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Polen kommt besser zurecht ohne Euro-Währung Drucken E-Mail

In einem Gespräch mit dem Privatsender Polsat sprach sich Polens Finanz-und Wirtschaftsminister Mateusz Morawiecki gegen die Einführung des Euro und  schloß damit einen Beitritt zur Eurozone aus, der 19 der 28 EU-Mitgliedstaaten (noch mit Großbritannien) angehören. Polens Wirtschaft sei „strukturell anders ausgerichtet“ mit zusätzlichem Wettbewerbspotenzial abseits (sonst) einschränkender Verpflichtungen.

In der jüngsten  März-Umfrage der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG haben sich indes fast 70 Prozent der polnischen Unternehmen für den Beitritt in die Euro-Zone ausgesprochen.

Polens Wirtschaft exportiert rund 80 Prozent der Produktion in die Länder der Euro-Zone.

Ursprünglich  war die Aufnahme Polens in die EU im Jahr 2004 gebunden an die Verpflichtung, der Euro-Währungsunion  binnen zwei Jahren beizutreten.

Inzwischen diskutieren die wirtschaftlich starken Eurozonen-Mitglieder über eine zweigleisige Neuorientierung – ohne Polen.

The Warsaw Voice/ds/19.05.2017


 
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