag in Brüssel  landet, hält die Adminstration die Hand auf. Dann heißt es abwarten, ob in Brüssel dem Antrag zugestimmt wird. Und wenn ja, was dabei herauskommt. In der Regel durchweg weniger als beantragt.
2013 stellten 14.2  Prozent der  kleinen polnischen Unternehmen Förderanträge, in diesem Jahr werden es höchstens 13.7 Prozent sein laut einer Umfrage des  Researchinstituts   IBiA ISB. Die Gründe: Exzessive Bürokratie, zu komplizierte Antragstellung, zu hohe Kosten, zu langes Warten auf einen Bescheid.

The  Warsaw Voice/ds/11.10.2014
 
Zehntausende Polen w arten auf deutsche Kindergeldzahlungen Drucken E-Mail
Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Juni 2012 hat jeder "unbeschränkt steuerpflichtig" ist, egal wo die Kinder leben. Das löste eine Antragsflut vor allem aus Polen aus, mit dem die Behörden bis heute überfordert sind. Als Folge des Urteils kommen jedes Jahr etwa 20 000 neue Anträge von polnischen Arbeitnehmern hinzu. Die Zahl der Kindergeldanträge aus Polen ist von 121 916 (Stand: September 2012) über 140 998 (September 2013) auf bis zu 163 088 (September 2014) gestiegen. Bei etwa einem Drittel (51 951) leben die Kinder weiterhin in Polen.

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Emigrationswelle wieder fast so hoch wie im Rekordjahr 2007 Drucken E-Mail
Neuen Zahlen des Statistikamtes GUS zufolge haben  im vergangenen Jahr 2.2 Millionen Polen das Land verlassen, 70.000 mehr als im Jahr zuvor und damit fast so viele wie im Rekordjahr 2007 mit 2,3 Millionen Emigranten. Nicht berücksichtigt in der Statistik ist die temporäre Emigration bis zu drei Monaten der über 100.000 Saisonarbeiter, vorwiegend Erntehelfer.
Fatal an der anhaltend hohen Bereitschaft zur Emigration ist die Erkenntnis, dass die Emigranten im Ausland Wurzeln schlagen und in der überwiegenden Zahl erklären, erst im Rentenalter an eine Rückkehr denken. Damit kommt auf Polen ein gewaltiges demographisches Problem zu.

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